Sonntag, Juli 31, 2005

nachher

Um es nochmal zu verdeutlichen: ich vor 3 Jahren


und ich jetzt


Bin ziemlich müde vom Hirsehaus. War noch schön. Die Karten von Luisa sind toll. Nachher schau ich gleich mal meine Fotos durch, ein Laminiergerät habe ich in der Arbeit. Mal sehen was bei meiner Bilderwelt so rauskommt. Spannend.

Hirsehaus Fensterbrett


Naturaltar

Samstag, Juli 30, 2005

hirsehaus

Heute war ein wundervoller Sommertag im Hirsehaus.



14 Frauen und Lusia. Wir machten Körperübungen, Rituale und Trancereisen. Ich werde jedesmal sicherer in meiner Eigenwahrnehmung. Es ist so toll. Luisa kann so gut vermitteln wie in der Trance- und Traumebene Realität geschaffen wird, und kanns auch mit einfachen Mitteln effektiv umsetzten.



Seit ich von ihr lerne bin ich viel sicherer geworden, weil viel weiß ich ja selber, aber ich hab noch nie eine Frau getroffen, die mir das bestätigt hat und noch mehr drüber weiß. Das ist sowas von angenehm. Sie hat eine tolle Ausstrahlung von Eigenmacht. Da hab ich schon viel gelernt, da war ich echt gebrochen. Ich hab mich die letzten 3 Jahre sehr verändert, das heißt eigentlich: mein Leben hat sich zum Bessern gewendet, zum größten Teil natürlich weil ich es so wollte, aber auch weil sie mich gestärkt hat.



Die Fotos sind alle im Garten vom Hirsehaus gemacht. Morgen gehts weiter. Da orakeln wir mit Luisas selbst gemachten (Fotos und Zeichungen) Karten. Ich freu mich schon. Bin auf die Karten neugierig, seit ich es in ihrem Tagebuch gelesen hab.

Freitag, Juli 29, 2005

hitze

Es ist heiß. Zum Glück haben wir einen Pool für die Pausen in der Arbeit.

stunden

Hab am Donnerstag und Freitag immer viel Arbeit, weil ich da den Reisenewsletter mache. Kaum Freizeit, bissel Kaffeetrinken in der Früh und Fernsehen.

Gestern hab ich was aufgenommen über Abu Simbel (3sat). Weil ich im Oktober nach Ägypten fahre. Nach Abu Simbel werde ich aber nicht fahren, da er ja nicht mehr an seinem ursprünglichen Platz ist. Es geht ja nicht um die Monumente an sich, sondern um den Berg wo die waren. Ramses hat die bestimmt nicht zufällig dahin bauen lassen. Solche Plätze sind immer schon weit älter, das heißt länger in kultischem Gebrauch, da die Energie dort stark ist. Der Ramses-Tempel diente auch dazu, die dort ansässigen Nubier zu unterwerfen. Das gibt mir wieder Raum für Vermutungen, was an dem Berg vorher los war.

die Mitze

Donnerstag, Juli 28, 2005

grille gefunden



Orte der Macht, Orte der Kraft: auch einer - die Bruchhauser Steine auf dem Istenberg im Sauerland. Dort soll die Seherin Veleda in einer Höhle gelebt und geweissagt haben (in der Zeit als die Römer Germanien eroberten), siehe auch Luisas "Eine Göttin für jeden Tag" - 11. Februar.

Die Steine kann man mit Auto oder Zug/Bus erreichen, schöner ists allerdings über den Wanderweg Rothaarsteig.

Gestern hatte ich erst ab 14 Uhr Arbeit und bin am Vormittag spazieren gegangen. Das war wiedermal total fantastisch!





Habe so tolle Entdeckungen gemacht, endlich Mädesüß gefunden, obwohl ich es eigentlich nicht gesucht habe, sondern einfach mal sehen wollte, so überhaupt, nicht jetzt speziell bei diesem Spaziergang.



