Sonntag, September 04, 2005

träumen und reisen



Hab seit ewigen Wochen wieder einmal Kopfweh. Seufz. Heute Nacht hatte ich intensive Träume. Ich habe einen Raben getroffen, und mich sehr gefreut, weil ich Raben liebe. Er sah mich an und ich bin in seine Energie eingetaucht. Dann ging ich ein einen dunklen Wald aus lauter Eichen und kam an ein Flussufer. Am Ufer lagen erst Holzstücke, umgesägte Bäume. Als ich näher hinsah war auch Schrott dabei, und alte Kühlschränke.



Die Kühlschränke sind sehr giftig fürs Wasser. Luisa hat ja geschrieben das Wasser sei ein intelligenter Organismus und will kommunizieren. Der Spur bin ich auf einer Reise nachgegangen. Vor allem auch weil mir die Ereignisse in New Orleans so nahe gegangen sind, ganz ungewöhnlich nahe.



Von Wasser erfuhr ich, dass wir sehr viel mehr sind, als unsere körperliche Existenz und glauben lässt. Wir existieren in Räumen und Dimensionen, die uns nicht bewusst sind. Das Wasser ist auch nicht "böse" und will uns töten. Es ist aber schon so, dass es so mit uns nicht weiter geht. Wir können viel über unsere multidimensionale Existenz vom Wasser lernen. Und von Coexistenz mit allem lebendigem auf unserem Planeten.



Was in den USA so offensichtlich geworden ist, dass wir alle zu ohnmächtig sind, uns viel zu ohnmächtig verhalten und die Kontrolle Menschen überlassen, die nichts Gutes im Sinn haben. Wenn wir uns das weiter gefallen lassen, gehen wir unter als die Lebensform, wie wir es bisher kannten. Da kennt das Wasser dann nichts.



Wir wissen ja alle, dass die Erde ohne uns wunderbar klar kommt, und wir werden jetzt echt zur untragbaren Plage. Es könnte aber ganz anders laufen und es sind ja auch eine ganze Masse von Menschen am Arbeiten in der Richtung in den unterschiedlichsten Sparten und Dimensionen. Bei meiner Reise kam ich auch wieder nach Australien. Da war ich schon als Kind. Mir ist auch aufgefallen, wie einfach alles ist.



Also nichts spektakuläres Suchen, sondern mal in sich lauschen, was eine schon immer gerne und gut gemacht hat. Es fällt ja nicht so auf, weil man meint, das macht jeder, weils so einfach ist. Das ist bei mir zum Beispiel Australien. Ich war da schon immer und so oft. Ich dachte, es ist normal, weil das ja jeder kennt, die Aboriginies. Aber ich hole da meine Kraft und meine Visionen, da ist mein Kontakt zur Anderwelt.



Also in meiner Reise sahs ich wieder zwischen den Büschen auf der roten Erde mit anderen Menschen zusammen. Es tauchte ein riesiges, häßliches Wesen auf, wie so ein Gollum aus Schlamm. Mit diesem Wesen reiste ich in Weltall. Ich sah auf einmal große Moleküle und wusste, es ist unser Datenspeicher, die Master-DNS.



Ich sah die einzelnen Kugeln der Moleküle und wir kamen näher und ich sah, dass die Kugeln selbst noch Struktur haben und dass die programmiert werden kann. Da kann neue Master-DNS, kollektives Unterbewusstes geschaffen werden, können neue Impulse gestetzt werden. Rasend Interessant.



Und: zur Flut gibt es schon entsprechende Artikel: hier klicken

15 Kommentare:

Am/um 11:43 AM , Anonymous Anonym meinte...

"wir werden jetzt echt zur untragbaren Plage"

Grrr! Entschuldigung! Sätze in dieser Art finde ich so arrogant. Denn es ist Arroganz, zu glauben, wir wären so wichtig und so mächtig auf diesem Planeten, dass wir in ernsthaft belasten könnten.

Totale Hybris, komplette Selbstüberschätzung, einfach lächerlich. (Tut mir Leid, ich mein's nicht persönlich!).

Und warum das Ganze? Weil für uns das Individuum zählt, das ist das Problem. Die Natur dagegen betrachtet das wertfrei.

Wir bilden uns ein, schützen zu müssen - und zu KÖNNEN, was noch lächerlicher ist.

Wir wiegen, messen, zählen, züchten, bewahren. Das ist in Wahrheit Behinderung von Evolution. Wir sollten kleinere Brötchen backen.

Wenn wir Wasser, Luft und Erde vergiften, dann ist das lediglich das Ergebnis nicht artgerechter Haltung des Homo sapiens. Zootiere leben natürlicher als das Säugetier Mensch.

