Montag, November 27, 2006

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Bin mal wieder über so eine Art Gipfel gekommen. Leer im Kopf, Projekt beendet. Merke ihr könnt nicht so viel anfangen mit meinen abstrakten Wirklichkeitserklärungen. Sowas hat mich immer ein wenig isoliert. Für mich ist das ziemlich normal, ich fühle mich in einer derartigen Gedankenwelt richtig heimisch, für mich ist das ganz leicht. Ich bewundere Autorinnen wie Eva Ulmer Jones die solche Gedankengänge sehr gut erklären können und nachvollziehbarer machen. Wenn ich sowas lese, ist das alles nicht neu für mich, ich weiß es einfach schon. Ich bin dann nur fasziniert, wie gut es manche Menschen ausdrücken können.



Mein ganzes Leben an sich ist an einem Punkt angelangt, an dem ich eine Zielvorgabe erfüllt habe (in dem Fall beruflich). Das ist so eine Art Pause. Bei der Gelegenheit hatte ich auch gleich mal eine Halsentzündung und Husten und war krank geschrieben.



Ich bastle gerade an neuen Vorstellungen, Zielen, Schöpfungen. Was will ich, was ist mir wichtig? Was kann ich schaffen, er-schaffen, was will ich überhaupt. Die "dunkle" Zeit ist immer genau die Richtige dafür, obwohl mir solche Phasen immer schwer fallen, weil ich das Gefühl habe, untätig zu sein.



10 Kommentare:

Am/um 8:39 AM , Blogger kvinna meinte...

Ich gebe zu, dass deine letzter Post für mich schwer zu verstehen war. Deshalb habe ich auch meine Klappe gehalten.

Aber ich habe für mich etwas daraus gezogen, ob du es so gemeint hast, da bin ich mir allerdings nicht sicher:

Mich aus einer Situation herauszunehmen mit der Vorstellung: "Was wäre, wenn du mit all' dem jetzt gar nichts zu tun hättest?" die Perspektive zu wechseln.

Das hat dann die Spannung, den Stress aufgelöst. Sehr hilfreich.

 
Am/um 5:19 PM , Blogger Artemis meinte...

Merke ihr könnt nicht so viel anfangen mit meinen abstrakten Wirklichkeitserklärungen.

Denkst du dass das so ist?

Ich kann schon was damit anfangen.
Sogar so viel, dass ich einfach nix mehr anzumerken habe. Ich lasse deine Sätze hinuntersinken und sehe einfach zu, wie sie mit meinen Wirklichkeitserfahrungen/-konstrukten spielen.

Das ist vielleicht der einzige Haken an manchen guten Dingen: dass sie so leise sind. Und dadurch scheinbar unbemerkt bleiben. Aber eben nur scheinbar.
Also: von mir aus kannst du gerne abstrakt bleiben. :)
Liebe Grüsse!

 
Am/um 5:26 PM , Blogger Ingrid meinte...

ah des kann natürlich auch sein dass keine mehr schreibt, weils nichts anzumerken gibt...

 
Am/um 1:38 AM , Blogger Ursel meinte...

Ich konnte meine Gedanken dazu einfach nicht in so einfache Worte fassen wie Du..
Aber sie interessieren mich schon sehr.
Zuerst habe ich mich auch mit den Widerständen beschäftigt, wie Kvinna.
Aber auch das mit den Verschiebungen von Sichtweisen, Reaktionen, klasse. Dazu fällt mir der gute, alte Paul Watzlawick ein mit seinen Veröffentlichungen zur Kommunikation(sthoerie).
Der hat auch immer herrliche Beispiele.
Das mit dem Mann, der einen Hammer vom Nachbarn ausleihen will und sich auf dem Weg schon so in seinen Ärger über selbigen Nachbar hineinsteigert, dass er diesem, als er die Tür aufmacht, nur noch an den Kopf knallt "behalten Sie Ihren blöden Hammer gefälligst selbst!", ist eins der bekanntesten.

Ich mag mir mehr Zeit nehmen, meinen und auch solchen Gedanken Raum zu geben..
LG Ursel

 
Am/um 8:28 AM , Blogger kvinna meinte...

Richtig, irgendwie dachte ich auch, was soll man dazu noch schreiben?

Er war nicht gleich leicht konsumierbar, der Text, aber das macht doch auch seinen Wert aus, dass er erst mal verdaut werden muss.

Mir hat er jedenfalls was völlig neues erschlossen.

 
Am/um 8:31 AM , Blogger kvinna meinte...

So, da hast du dein Fietbäck! :0)

 
Am/um 11:06 AM , Blogger der Gauzibauz meinte...

Hallo miteinander,
mich interessiert ob ihr mit den Wörtern und Gedanken "spielt" und sie für nachvollziehbar haltet oder ob ihr sie schon mal gefühlt habt und
Ingrid was beschreibt für das ihr keine Worte gefunden habt.
Jetzt muss ich wieder an den im Schokoladenpudding hochsteigenden Keks denken,obwohl das zur anderen Baustelle gehört.

Beneide dich um dein Enkelchen und
wünsch alles Gute.
Grüsse

 
Am/um 5:29 PM , Blogger Ursel meinte...

Also, ich habe das, was Ingrid beschreibt, noch nicht selbst erlebt, möchte es aber in meine Leben integrieren. Zumindest, was das Verschieben angeht.

LG URsel

 
Am/um 12:30 PM , Blogger der Gauzibauz meinte...

@Ursel,
also wenn es abstrakt ist,kann ich es schwer einordnen.Nur wenn ich es erlebt habe,so wie mit meinem Kater,also wenn es mit dem Bauch gefühlt habe,dann kann ich klar einordnen und nachvollziehen.Nur so in Gedanken kann ich es schlecht durchspielen,egal wie sehr ich mich anstrenge.Aber im neuen Post oben wird`s ja wieder Konkreter!
Grüsse

 
Am/um 8:31 PM , Blogger Artemis meinte...

"abstrakte" posts wie den hier lasse ich spielen - muss aber nix "verstehen":
Ich mag Worte, Klänge, Wort-Zusammenstellungen - die haben an sich eine derartige Kraft; das genieße ich sehr. Finde es toll, wenn manche Posts subjektiv genug sind, als dass man ihrem genauen Inhalt nicht so einfach folgen kann. Da schaltet dann die linke Hirnhälfte ab und die rechte darf noch mehr in Bildern und Assoziationen schwelgen als sonst...

Liebe Grüße

 

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