zusammen

Am Samstag, bei den Weihnachtseinkäufen, habe ich ein sensationelles Buch entdeckt. Für mich wieder mal genau das richtige Buch zur richtigen Zeit. Ursula Walser-Biffiger "Vom schöpferischen Umgang mit Orten der Kraft" Ein Praxisbuch mit Übungen und Ritualen
Ein kleiner Auszug:
Seite 73
"Visionäre Bilder, neue Einsichten und Perspektiven, Lebenszusammenhänge. Um diese zu erhalten, führen die Schamanen und Weisen Frauen seit Jahrtausenden an Kraftorten willentlich Trancezustände herbei, um dort, wo Raum und Zeit in der Unendlichkeit verschmelzen, Verbindungen zu erfassen, die in der Alltagswelt nicht sichtbar sind, um Informationen, Erkenntnisse und Hilfe zu erhalten. Um zu erkennen, weilche Kräfte in einer bestimmten Situation am Werk sind.
Derartige Erfahrungen sind jedoch kaum zu etwas nütze, wenn sie keine Auswirkungen auf den gewohnten Alltag haben. Visionserlebnisse sollen uns kräftigen, beschützen und uns gesund werden lassen an Leib und Seele. Sie helfen uns, den Kreislauf von Leben und Tod zu begreifen, die Macht des Augenblicks zu erfassen, das Eingewobensein in ein größeres Ganzes und die Möglichkeit der Mitschöpfung aus einem Feld universeller Schöpfungskraft. Sie helfen, das eigene Leben neu zu entdecken, zu wandeln - hin zu mehr Verbundenheit mit den Kräften der Natur und des Universums, mit der Aufgabe, die sich unsere Seele stellt und den täglichen Anforderungen, die und der Alltag bringt.
Das ist es, wozu die zeitgemäße Form eines lebendigen Schamanismus auch heute führt. In den letzten Jahren ist viel darüber geschrieben worden, .....
Etwas wichtiges sei hier erwähnt: Ein wesentliches Kennzeichen des schamanischen Bewusstseinszustandes ist, dass man hierbei bei vollkommen klarem Verstand ist und zu jeder Zeit bestimmt und gezielt handeln kann. Auch lässt sich der Zustand jederzeit willentlich beenden.
Reisende in die andere Wirklichkeit eines Ortes werden also ihre schamanischen Fähigkeiten trainieren müssen. Einen Anfang können die hier vorgestellten Übungen machen. Sie sind derart angelegt, dass sie sanft in den schamanischen Bewusstseinszustand führen und sicher wieder zurück in den gewohnten Alltag. In einen Alltag jedoch, von dem wir zunehmend erfahren, dass er alle Möglichkeiten in sich birgt, sich zu verändern und sich verwandeln zu lassen."

Sonst war ich heute seit langem mal wieder richtig draußen und hab Fotos gemacht, habe meinen persönlichen Kraftort aufgesucht. War ja auf einer Reise in meine inneren Keller. Bin immer noch ein wenig verwirrt. Merke, dass ich sexuell gesehen eigentlich noch unsicherer bin, als mit 16. Da wars einfach klar, ich nahm die Pille und ich schlief mit jedem, der mir gefiel. Mittlerweile habe ich die intensivsten Erlebnisse orgiastischer Art entweder, wenn ich es mir selber mache oder wenn ich ein Lied höre, von der Sonne berührt werde und einen Vogelschwarm sehe. Oder so ähnliche Sachen.
Ich versuche mich irgendwie zu erklären, dass ich tiefe Beziehungen sehr schätze, aber überhaupt nichts für 2-er Beziehungen übrig habe. Ich meine jetzt Zusammenleben mit einem Mann. Geht garnicht. Ich habe alles auf Multi-Personen-Modus angelegt. Und großen Raum zum Eremitinnen Dasein.

Das mit dem nicht-geliebt werden war doch klar eine Illusion von mir. Ein kindliches Missverständnis. Die Erwachsenen waren einfach unfähig, ich glaubte aber, es ist so, weil ich es nicht wert bin, weil ich nicht liebenswert bin. Typische Kinderreaktion. Solches bildet psychische Muster und diese wollen sich im Außen verwirklichen. Deswegen: eine Kette von "nicht geliebt werden". Und wenn doch, dann totale Blindheit dem gegenüber, der mich liebte. Weils ja nicht sein kann. Weil es in meinem Bewusstsein nicht existierte.