Bin ja nicht die große Gärtnerin und gehe das alles langsam an. Das hat mich die Erfüllung meines Wunsches nach einem Garten vor ein paar Jahren gelehrt. Liebe Zeit! Klingt so toll, ich war aber völlig überfordert damit und es hat keinen besonderen Spaß gemacht. Also jetzt langsamer, Pflanze für Pflanze. Und auch erst mal meine Zimmerpflanzen, Wagnisse wie Efeu, alles verzeihende genügsame Grünlilien, völlig überraschend genügsame Orchideen.

Und draußen: ich habe 2 Pflanzen, einen Salbei und einen Frauenmantel. Sonst hab ich mich noch mit Holunder, Haselnuss, Artemisia und nun auch mit Mädesüß angefreundet.



Haha, das war noch nicht alles. Auf dem Geiersberg letztens mit Ilona erzählte ich ihr, dass ich noch nie eine Grille gesehen habe. Das gab wieder ein Gekicher. Weil: diese Grillen sehen ja aus wie Heuhupfer. Womöglich habe ich schon viele Grillen gesehn, aber eben nicht als solche wahrgenommen. Ich müsste einfach mal eine Grille inflagranti beim grillen erwischen. Und ich hab eine gesehen. Sie hat zwar nicht gegrillt, aber dafür war sie eine echte Poserin.

Mittwoch, Juli 27, 2005

verzaubern

Luisa schreibt in ihrem Tagebuch grad über Orte der Macht, sie hat ein Bild von einem Ort der Macht für uns. Ich hab eins von einem Ort der grauen Männer.



Zur Verzauberung des Alltags noch einige Wahrnehmungen, vorgestern fotografiert. Ein Strauch mit lila Blüten im Regen, auf dem Weg in die Stadt gesehen, als ich eine DVD umtauschen ging.



In der Mittagspause in meiner Wohnung gesehen:





Meine Kopfschmerzen sind weg. Super. Endlich. Lese gerade eine Mappe von mir, die ich im Jahr 2000 angefangen habe. Meine Ängste, Pläne, Stärken. Ist interessant, weil sich vieles wunschgemäß entwickelt hat, genau die Bereiche wegen denen ich mich am meißten Angst hatte. Fazit: locker bleiben.....

Dienstag, Juli 26, 2005

rrrraahhh

Habe seit Tagen nur noch Kopfschmerzen. Ich werde jetzt echt langsam wahnsinnig.

Montag, Juli 25, 2005

comment

Der Kommentar von Yvonne ist klasse, warum nicht dem Impuls "da stimmt was nicht nachgehen". (zu mondspaziergang) Echt gute Idee ...
Zu meinen Scherzen wegen den Männern im Wald. Gewalt ist nicht lustig, klar. Ich meine aber, dass das Risiko für Frauen zu Hause Gewalterfahrungen zu machen wesentlich höher ist. Sich mit Waldwesen zu verbünden und die Angst vor der Dunkelheit abzulegen gibt dagegen eine Menge Kraft.

Göttin von Geiersberg


Das Wochenende musste ich mich erholen, habe ständige Kopfschmerzen. Versuchte in einer schamanischen Reise zu ergründen, warum. Es geht nicht um meinen Job, oder dass ich eigendlich zu was anderm geboren wäre als täglich 8 oder mehr Stunden zu arbeiten. Das dachte ich immer. Ich lebe meine Sexualität nicht aus, sagten mir die Geister. Die Verbindung von Unterleib und Kopf ist zu angespannt, es geht um loslassen. Blöd ist nur, dass ich mit Männern einfach nicht klar komme. Meine Angst ist, dass es mich mehr kostet als es mir gibt.