Der Natur aber sind Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte, selbst Jahrtausende geschädigter Individuen vollständig gleichgültig. Sie bleibt objektiv. Die Art zählt und wenn die es nicht schaft, ist sie eben untauglich und es ist nur sinnvoll, dass sie verschwindet. Kommt eben eine andere zum Zug, dauert vielleicht zweihundert Jahre, aber egal.

Und wir? Wir sind nicht ein bisschen objektiv. Ein Beispiel von tausenden: Nutrias, "eingeschleppt", nicht niedlich, geruchsintensiv. Alle schreien, die heimische Fauna wird verdrängt, also Fallen stellen? Vergiften?
Flamingos, "eingeschleppt", rosa, exotisch, witzig. Schwupp, man schmückt sich mit der nördlichsten Kolonie. Keine Rede von "heimischer Fauna".

Natürliche Auslese. Was die Natur angeht, haben wir ein Loslass-Problem. Wieso müssen wir irgendwas "renaturieren"? Weil wir eine bestimmte Vorstellung haben, was natürlich ist.

Nur hat das leider noch keiner der Natur gesagt.

 
Am/um 1:44 PM , Blogger Ingrid meinte...

äh also irgendwie haben Sie mich da missverstanden. erst schreiben Sie, wir können dem Planeten nicht schaden, und dann schreiben Sie wir tun es doch? Wir vergiften und zerstören den Planeten ganz massiv im Moment. Es wäre auch anders möglich, bei der Meinung bleib ich.

 
Am/um 2:23 PM , Anonymous Anonym meinte...

Hm, ich bin es gewohnt, nicht verstanden zu werden mit dieser meiner Ansicht. Ich stimme völlig überein mit der Aussage, es geht auch natürlicher.

Ich sträube mich gegen die Formulierungen "Plage" und "Verantwortung".

Hat die Forelle eine Verantwortung für den Bach, in dem sie schwimmt? Kann sie ihn schützen? Nee.

Es liegt natürlich nicht in den Möglichkeiten der Forelle, den Bach zu vergiften, insofern hinkt der Verleich, klar. Aber angenommen, die Forelle entwickelte irgendeine Lebensweise, die dem Bach und den Lebewesen darin schadet, rein hypothetisch. (Das tut sie aber nicht, weil sie völlig natürlich lebt, im Gegensatz zu uns!)

Wie würde der Bach reagieren? Doch so, dass die Forelle verschwindet, weil sie sich ja den Ast absägt, auf dem sie sitzt. Äh, schwimmt.

Oh, der Vergleich hinkt nicht nur, der stolpert schon...

So! Also wem schadet denn das Säugetier Mensch mit seiner unnatürlichen Lebensweise und alldem, was daraus resultiert? Dem Planeten?

Wir vernichten uns höchstens selbst und dann verschwindet eben eine weitere untaugliche Gattung. Versuch und Irrtum, ich denke, so funktioniert natürliche Auslese.

Bei mir erzeut das eine gewisse Gelassenheit.

Hat die Forelle in dem Bach auch nur eine leise Ahnung von den Folgen ihres Tuns? HAT SIE EINE VERANTWORTUNG?

Und in der größeren Dimension - haben wir Menschen denn wirklich einen Überblick? Wir sehen, was kaputt geht durch uns.

Aber noch mal: der Natur ist das egal.

Und wie es zu reparieren ist, glauben wir zu wissen. Aber die Natur weiß es besser. Was wir machen, ist Stümperei.

Würden wir natürlicher leben, - was in letzter Konsequenz hiesse, wild - könnten wir das alles der Natur überlassen.

 
Am/um 3:37 PM , Blogger Vera meinte...

Lieber Anonym, liebe Ingrid,
Tja,lieber anonymer, dass ist eben genau der Punkt wir Menschen haben VERANTWORTUNG und das Problem ist doch, dass wir eben nicht nur uns selber schaden. Wir sind eben nicht die Forelle, die nicht weiß was sie tut, sondern wir können sehen, was wir mit unserem Handeln anrichten und uns anders verhalten. Die Forelle kann nicht raus aus dem Fluß, aber wir bräuchten unser Abwasser nicht darein leiten. Darum geht es doch. Nelson Mandela hat einmal gesagt: "Es ist nicht unsere Kleinheit die uns erschreckt, sondern unsere Größe". Da ist für mich viel wahres dran, denn wenn wir ehrlich hinsehen und erkennen, welche Macht wir haben, dann würden wir auch endlich anfangen, dafür die Verantwortung zu übernehmen und dementsprechend handeln.
Liebe Ingird, ich habe auch heute einen Blog eröffnet, darf ich dort auf deinen Aufmerksam machen?
Viele Grüße
Vera