Der Wunsch mit der Rückmeldung hat damit zu tun: ich will ja keine 2-er Beziehung mehr mit zusammen wohnen. Aber wenn ich mich doch so wahnsinnig zu einem Mann (oder einer Frau) hingezogen fühlen würde, möchte ich ja doch ganz gerne von ihm/ihr wissen, wie er/sie denn so für mich fühlt. Wenn bei dem anderen kein entsprechendes Gefühl existiert, lasse ich mich darauf nicht ein. Auf keinen Fall, weil das ein totales Ungleichgewicht ist. In dem Fall, dass dann jemand mit mir leben will, ohne dass er/sie mich liebt, ist das schlichtweg einfach ausnutzen meiner Gefühle. Total unmöglich dabei glücklich zu werden. Immer jemanden um sich haben, wo ich hoffe und Sehnsucht habe usw? In so einem Fall gehört Klartext. Nein, ich liebe dich nicht. Ich werde nicht mein Leben mit dir teilen, tut mir leid.
Oder, was ich am liebsten höre: ja, ich liebe dich. Und deshalb weiß ich, du musst frei sein.

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26 Kommentare:
Vielen Dank für das ausführliche Zitat von Ursula Walser-Biffiger !
Du bringst mich da grad auf eine Idee..
Hmmm, mit dem Freisein...warum geht das bloss nicht auch INNERHALB einer Beziehung ??
Zumindest weitestgehend. Das muss doch auch irgendwie möglich sein !
LG Ursel
Hallo,
@Ursel:Das geht schon.Deshalb sag ich das immer mit unkonventionel.
Grüsse
hm Freisein innerhalb einer Beziehung... ich kanns nicht, unmöglich ist es bestimmt nicht. Kommt ja auch auf die Definition von Freisein an. Ich meine, ich bin ja auch nicht total "frei". Ich hab einfach eine Aversion gegen Männer in meinem unmittelbarem privaten Lebensumfeld. Meine Jungendliebe hatte am 2. Abend plötzlich die Fernbedienung meines Fernsehers in der Hand. Ich dachte, ich seh ned recht. Ich hab so eine innere Abneigung gegen das Zusammenleben. Für mich bedeutet "Freisein" einfach, ohne diese innere Abneigung zu leben.
Freiheit wäre erstmal, dass keiner vom anderen finanziell abhängig ist.
Dann schleifen sich aber trotzdem so komische Sachen ein. Dem anderen geht es nicht so gut, man kümmert sich. frau kümmert sich.
Die Leben vermischen sich so. So eine Art Gegenseitigkeit entsteht. Man sorgt sich, man kümmert sich, man ist viel bei dem anderen. Emotional, in Zeit und Raum. Für mich ist das nicht schön, für mich ist das anstrengend. Ich mag mich nicht daheim um erwachsene Menschen kümmern und ich will auch nicht, dass das jemand für mich tut.
So kenne ich Beziehungen. Möglicherweise geht das auch anders? Ich kenns nur so. Ich kenn natürlich auch gegenseitige Inspiration. Aber das mit den Fernbedienungen ist mir dafür ein zu hoher Preis. Ne, ihr seht ich dreh mich da im Kreis und habe keinerlei Vorstellung von einer Zusammen-Wohn-Beziehung bei der ich mich wohl fühlen würde.
in vielem hast du recht, sehr recht. nur verstehe ich nicht ganz, was gegen sich kümmern einzuwenden ist. ist doch wunderbar, wenn sich jemand um mich kümmert, grad in momenten, wo ich dazu selber nicht in der lage bin. später, wenn ich es wieder kann, ist es nicht mehr nötig. und wenn ich mich um einen erwachsenen menschen zuhause kümmere, was ist daran nicht gut? klar, das sich kümmern sollte kein dauerzustand sein oder werden, das ist klar. aber so ein bisschen verwöhnen und verwöhnt werden tut doch auch ganz gut, oder nicht?
und manchmal denke ich, es ist gar nicht so schlimm, sich über einen anderen ärgern zu können (fernbedienung!), denn es ist viel viel zermürbender, wenn ich mich immer nur über mich selber ärgere!