Treppenhaus


War Sonntag in der Stadt unterwegs und im Kino. Hatte den Drang mir Mr. und Mrs Smith anzuschauen, einfach ein Film, Fantasie, Spaß. Bin mal wieder entsetzt. Die Filme werden auch immer schlechter. Erschießen wir mal so 200 Menschen zusammen, dann sind wir auch wieder scharf aufeinander. Klasse. So was Blödes. Ich schau mir sonst durchaus gerne mal so was an, finde Triple X ganz scharf zum Beispiel. Es muss für mich nicht immer ein Film mit dem Prädikat "künstlerisch wertvoll" sein. Aber das ...

Altes Rathaus

Donnerstag, Juli 21, 2005

vollmondin

Gestern Abend hab ich mich mit Ilona getroffen um den Mondaufgang am Geiersberg zu feiern.

Blick aus Ilonas Schlafzimmerfenster aufn Friedhof


Wir kicherten die ganze Zeit und unterhielten uns über die Angst in dunkeln Wäldern und unsere Erlebnisse mit Frauen, die solcherart Ängste haben. Und über die Männer, die ja in solchen dunklen Wäldern hinter den Bäumen stehen. Wir lachten uns wirklich schief, weil, wie lange stehen diese Männer da so durchschnittlich nachts, und: was würde er sagen, wenn ich euphorisch auf ihn zurenne, nimm mich! endlich! ich hatte schon ewig keinen Sex mehr?





Die Mondin zeigte sich nicht, nur in ganz vereinzelten Streifen, es regnete ab und zu ein bißchen.



Es reißt auf, war unser Spruch. Um halb 12 in strömendem Regen waren wir uns einig, dass es wahrscheinlich nimmer aufreißt.

Mittwoch, Juli 20, 2005

sonne

Gestern war ich noch bis 23 Uhr im Büro. Wir arbeiteten vor uns hin, wir Anita: Freundin und meine "Vorgesetzte", und der Lehrbua. Wir hörten die lange Version von der Zauberflöte, ganz laut und dann Limp Biskit. Büro ist bei mir ambivalent. Ich hab früher recht selten gearbeitet. Deswegen ists schon interessant, wie es so zugeht in der Arbeitswelt, anderseits beherrscht es schon auch meine Zeit. Der Job ist meine Selbstständigkeit, Unabhängigkeit. Ab und zu bin ich echt soweit, dass ich Lotto spiele, damit das endlich aufhört. Ab und zu merke ich wieder, es passt genau jetzt zu mir.

Ich merke, ich kann das immer gut rüberbringen, etwas ungewöhnlich, kreativ, die Grenzen der Eigenwilligkeit nach außen drücken, soweit es geht. Wie früher in meiner Ehe. Und das ist es auch, ich fühle es ist eine Fortsetzung der Abhängigkeit von den Eltern, dann von der von meinen Männern und jetzt das. Diesmal renn ich aber nicht unglücklich gegen Wände, ein Ziel vor Augen, für das ich noch nicht reif bin. Ich gebe mir die Zeit, und lasse mich entwickeln, lausche aufmerksam, lerne (abgesehen von den Lottoscheinen).

Sonnenuntergang im Büro


Heute Abend feiere ich mit Ilona den Vollmond auf dem Geiersberg. Ich freu mich schon. Möchte Kontakt mit Veleda aufnehmen, die Seherin, die mir auf meiner Reise ins Sauerland und zu den Externsteinen begegnet ist.

Dienstag, Juli 19, 2005

roter sand

Wie entsteht Realität? Eine Holomatrix als Ergebnis einer Absprache alles Lebendigen in der Traumzeit. Witzig ist es aus dem Versuch auszusteigen alles linear zu verknüpfen, nach-denken zu wollen. So manch kleine Kontur im Blumentopf ist so morgen ein riesen Ereignis.

Schön ist es ja etwas bewusst zu planen, und dann stolz auf das Ergebnis zu sein. Hat was. Noch viel viel schöner find ich wenn was völlig wundervolles komplett ungeplantes passiert. Ich sitze dann grinsend in einem Funkenregen, liebe liebe die Traumzeit und fühle mich beschenkt.

