Sonntag, November 05, 2006

aenderung



Seit meinem letzten Eintrag hat sich natürlich einiges gewandelt. Ich habe einige wilde Mails mit der Frau, Freundin hin- und hergeschrieben. Wir hatten uns voll in der Wolle und haben uns wieder vertragen.



Ist nach wie vor etwas ungewohnt für mich. Ich habe immer die Befürchtung, Wahrheit und Konflikt bedeutet verlassen werden. Aber dass ein Konflikt bedeutet, in Zunkunft mehr Nähe zulassen zu können, muss ich mir noch öfter auf der Zunge zergehen lassen.



Ich versteh auch das Posting von "anonymus", sie schreibt, es ginge eigentlich letztendlich ums Trösten. So ungefähr ist das auch gewesen. Die von jedem gefühlte "Wahrheit" war nur ein Fragment, wesentlich war die Verletzung einer jeden.



Was anders ist immer noch die Frage, wie ich die Jahreskreisfeste fortsetze. Was das für eine Bedeutung für mich hat. Wen ich treffen will, ob allein und wenn was tue ich?



Das andere Problem, dass ich hatte, war, ich glaubte echt unfähig zu sein mit anderen klar zu kommen. Oder anders ausgedrückt, passt jemand nicht 100%ig zu mir wird er/sie ausgemustert. Ist das ok? Andererseits, muss ich mich mit unbequemen Bekanntschaften belasten? Ich weiß es nicht.

4 Kommentare:

Am/um 5:17 PM , Blogger Juansi meinte...

Die Frage ist wohl, wer ist unbequem, ich oder die anderen? Kann ich wachsen ganz ohne Reibung? Will ich überhaupt wachsen? Oder reicht es mir, ein Leben lang im eigenen Saft zu dümpeln, gehätschelt und getätschelt von Meinesgleichen, oder schau ich mich vielleicht gleich immer nur selber im Spiegel an wie der Narziss und bin ganz verliebt in mich?

O, das sind nun doch mehr als eine Frage geworden.

Grüße von Juansi

 
Am/um 10:40 AM , Anonymous Anonym meinte...

Warum empfinde ich etwas als unbequem?
Ich brauche zwischen unbequemen und bequemen Begegnungen immer wieder Abstand, um mit mir selbst zu sein. Auch auf die Gefahr hin , dass ich als Eigenbrödlerin wahrgenommen werde. Kann ganz schön unbequem für die sein, die in dem Moment auf mich zählen. Wenn ich mehr Rückzug, als Nähe zu einer Person brauche, verebbt der Kontakt - kann aber wieder entstehen, wenn bei beiden die Sehnsucht besteht sich nicht zu verlieren. Was die Jahreskreisfeste betrifft - glaube ich, dass gemeinsam immer wieder von Neuem ganz bewusst ein Raum geschaffen werden sollte, in dem die Einzelne sich vertrauensvoll ihrer persönlichen Spiritualität öffnen kann - und nicht eine kumpelhafte, oft auch etwas aufgeregte (weil nun plötzlich wieder aufeinandergetroffen, was gibt es Neues, werde ich angenommen oder aus gruppendynamischen Gründen heute mal etwas ausgegrenzt) Begegnung in der Gruppe, diese feine, zarte, verletzliche Wesensseite zu stark überdeckt. LG

 
Am/um 10:46 AM , Anonymous Anonym meinte...

Richtig heißt es: Eigenbrötlerin.

 
Am/um 7:53 PM , Blogger der Gauzibauz meinte...

Hallo miteinander,

Anonym trifft exakt den Punkt wenn es um Jahrkreisfeste geht.Sie beschreibt die richtige Herangehensweise.

@ Juansi, ich glaub nicht, dass es oft vorkommt dass Frauen mit andern Frauen in Kontakt sind weil diese ihnen nach dem Mund reden und dies somit ein narzisstisches Problem wäre.
Viel öfter passiert es, das eine von einer energetisch ausgesaugt wird und
in so einem Fall hat jede das Recht
die "Freundschaft" zu kündigen.
Grüsse

 

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