Montag, Dezember 19, 2005

putzen



Heute Putzfimmel gehabt. Fühle mich in die Wintersonnenwende ein. Die längste Nacht. Dunkelheit. Höhle. Habe den Wunsch, dass ich nach dem Ritual in eine saubere Wohnung komme, frische Bettwäsche habe, mich noch lange entspannt bade. Ich gehe an meinen Platz am Bogenbach und tanze mit meinen dunkeln Seiten.



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Schön war beim Staubwischen, wieder alles einmal in die Hand zu nehmen meinen Besitz. Was alles habe. Woher ich es habe. Wer es mir geschenkt hat.

1 Kommentare:

Am/um 8:17 PM , Anonymous Anonym meinte...

liebe ingrid,
so wie du das schreibst mit dem abstauben,das gefällt mir.drum staube ich so selten ab weil ich dann mit meinen gedanken hängenbleibe und nie fertig werde.ganz schlimm ist es beim
ausmisten und sich von sachen trennen.
wenn ich`s von vornherein weiss,übertage ich dies meinem mann,der hat nicht den emotionalen hintergrund zu den dingen.
hoffentlich schreibst du auch wenn du bei deiner mutter bist,denn sonst fehlt mir was.

 

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