Wenn also die Realität eine Absprache alles Lebendigen in der Traumzeit ist, gibt es ja auch mehrere Diskussionsgruppen. Muss schon lachen, wenn ich blos dran denke. Also in die mit den grauen Männern geh ich nicht so gern, gähn (Obwohl ein Spuk... nein doch nicht, die bekommen schon genug und viel zu viel Energie.. so direkt blöd san de ja a ned). Ich seh da Sterne, roten Sand, eine alte Frau, die zum Horizont deutet, Pflanzen, die vor sich hinsummen ....

Blick aus meinem Bürofenster

Montag, Juli 18, 2005

thailändisch

Heute in der Arbeit bin ich mit thailändischen Hotels beschäftigt. Mit Hotelbeschreibungen, die offensichlich direkt, wortwörtlich vom thailändischen ins deutsche übersetzt wurden. Interessant, was dabei rauskommt. Wie Sprache unser Denken prägt.

Stellen Sie sich an einem weißen glitzernden Sandstrand und dem hellblauen Meer vor. Blicken Sie nach oben und sehen Sie die Tauben, wie sie durch den Himmel gleiten. Am Hirizont sehen Sie eine wunderschöne Bergkette. Das ist das Ziel ihrer Träume, ein Strand mit Geschichte in Hua-Hin Beach. Halten Sie den Gedanken an diesen Ort fest und setzen Sie ihre Reise durch die abgeschiedene, ruhige Umgebung und die Schönheit der Natur fort. Wenn Sie das tuen, dann haben Sie uns gefunden das Baan Daungkaew Hua-Hin, das Resort ihrer Träume.

mondspaziergang

Es existiert ein seltsames Phänomen bei uns Frauen von dem immer wieder die eine oder andere erwischt wird. Einen völlig undiskutablen Mann zu lieben, furchtbar zu leiden und auch noch wider der eigenen und jeder Vernunft zu glauben, man sei sein persönlicher Rettungsengel. Verdächtig ist ja, dass jede Frau dabei merkt, es stimmt was nicht, sie kann aber in dem Moment nicht anders. Ich tippe ja auf einen Fluch. In so einer Zeit habe ich diese Zeilen geschrieben:

Mondspaziergang

Meine Füße berühren das Moos, mein Rücken den Baum. Längst trage ich keine Kleider mehr. Silbriges Licht bedeckt meinen Körper. Die Wölfin streift umher.

Es träumt mir von Erde und Fäulnis, vom Grab und von der Nacht. Von leisen Geschöpfen, deren Nahrung ich bin. Ewig liege ich da, alles ein sanftes fließen, bis ich wieder selbst Erde bin.

Das ist meine Sehnsucht, da bin ich wieder Zuhaus.

Da spüre ich deine Hände, störe nicht meine Ruhe, grab mich nicht aus. Du kennst kein Erbarmen und flehst mich an, du willst mich lieben, weil du selbst nicht sterben kannst.

Dein Herz ist hart, deine Tränen bitter, du hast alles verloren. So streifst du umher, allein in der Vollmondnacht...suchst nach meinen bleichen Knochen, hast mich doch selbst umgebracht.




Ich bin da raus, ich bin weg. Allerding musste ich mir dafür die Diagnose Borderliner verpassen lassen, aber drauf gepfiffen. Wie zufrieden ist eine doch da als Weiherhex....

Sonntag, Juli 17, 2005

museum

War mal wieder im Deggendorfer Stadtmuseum, weil ich was bestimmtes nachschauen wollte. Völlig überrascht wurde ich von einer Ausstellung dort, Bilder von Marlene Reidel. In Niederbayern aufgewachsen und eine sehr bekannte Künstlerin und Kinderbuchillustratorin und Autorin.