 
Am/um 4:32 PM , Blogger Ingrid meinte...

danke vera, klar kannst du, ich verlinke deinen dann auch gern in meinem.
an anonym: ich sehs wie vera, wir haben verantwortung. wenn wir die nicht übernehmen, fegt uns der Planet weg, klar. Insoweit stimmt es ja auch was Sie sagen, die Natur ist da stärker, hoffentlich. Wir haben aber die Verantwortung für die Zerstörung die wir anrichten und dafür umzudenken und zu handeln. Ich sehe das jetzt aber auch nicht nur als Sache von einer kleinen Gruppe jetzt 27 Robbenbabys zu retten oder ähnliches. Es ist was individuelles, wie ich konsumiere, was ich kaufe usw., etwas kollektives, wie lange wir alle diese ohnmacht weitertragen und etwas zutieftst spirituelles, nämlich ob ich die Natur und die Erde als rohstofflager sehe oder als lebendiges Wesen und mitgeschöpfe, mit denen ich in Einklang sein will. Ich denke, dass das auch unsere eigentliche Option für das Leben hier ist. Und der Kern ist tatsächlich, wie Vera schreibt, Macht und Verantwortung. Und zwar für das Leben, nicht für Geld, Status oder ähnliches. Ich glaub aber so unterschiedlich sind unsere Positionen gar nicht. Ich glaub halt nicht, dass wir uns hier wie die Berserker aufführen können und dann werden wir wegen unfähigkeit aus der Evolution gestrichen. Ich hoffe, wir sind fähig und verantworlich. Und finden zum Leben in Einklang. Es gibt ja so viele Menschen, die daraufhin arbeiten, wie auch immer. Ob nun technisch, in Handlung, mit Gedanken oder spirituell.

 
Am/um 8:56 PM , Blogger Vera meinte...

danke Ingrid, ich glaube auch nicht, dass wir einfach "gestrichen" werden und ich gebe die Hoffnung nicht auf. Wie du schreibst, viele Menschen arbeiten daran, jeder und jede auf ihre Weise und es werden immer mehr.
Viele Grüße
Vera

 
Am/um 8:04 AM , Anonymous Anke meinte...

Liebe Ingrid, liebe Vera, liebe Anonym.

Nicht weil ich es allen recht machen will, sondern weil ich denke jede hat in Teilen recht und wir Menschen denken und handeln einfach zu eng, gebe ich euch allen Recht. Ich denke schon die Natur bleibt objektiv und wertfrei. Es ist nicht umsonst Mutter Natur. Und sie ist eine gute Mutter, die ihren Kindern gegenüber objektiv ist. Jedes Lebewesen ist für sich selbst verantwortlich. Wenn es zu viele Forellen in einem Bach gibt, ist bald nicht mehr genug Kleingetier zur Nahrung vorhanden. Außerdem scheißen die Forellen den Bach zu. Die Wasserqualität entspricht nicht mehr dem, was eine Forelle benötigt. Folglich gibt es in diesem Bach bald keine mehr. Das geht nicht von heute auf morgen. Aber bei uns Menschen ist es nichts anderes. Zudem ist der Natur bekannt, dass wir so angelegt sind, dass wir nicht nur unser primäres Bedürfnis befriedigen, sondern Raubbau betreiben. Irgendwann wehrt sich auch eine gute Mutter. Ich bin absolut der Meinung, es ist möglich sich auf unserem Planeten zu bewegen, ohne ihm zu schaden. Leider sind wir, die uns Gedanken um die Umwelt machen, wir, die einen anderen Weg schätzen, in der Minderheit. Wie viele scheren sich einen Dreck (im wahrsten Sinne) um ihre Umwelt. Nicht umsonst gibt es den Spruch: Nach mir die Sintflut. Und das macht mir absolut Angst.
Anke

 
Am/um 8:31 AM , Blogger Vera meinte...