Liebe Ingrid,
was du über den schamanischen Bewußtseinszustand schreibst, gefällt mir gut. Die Bereitschaft größerer Zusammenhänge wahrnehmen zu wollen und das Empfinden des Eingebundenseins in diese, hat Auswirkungen auf das alltägliche Leben und die Geister, die eine ruft. Und es stimmt - ganz viel Kraft ensteht daraus und Liebe für so viele ganz unterschiedliche Wesen. Diese Liebe fragt nicht so sehr "um wen kann ich mich kümmern?", "wer ist für mich da?". Sie sagt eher, "was liegt an? - ich bin bereit." LG
Liebe Ingrid,
wenn ich das Katzenbild sehe,fällt mir ein, dass unsere Katzenbabys am
Anfang immer gerne in den Wäschekorb gepieselt haben.Da mussten wir tüchtig hinterher sein.Wie hat deine Mieze dein langes Wegsein verkraftet?
Grüsse
Ingrid, da stimmt was nicht!
ich hab eine ganz liebe Nachbarin, die sich um meine Mitze gekümmert hat.
"Ingrid, da stimmt was nicht!"
Auf was bezieht sich denn dieser Satz?
ah ja, ich finds überhaupt nicht viel zermürbender, wenn ich mich über mich selber ärgere. das kann ich ja ändern. einen anderen nicht.
das mit der fernbedienung ist ja auch eine metapher für kontrolle, über das was ich sehe, das was ich mir reinziehe daheim.
ich habs ned mit dem kümmern. ich finde, das ist was für kinder. um die muss man sich kümmern.
wenn ich mich um einen erwachsenen Mann "kümmere" hab ich das gefühl ihn zu bedienen, wenn sich ein erwachsener Mann um mich "kümmert", hab ich das gefühl als unmündige behandelt zu werden.
das halt im zusammenhang mit zusammen leben in einer wohnung. im allgemeinen kümmert es mich schon, wie es meiner familie, meinen freunden geht. aber ich pampere sie deswegen keinesfalls. ich find es energetisch viel lebendiger, wenn ich meine kraft lebe für mich und damit andere möglicherweise inspiriere oder auch nicht, als mich zu "kümmern". das ist was für Kinder und Kranke.
Liebe Ingrid,
es nimmt den Kommentar nur anonym
wenn ich Glück hab.
Grüsse,Gauzi
Comment von Corriendomundo zum Weltthema Nummer Eins "Beziehungen und so weiter" - technische Tücken im Blog machen einen Einstieg über Anonymität eforderlich....
Hallo, Ingrid!
Da haben wir derzeit etwas gemeinsam in unseren Gedankenwelten: Ich kann mir auch kaum vorstellen, eine Wohnung mit einem Mann zu teilen. Hatte immer meine eigene, selbst, als ich mit Männern zusammen war und auch mehr oder weniger ständig. War mir wichtig - vielleicht, weil ich wußte, es geht eh wieder auseinander, ist nur für eine Zeitspanne. Ein Ehebett bzw. Doppelbett ist für mich so eine Art Todesurteil - für Erotik zum Beispiel. "Schatz, bitte mach doch mal das Licht aus, ich kann nicht schlafen", arrggg, ein Alptraum! Ich schätze, ich würde zumindest auf getrennte Schlafzimmer bestehen.
Dennoch lasse ich das alles offen, denn wenn es geschehen soll, geschieht es und dann wird mich nichts davon abhalten, alle jetzigen Ideen und Vorstellungen einfach gehen zu lassen und etwas Anderes zu leben.
Deswegen finde ich derartige Untersuchungen für mich äußerst theoretisch und unfruchtbar, ich lasse es einfach sein und gucke, was tatsächlich IST.
Und gerade jetzt ist da kein Mann weit und breit und ich lebe gern allein. Wenn morgen einer kommt - auch gut. Dann sehe ich mal weiter.
Vorab ist das Leben nicht "durchzuspielen". Und das, was wir lernen sollen, bekommen wir sowieso präsentiert. Wenn wir es nicht wollen und weglaufen, kommt es eben später in anderen Erscheinungen wieder. Oder es kommt nochmal, als Wiederholung/Vertiefung/Überprüfung.