Die Themen und die Art wie sie malt rührten mich zu Tränen, echt. Erstmal die Geschichte von Antonia, einem Mädchen, dass seine Gestalt wandeln kann.

Antonia als Fliege


Eine andere wunderbare Geschichte: Anna und die Weiherhex. Die Weiherhex ist eine Frau, die am Dorfrand lebt und sich selbst versorgt. Anna lernt sie kennen, da sie die Ferien in dem Dorf bei ihrer Tante verbringt. Mit der Weiherhex sammelt sie Pilze, erntet Korn, melkt die Ziege und findet Sachen in der "Graffelgrube", für die die Weiherhex in ihrem Häuschen Verwendung findet, zum Beispiel das Madonnenbild.

Die Weiherhex auf ihrem Birnbaumstuhl


In der Abteilung "sakrale Alltagskunst" fand ich Spuren von niederbayrischem Voodoo. Diese Köpfe wurden vergraben in der Nähe von Kirchen gefunden.



Geträumt hab ich heut Nacht von meinem neuen Besen, der tatsächlich besser kehrt und von Überschwemmungen. Wasser. Wasser ist ein wichtiges Symbol in meinen Träumen. Ich kenne es, als ich meinen Körper noch mit diversen Substanzen vergiftete hatte ich immer einen Traum, da schwamm ich einem versifften Hafenbecken, mit Schrott und Öl und Schmutz. Diesmal ist die Stadt, in der ich aufgewachsen bin überschwemmt. Seen, Kieshaufen, umgestürtze Bäume. Da wo vorher Häuser standen und Kreuzungen waren.

plötzlich opern

Ich höre auf einmal Opern. Ob das mit meinem Besuch im Teutoburger Wald und bei den Externsteinen zu tun hat? Wo ich doch eigentlich gerne mit Sid Vicious im Chelsey an einer Überdosis gestorben wäre und nun auf einmal das. Zauberflöte, klar. Die Königin der Nacht.

In meinen Träumen sind zwei neue Wesen aufgetaucht. Pflanzenwesen.



Freitag, Juli 15, 2005

zu hause

Bin grad in der Pause zu Hause. Das Wochenende ist nah. Ich hab heut Nacht mein erstes Mal ein Traumtagebuch gemacht. Ich träumte von dem VW-Käfer mit dem mein Vater einen Mann überfahren hatte. Er musst deswegen ins Gefängnis und ich zu meiner Oma nach Waldkraiburg. Da war ich 3 Jahre alt ungefähr. Interessant daran ist, warum ich davon träume. Was will mir das sagen. Das sollte ich heute Nacht mal hinterfragen. Die Trennung von meiner Mutter ist mir sehr schwer gefallen, und kommt daher meine Katastrophen-Programmierung, mein Schwierigkeiten Glaubenssatz? Gut ok. Das ist ja nicht wirklich schwer. Interessanter ist, warum ich jetzt davon träume. Ich kenn die Geschichte ja schon lange. Was soll ich jetzt damit anfangen? Ich schau heut Nacht nochmal, was dann passiert.

Donnerstag, Juli 14, 2005

newsletter

Bin grad in der Arbeit und mach meinen Newsletter. Höre Musik, die ich vor 6 Jahren in Waldkraiburg gerne mochte. Da war ich verliebt. Die Musik erinnert mich an das tolle Gefühl. Die Sonne geht grad unter, der heiße Nachmittag kühlt ab. Alles ist Gut...

Hab Luisas neues Buch über das Schlafen und Träumen ausgelesen. Ist gut. Die Traumweberinnen. Ich werde auch ein Traumtagebuch anfangen. Das Symbol, das ich am besten kenne, ist der Zug, das Zugfahren, die Bahnhöfe.

Träum ich aber schon lange nicht mehr von. Das begleitete immer stressige Wechsel meiner Lebensumstände. In letzter Zeit bleiben mir immer wahnsinnig starke Orgasmen in Erinnerung, die ich im Traum mit irgendwelchen Männern hab. Ist toll. Was man sich durchs träumen so alles sparen kann.