Liebe Anke,
ehrlich gesagt, schätze ich den Audruck gute Mutter im Zusammenhang mit der Natur nicht sehr. Ich habe überhaupt ein Problem damit im Zusammenhang mit der Natur zu Bewerten. Ich glaube nämlich, dass da eine Ursache für viele Probleme liegt. Wir teilen das Wetter in gut und schlecht ein. Differenzieren Heil- versus Unkraut, nützliche Tiere und Schädlinge. Und demnach verhalten wir uns auch oft. Das eine wird gezüchtet, das andere vernichtet. Ich frage mich, warum aktzeptieren wir nicht einfach was ist, ohne es zu bewerten, ohne es verändern zu wollen.
Und dein Beispiel mit den Forellen greift ein wenig zu kurz. Es werden nicht alle Forellen sterben, weil es schon vroher nicht genug Nahrung für alle gibt und ein paar eben eingehen, dadurch wird der Fluß wieder weniger verschmutzt und so reguliert es sich von alleine. Aber wir Menschen wollen in dem Zusammenhang unsere Grenzen nicht akzeptieren. Dazu habe ich mir in meinem eigenen Blog Gedanken gemacht. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag, dir natürlich auch Ingird

 
Am/um 9:54 AM , Anonymous Anonym meinte...

Vielem, das hier gesagt wurde, kann ich mich vorbehaltlos anschliessen.

Wir sind verantwortlich für das, WAS WIR TUN und müssen versuchen, in allem - besonders im Konsumverhalten - nah an der Natur zu bleiben.

Nur haben wir eben keine Verantwortung für den Planeten wie Eltern für ihr Kind. DAS ist Selbstüberschätzung.

Denn wo wir erhalten und schützen, da werten wir auch. Robbenbabys sind ja sooo niedlich... würde jemand Ratten schützen, wären sie bedroht??

Insofern ist alles regulierende Eingreifen und renaturieren nichts weiter als ein herumdoktern an Symptomen. Wir müssen viel früher ansetzen, bei der Ursache. Die liegt einzig im Selbstbild. (Halloo-oo, wir sind Säugetiere!)

Nur können wir in letzter Konsequenz eben nicht auf die Bäume zurück. Der Mittelweg ist eine Gratwanderung. Kompromisse müssen gemacht werden.

Und ich habe keine Angst. Übrigens habe ich den Eindruck, dass, je natürlicher die Alltagswelt eines einzelnen Menschen ist, er sich um so weniger Sorgen macht um die Natur. Er sieht ja jeden Tag, wie sie funktioniert.

Die immerwärende Natur findet für jeden Topf einen Deckel. Sehr beruhigend, finde ich. (Obwohl es uns nicht freispricht!!) Und daher weigere ich mich ganz einfach, uns als Plage zu sehen.

Verantwortlich für unser Handeln, aber nicht Schuld an unserer Existenz. In Wahrheit können wir unseren Lebensraum so wenig verlassen wie die Forelle ihren Bach.

 
Am/um 4:10 PM , Anonymous Anke meinte...

Hallo ihr Lieben.
Hallo Anonym.
Ja. ich sehe auch den Deckel für jeden Topf in der Natur.
Für die Robbenbabys gibt es genügend andere, die sich kümmern. Sind es auch teilweise "Pseudos, nur, um ihr Gewissen zu beruhigen. Ich töte weder Ratten und Spinnen. - Ich lebe auf einem Bauernhof, lebe also mit ihnen. Ich lasse auch wertfrei zu, dass es Zecken gibt. Wenn mein Hund eine hat, entferne ich sie ihm. Meist sind sie so satt, dass sie eh erst in ein paar Jahren wieder aktiv werden.
Und ja, mein Alltag ist natürlich. Ich sehe auch, wie die Natur funktioniert. Trotzdem habe ich Angst. Ich werte nicht nach gut und schlecht. Aber Menschen, die aus Gier oder Gedankenlosigkeit, oder was weiß ich, kalt lächelnd der Umwelt schaden - und vergessen haben, dass auch sie nichts weiter als Säugetiere sind- machen mir doch Angst. Sicher gibt es dich und mich und noch einige, die im Einklang, die mit und in der Natur leben. Es gibt auch Ying und Yang. Kann ich hoffen, dass alles in der Waage bleibt? Manchmal sieht es nicht danach aus. Kann aber auch daran liegen, dass Medien nur Negatives für Schlagzeilenträchtig halten. Oder hat schon mal eine von euch (außer bei Luisa) gelesen: Yoga Kongress in Bonn. Hunderte im Einklang mit sich selbst. Wäre mir eine Meldung wert
Herzliche Grüße
Anke

 
Am/um 4:28 PM , Anonymous Anonym meinte...

Das ist es ja: die mediale Meinungsmache. Ich weigere mich einfach, mich herunterziehen zu lassen was die Zukunft der Menscheit angeht. Herumunken ist ziemlich einfach. Wieviel Positives wird denn wirklich gemeldet?

Gestern sah ich Meldungen aus New Orleans und rief spontan: "Da, sieh mal, nur Schwarze!" und mein Mann wandte ein: "Ja, weil das so gezeigt wird!"

Wer macht denn meine Meinung? Wo informiere ich mich denn?

