Montag, Juli 04, 2005

warten

Ich muss warten, bis Anita von Krankenhaus kommt. Dann weiß ich, ob ich nach Traunstein zur Vera fahre oder nicht. Ich würde mich freuen über Vera, die ich schon seit 2 Jahren nicht mehr gesehen habe, und den Chiemsee habe ich auch seit 2 Jahren nicht mehr gesehen. Gestern hab ich "Lachs im Zweifel" angefangen, das Buch, dass nach dem Tod von Douglas Adams entstanden ist, mit Texten, die sie auf seinen Mac-Festplatten gefunden haben. Es hat sich die Texte rausgequält, war ständig mit sich unzufrieden. Irre. Ich lese auch grad das Buch über das Schreiben von Julia Cameron, sie hat eher rausgefunden, wie das Schreiben geht, sanfter und als Kanal. Genial. Auf alle Fälle kann ich mit den Tipps was anfangen. Nichts ausdenken, einfach zuhören, der inneren Stimme zuhören.



Es ist ein wunderbarer Sommertag, ich höre die Kinder von der Grundschule nebenan und einige Spatzen zwitschern. Im Fernseher läuft wie fast immer "Sex in the City". Da hab ich alle Folgen auf DVD und sehe mir das fast ständig an. Ich habe eine Schwäche für Carries Wohnung. Ich finde die Frauen frech und interessant, selbstständig, eigenwillig. Allerdings zu modisch, zu wenig spirituell. Da es über solche Frauen aber noch keine Serie gibt, tuts derweile Sex and the City.



Ich habe 2 Leberkäsesemmeln gegessen. Wahnsinn. Das alles nach einem Hirsewochenende. So bin ich eben. Nix so streng und immer das gleiche. Es treibt mich hin und her. Muss DVD wechseln.

Ja. Ist gewechselt. Der Anspruch und die Wirklichkeit. Ich mag mich aber nicht immer unter Druck setzten, irgendetwas ständig an mir zu verbessern, das halte ich für Schmarrn und ich will mal einfach so sein. Wie es ist.