Mittwoch, Juli 13, 2005

noch mehr urlaub

Also die Urlaubswochen, die beiden. Es passiert wirklich jedes Mal eine magische Verwandlung, wenn ich wo hin fahre. Egal wo hin. Nun gut, ich fahre nur an magische Orte eigentlich. Ganz einfach, weil ja die ganze Welt magisch ist und wenn man dann auch noch, wie ich, die Sonne im 9. Haus hat ist das Programm. Ich war bei der Vera, ist so wunderschön jemanden so lange zu kennen und egal wie selten man sich sieht immer wieder eine tiefe Vertrautheit zu spüren. Sagenhaft.


Vera und Ide




Ich war auch auf der Buga, Bundesgartenschau in München. Also na. Wie verfremde ich die Natur so, dass mir wieder ein intellektueller Bezug dazu gelingt? Nö. Das ist alles nichts für mich. Durch Waldspaziergänge und viele Jahreskreisfeste hab ich da einen ehr meditativen Zugang. Nicht erst verkopfen und dann wieder künstlerisch versinnlichen. Und nicht so teuer.


BUGA


Tüttensee

Montag, Juli 11, 2005

fußball

Ich war in der Allianz-Arena. Tja. Fußball und Magie... das ist ein besserer Tempel als jede Kirche. Testosteron-Kathedrale. Wobei, als wir in den Kabinen waren, sagte eine Frau: da siehts genau aus wie im Kindergarten.






Montag, Juli 04, 2005

warten

Ich muss warten, bis Anita von Krankenhaus kommt. Dann weiß ich, ob ich nach Traunstein zur Vera fahre oder nicht. Ich würde mich freuen über Vera, die ich schon seit 2 Jahren nicht mehr gesehen habe, und den Chiemsee habe ich auch seit 2 Jahren nicht mehr gesehen. Gestern hab ich "Lachs im Zweifel" angefangen, das Buch, dass nach dem Tod von Douglas Adams entstanden ist, mit Texten, die sie auf seinen Mac-Festplatten gefunden haben. Es hat sich die Texte rausgequält, war ständig mit sich unzufrieden. Irre. Ich lese auch grad das Buch über das Schreiben von Julia Cameron, sie hat eher rausgefunden, wie das Schreiben geht, sanfter und als Kanal. Genial. Auf alle Fälle kann ich mit den Tipps was anfangen. Nichts ausdenken, einfach zuhören, der inneren Stimme zuhören.



Es ist ein wunderbarer Sommertag, ich höre die Kinder von der Grundschule nebenan und einige Spatzen zwitschern. Im Fernseher läuft wie fast immer "Sex in the City". Da hab ich alle Folgen auf DVD und sehe mir das fast ständig an. Ich habe eine Schwäche für Carries Wohnung. Ich finde die Frauen frech und interessant, selbstständig, eigenwillig. Allerdings zu modisch, zu wenig spirituell. Da es über solche Frauen aber noch keine Serie gibt, tuts derweile Sex and the City.



Ich habe 2 Leberkäsesemmeln gegessen. Wahnsinn. Das alles nach einem Hirsewochenende. So bin ich eben. Nix so streng und immer das gleiche. Es treibt mich hin und her. Muss DVD wechseln.