Wenn es das Alleinleben ist, ist es eine ebenso wertvolle Erfahrung wie ein Zusammenleben. Es ist sowieso nichts für ewig und alles kann zum Wachsen dienen.
Besonders auch Alleinsein - wobei ich auch immer mal wieder und erfreulicherweise sehr kurz, an eine der stärksten Konditionierung stosse, die mir einflüstern will, mit mir könne vielleicht etwas nicht ok sein, weil ich so ungesellig bin. Ein allerorten zitiertes Mantra "Der Mensch braucht doch Gesellschaft und andere Menschen, um glücklich zu sein" wurde glaube ich von keinem der Zitierenden in eigener Untersuchung überprüft, sonst wären sie sicher auch hier und da auf eine außerordentliche Glückseligkeit getroffen, die im Alleinsein, in der Stille mit sich selbst, zu schwingen beginnt.
Jede(r) lernt in diesem Leben das, was für sie/ihn auf dem Programm steht. So einfach. Und deswegen auch dies´: Natürlich (im wahrsten Wortsinn)stimmt alles und überhaupt nichts ist verkehrt!
Im Übrigen finde ich die Form, in der heute Zweierbeziehungen gelebt werden, ebenfalls äußerst eng, oftmals sehr beengend. Da ist soviel Geiz, Neid, Mißgunst und Angst vorhanden, daß der Andere auch mit anderen Menschen glücklich sein könnte - dabei ist doch die Liebe freigiebig und un-endlich reich erst, wenn sie sich maßlos verschenkt!
Das waren mal ein paar Gedanken zum weltbeliebtesten Thema von Labbatú und dem Raben, beide vogelfrei und in Frieden damit
Grmpf!
Ich verschuch' jetzt auch nochmal, "mein Sempf" anonym dazuzutun, vielleicht funnzt's:
Hm, ich glaube, was Ingrid meint, ist diese Vermischung. Dieses "Sich-Ineinander-Auflösen".
Vielleicht ein Bild: wo zwei Flüsse zusammenfließen, kann man auf den ersten Metern noch gut erkennen, welches Wasser zu wem gehört. Aber bald nicht mehr.
Wenn man miteinander lebt, ist diese Gefahr immer da: dass man irgendwann nicht mehr erkennt, wo fängt der eine an, wo hört der andere auf? Persönlichkeiten vermischen sich - und wenn man nicht achtgibt, zu einem undefinierbaren Brei!
Die Grenzen zwischen zwei Personen können sich auflösen. Dieses Ineinander-Aufgehen kannst du mögen und genießen, es kann dir aber auch Angst machen.
Weil du irgendwann das Gefühl bekommst, dass von dir nix mehr übrig ist.
Da hilft nur eins, und das funktioniert, das geht, das ist machbar: Grenzen abstecken. Und gut auf sie aufpassen. Das heißt nicht, mit dem Gewehr patroullieren.
Aber regelmäßig die Zäune kontrollieren!
Und jenseits dieser Absperrungen die Freiheit genießen!
Vielleicht einfach ganz klar sagen: "Leg' bitte die Fernbedienung weg!"
Hurra!
Ach so: Ich war's!
Kvinna
indy hofft, dass sein kommentar
trotz der für ihn nicht durchschaubaren "technik" des kommentierens erscheint:
kann es sein, dass hier auf dieser seite auch so ein ort der kraft ist?
so einer, wie er in dem blog genannt/zitiert wird?
oder habe nur ich dieses starke gefühl?
gerade die beiträge, bilder und kommentare helfen mir auch bei
meiner visionssuche!
in die natur gehe ich eh von ganz alleine, weil es mich dort oft hinzieht.
ja, Labbatú und Rabe, des stimmt schon, ich kann jetzt nicht wissen, wie ich morgen denke. schreibe eben aus aktuellem anlass, da mich in der situation meine ganz konkrete deutliche abneigung gegen alltag mit einem wirklich geliebten wesen fasziniert hat.
der grund, dass ich überhaupt so eine abneigung entwickelt habe, ist, ich hatte immer schwierigkeiten mit grenzen setzten, habe viel energie in partner fließen lassen, führte zur regelrechter selbstzerstörung und seit ich abstand nehmen kann, geht es mir besser als jemals zuvor. irgendwann merkte ich, meine energie reicht für mich selber aber sicher nicht für einen energiestaubsauger.
das nicht alle beziehungen so sind auch klar, weil dies ja auch wieder meine typische erlebenslage ist und war, und ich wahrscheinlich so lernte, mich auf mich selber zu zentrieren. andersrum war wohl meine saugende dankbarkeit erwartende haltung auch nicht bequem. aber es kommt ja immer zusammen, was zusammen kommen muss.
lg ingrid.
