transit
Bin wieder ganz anders drauf. Für astrologisch Interessierte: der Ausflug in die Tiefen meiner Sexualität fiel mit einem Lilith Transit zusammen. Laufende Lilith in Konjuktion zum Radix Pluto in Haus 8. Das war wirklich ein Ding. Langsam werde ich wieder nüchtern. Es war wirklich derb, aber ich steh dazu. Das ist wohl auch das einzige, was zählt im Schattenreich.
Alles was ich so empfunden habe, hab ich auch nicht hier reingeschrieben, klar. Aber, sexuelle Energie läuft schon auf Transformation heraus. Sie hat nicht so viel mit einem Partner zu tun, wie wir meinen. Denke ich jedenfalls. SM sehe ich auch mit anderen Augen als bisher. Nicht mehr als seltsame fehlgeleitete Neigung von mir. Sondern als legitime Färbung im Wunderland des Menschseins. Mein Hang dazu ist üblicherweise ehr latent vorhanden, taucht vielleicht im Fantasiebereich auf. Während dieses Transits drang das massiv an die Oberfläche. Das ist ziemlich unwiderstehlich. Energieläufe sind schon der Hammer.
Anfang Januar im nächsten Jahr habe ich dann eine Lilith-Lilith Konjunktion. In meinem Radix habe ich eine Lilith-Merkur Konjunktion in Haus 9 in Waage. Beim letzten Transit konnte ich wochenlang unglaublich gute düstere Gedichte schreiben. Thema: blinde Hingabe und Tod. Mal sehen, was diesmal passiert.



1 Kommentare:
Wenn ich Deinen Text so lese, wie das alles so wunderbar passt mit den Gestirnskonstellationen, drängt sich mir ein immer wiederkehrender Gedanke auf.
Eins der Wichtigsten für mich ist, trotz der 'Geneigtheit' durch die Sterne (hat das Paracelsus gesagt, oder war's Goethe?), die Verantwortung für mein Denken, Fühlen und Handeln, für mein Erleben und Erleiden zu übernehmen.
Meine Vorstellung von Freiheit ist, dass ich mir die Welt in jedem Augenblick kreiere, wie ich sie brauche.
Grüße Juansi
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