Ja. Ist gewechselt. Der Anspruch und die Wirklichkeit. Ich mag mich aber nicht immer unter Druck setzten, irgendetwas ständig an mir zu verbessern, das halte ich für Schmarrn und ich will mal einfach so sein. Wie es ist.

wohnzimmer


Ein kleiner Blick in mein Wohnzimmer. Bin wieder gut drauf, war gestern bei Ilona, hatte viel Spaß und hab mir HAIR ausgeliehen.

urlaub

Kann das alles noch besser werden? Bestimmt. Also ich im Urlaubsstress. Hab ich schon erwähnt, dass es Probleme gab? Ja. gewiss. Mit anderen. Mit mir selbst. Was war denn das? Ist es zu einem gewissen Grade meins? Ich bin am Abgrenzen und Abgrenzen. Ich grenze mich ab gegen Forderungen. Gegen Vorschläge. Ich will meins haben, meins machen, keinen Konsens. Konsens ist Blödsinn. Das ist es, dass ich sooo satt habe an Beziehungen. Ich will keinen Kompromisse, kein sich annähern, kein alles jedem Recht machen. Ich will einfach das tun, was mir gerade gefällt. Wenn der andere das nicht will, soll er seins machen, aber ohne mich. Und das ohne Wertung. Konsens ist kein Liebesbeweis. Das ist einfach nur wie kleine Kinder ohne Mami.



Ich glaube, das ist es. Das gilt für mich. Ist das beziehungsfähig? Ist mir eigentlich egal. Ich gehe hin wo ich will, wann ich will. Ich tue meine Meinung kund, wenn der/die andere was anders will, soll er/sie das machen. Das fatale ist, da kann ich mich natürlich nicht in so Abhängigkeiten begeben, wie z.B. mit jemandems Auto mitfahren. Das muss ich dann echt lassen. War es das? Ist das die Lösung? Auf meinem Mondknoten war die Lilith und eine Mars/Venus Konjunktion, alles in Löwe. Selbstbehauptung, Spannung, dunkle Seite, Kommunikation.

Ich kann echt keine Kirchen mehr sehen. Ich habe letzte Woche deutlicher als je zuvor gespürt, was ich will und was ich nur anderen zu liebe tue. Was dabei raus gekommen ist: ein Scherz. Einmal sagte sie, sie sei nur mir zu liebe den Waldweg gegangen, weil sie wusste, ich wollte da unbedingt hin. Ist irre. Das gleiche dachte ich nämlich auch.



Also lass ich das in Zukunft. Ich habe meinen Plan, gleiche den mit anderen ab und mache dann meins. Alles andere macht mich wütend und irre. So, nun geht es mir schon viel besser.

Was so schön im Urlaub war: die Landschaft, der Wanderweg Rothaarsteig. Echt, sowas tolles. Waldwege, um jede Kurve die man geht eine andere Welt, Schafe, Kühe, einsame Häuschen. Mein Wunsch nach einem kleinen Häuschen im Wald wurde wieder laut, mein Hexenhäuschen. In diese Gegend würde es passen. 2 Ziegen dazu, eine Katze und gut.

waldweg

sauerland

Ich war im Urlaub im Sauerland. Wirklich schöne Gegend, märchenhaft und romantisch. Wie in einer anderen Zeit. Die wirklichen Probleme hatte ich mit meiner mitreisenden Freundin. Sie war sehr stressig und anstrengend. Das hat mit total genervt. Warum musste ich das wieder mitmachen? Sie hat einige Male eine große Wut bei mir erzeugt. Es war unharmonisch, kindisch und kleinlich. Kennen wir unsere Grenzen zu wenig? Oder bewegen wir uns zu stark innerhalb der alten Grenzen, die uns schon unsere Eltern verpasst haben? Mann, wir sind schon über 40 Jahre alt, da wird es dann schon mal Zeit, erwachsen zu werden, oder?



Wie kann man das machen, erwachsen werden? Ewiges Gejammer sein lassen. Nicht wie ein Kind sein. Doch, wie ein Kind sein, Kind sein ist manchmal schön, kreativ und spannend. Aber nicht diese Hilflosigkeit.

Was war mit Ihr? Macht jahrzehnte langer Schichtwechsel kirre? Wenn die innere Uhr versagt, versagen muss, leidet dann alles? Und: was hat das mit mir zu tun? Was bringt mich da so in Rage?

Sonntag, Juli 03, 2005

externsteine

War bei den Externsteinen.