Ich muß ja bloß mal die Tageszeitung wechseln. Vorausgesetzt, sie ist nicht vom selben Herausgeber wie die alte sieht die Welt plötlich ganz anders aus...

Pessimismus ist kein geeigneter Grundton. Aber ich bin inzwischen soweit, allgemeine Ansichten grundsätzlich in Frage zu stellen. Ich zweifle daran, dass es überhaupt möglich ist, eine Sache berichtenderweise völlig objektiv darzustellen. Und deshalb kann die Wahrheit immer eine ganz andere sein...

Aus der Betriebswirtschaft weiß ich, dass man auf Grundlage derselben Fakten zwei völlig gegensätzliche Realitäten darstellen kann.

Fast bin ich versucht, nix mehr zu glauben...

 
Am/um 5:29 PM , Blogger Vera meinte...

Das entwickelt sich ja hier schon bald zum Chat. Die Sache mit der Wahrheit, bin dabei ein Buch darüber zu schreiben. Ist echt spannend das Thema. Im Moment bin ich zu dem Schluß gekommen, dass jeder mensch seine eigene Wahrheit hat, gut, wenn alle das wissen, dann ist das schon mal viel wert, weil dann nicht mehr jeder seine Wahrheit als die alleinige Richtige ausgeben kann. Wie wäre es mit einer Art Puzzle, jeder und jede lebt seine bzw. ihre Wahrheit und zusammen ergibt es das ganze Bild, nur das wir dieses ganze Bild nicht sehen können, zumindest nicht solange wir als Puzzelteilchen auf der Erde mittendrin stecken.
Seid alle lieb gegrüßt und ich hoffe, liebe Ingrid, du kriegst keinen zuviel, wenn wir uns über deine Seite so angeregt austauschen.
Vera

 
Am/um 1:18 PM , Anonymous Anonym meinte...

Dass wir das ganze Bild nicht sehen können, der Ausdruck gefällt mir.

Dauernd greifen wir vermeintlich regulierend ein und wissen überhaupt nicht, was im Einzelnen die Folgen sind.

Deshalb sollten wir uns da raushalten.

Wenn zum Beispiel im natürlichen Riff, das auf künstlicher Grundlage entstanden ist, alle Miesmuscheln von Seesternen aufgefressen zu werden drohen, sollten wir das zulassen.

Dann gibt's eben zehn Jahre oder länger oder kürzer keine Miesmuscheln dort. Was dann wieder irgendwas anderes bewirkt. Woraus dann wieder zwei oder drei andere Dinge resultieren... die wir einfach nicht überblicken können.

Die Natur macht das schon. Dem können wir auch mit brilliantester Wissenschaft nicht beikommen.

Meiner Meinung nach sollten wir die Finger davon lassen und unsere Hausaufgaben machen und umsichtig handeln.

Das hat was vom Zauberlehrling.

Tut mir aufrichtig leid, dass ich mich hier so ausbreite, aber ich konnte nicht widerstehen und dürste nach Austausch.

Schön, wenn man verstanden wird...

 
Am/um 1:49 PM , Blogger Vera meinte...

lieber Anonymer, dann komm doch auch auf meinen Blog, wirst du automatisch hingleitet, wenn du auf meinen Namen klickst, ich bin an Austausch immer interessiert.
Vera

 
Am/um 10:48 AM , Anonymous Anonym meinte...

Liebe Ingrid, Ihre Bilder sind so schön! Bei mir hier am Niederrhein ist der Herbst auch golden. Ich muss noch mal richtig auftanken, vor dem November graut mir schon. Habe Holundersaft eingekocht, den brauche ich dann wirklich. Die alten Germanen hatten recht, den Holler oder Holder für heilig zu halten. Mir gibt er Kraft. Und ich wohn' in 'nem Dorf, das nach diesem Baum benannt ist... ;-D

Liebe Vera, ich war in Ihrem Blog und ich weiß schon, was Sie meinen. Nach fünf Jahren Gesprächstherapie bei einer Psychotherapeutin - die mir sehr geholfen haben - bin ich inzwischen mit einer Heilpraktikerin mehr in die Tiefe gegangen. Bei sich sein - ja, ja! Erst mal hinkommen!!! Das ist zur Zeit mein vorderstes Thema. Ich will nicht mehr so kopfgesteuert sein. Und die Sache mit dem Bauch anzugehen, ist ein unvorstellbares Abenteuer... was Körper und Geist angeht, kann ich nur eines sicher sagen: Alles hängt mit allem zusammen. Und das ist ungeheuerlich.

 

Kommentar veröffentlichen

<< Startseite