Mittwoch, Juli 20, 2005

sonne

Gestern war ich noch bis 23 Uhr im Büro. Wir arbeiteten vor uns hin, wir Anita: Freundin und meine "Vorgesetzte", und der Lehrbua. Wir hörten die lange Version von der Zauberflöte, ganz laut und dann Limp Biskit. Büro ist bei mir ambivalent. Ich hab früher recht selten gearbeitet. Deswegen ists schon interessant, wie es so zugeht in der Arbeitswelt, anderseits beherrscht es schon auch meine Zeit. Der Job ist meine Selbstständigkeit, Unabhängigkeit. Ab und zu bin ich echt soweit, dass ich Lotto spiele, damit das endlich aufhört. Ab und zu merke ich wieder, es passt genau jetzt zu mir.

Ich merke, ich kann das immer gut rüberbringen, etwas ungewöhnlich, kreativ, die Grenzen der Eigenwilligkeit nach außen drücken, soweit es geht. Wie früher in meiner Ehe. Und das ist es auch, ich fühle es ist eine Fortsetzung der Abhängigkeit von den Eltern, dann von der von meinen Männern und jetzt das. Diesmal renn ich aber nicht unglücklich gegen Wände, ein Ziel vor Augen, für das ich noch nicht reif bin. Ich gebe mir die Zeit, und lasse mich entwickeln, lausche aufmerksam, lerne (abgesehen von den Lottoscheinen).

Sonnenuntergang im Büro


Heute Abend feiere ich mit Ilona den Vollmond auf dem Geiersberg. Ich freu mich schon. Möchte Kontakt mit Veleda aufnehmen, die Seherin, die mir auf meiner Reise ins Sauerland und zu den Externsteinen begegnet ist.