museum
War mal wieder im Deggendorfer Stadtmuseum, weil ich was bestimmtes nachschauen wollte. Völlig überrascht wurde ich von einer Ausstellung dort, Bilder von Marlene Reidel. In Niederbayern aufgewachsen und eine sehr bekannte Künstlerin und Kinderbuchillustratorin und Autorin.
Die Themen und die Art wie sie malt rührten mich zu Tränen, echt. Erstmal die Geschichte von Antonia, einem Mädchen, dass seine Gestalt wandeln kann.
Antonia als Fliege

Eine andere wunderbare Geschichte: Anna und die Weiherhex. Die Weiherhex ist eine Frau, die am Dorfrand lebt und sich selbst versorgt. Anna lernt sie kennen, da sie die Ferien in dem Dorf bei ihrer Tante verbringt. Mit der Weiherhex sammelt sie Pilze, erntet Korn, melkt die Ziege und findet Sachen in der "Graffelgrube", für die die Weiherhex in ihrem Häuschen Verwendung findet, zum Beispiel das Madonnenbild.
Die Weiherhex auf ihrem Birnbaumstuhl

In der Abteilung "sakrale Alltagskunst" fand ich Spuren von niederbayrischem Voodoo. Diese Köpfe wurden vergraben in der Nähe von Kirchen gefunden.

Geträumt hab ich heut Nacht von meinem neuen Besen, der tatsächlich besser kehrt und von Überschwemmungen. Wasser. Wasser ist ein wichtiges Symbol in meinen Träumen. Ich kenne es, als ich meinen Körper noch mit diversen Substanzen vergiftete hatte ich immer einen Traum, da schwamm ich einem versifften Hafenbecken, mit Schrott und Öl und Schmutz. Diesmal ist die Stadt, in der ich aufgewachsen bin überschwemmt. Seen, Kieshaufen, umgestürtze Bäume. Da wo vorher Häuser standen und Kreuzungen waren.



0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
<< Startseite