Hallo Ingrid !
Fernbedienung = Kontrolle und Macht.
O.k., erlebe ich auch oft so.
Witziger noch : ich werde alle naslang von was weggerufen, weil ich mir dieses und jenes ansehen soll, dabei bin ich grad bei was anderm, was ICH machen mag..
das geht eben nur, wenn ich mitmache !
Vermischen = sich ineinander auflösen..
Ich habe eher das Gefühl, total vereinnahmt zu werden, oft jedenfalls. Dann bleibt von mir nix mehr übrig. Und die Arbeiten, die ich im Haus tue, sind eh zum grossen Teil nicht für mich, hmmm.
Ingrid, hast schon Recht !!
Ich war in den Jahren allein vielleicht nicht immer glücklich, aber WENN ich es war, dann so total, wie schon lang nicht mehr, grübel...
Aber was macht Frau, wenn sie einmal in so 'ne Falle geraten ist ? Und wenn dann auch noch Kinder im Spiel sind. Ganz abgesehen von der "Liebe", die sich irgendwie im Laufe der Jahre abgenutzt hat..
Ich versuch, so gut es geht, dagegen anzugehn. Schaun 'mer mal.
LG Ursel
Hallo Ursel,
warum bist du mit nach Brasilien?
Grüsse
Ay, mi madre.... liest dein Mann in den Blogs mit, Ursel? Dann hat er jetzt was zum Nachdenken entdeckt. Der Rabe sagt, es hat noch nie einem Kind auf der Erde geholfen, wenn die Eltern "wegen ihm" zusammengeblieben sind. Im Gegenteil. Höchstens kriegen sie davon noch Schuldgefühle. Also bitte nie die Kinder zum Argumentieren verwenden, sagt der Rabe, das ist unfair. Kindliche Grüße, Labbatú und der Schwarzgefiederte
Der Rabe hat Recht!
Grüsse
liebe Ingrid,
du hast mich auf was gebracht,was mir nicht klar war.Du hast geschrieben, dass du dich nicht kümmern willst,und wenn sich einer um dich kümmert,dann fühst du dich bevormundet.Da triffst du genau ins Schwarze.Jetzt weiss ich warum ich manchmal schikaniere.
So hol ich mir einen Teil meiner Macht wieder.Da wär ich von allein nie draufgekommen.
Grüsse
@anonimo :
Ich bin "mit nach Brasilien" weil ich da noch dachte, dass die Depression, die er in D hatte, sich hier bessert. Tut sie auch unter Behandlung.
Und natürlich, weil ich mich hier vorher schon sehr wohlgefühlt habe, wenn ich hier war !
@Labbatú :
Nein, er liest nur in meinen Blog mit, weswegen ich das Thema so offen dort auch nicht anschneiden kann oder noch nicht mag..
Aber er spürt natürlich schon, was los ist.
Mit den Kindern : Ihr habt ja Recht, Du und der Rabe !!
Aber : soweit bin ich noch nicht..
Das kommt erst alles so langsam in mein Bewusstsein.
Und ein bisschen Hoffnung für uns habe ich schon auch noch.
Diese Jahr Therapie hat schon viele Wunder vollbracht. Die Jahre davor waren z.T. schwieriger.
Liebe Ingrid !
Entschuldige bitte, dass ich Deinen Raum hier ein bisschen für meine "Problembewältigung" nutze !!
Ich möcht's nicht ausufern lassen..
LG Ursel
Nachtrag :
es war in D einfach alles zu festgefahren für mich, in vielerlei Hinsicht, auch beruflich..
liebe ursel,
kein Problem, schreib hierein was immer du gerne möchtest.
@Ursel,
die anonyme bin ich,dachte dass du das siehst.Hab heut nacht bei dir vom Anfang weg gelesen.Wenn du im OP
gearbeitet hast,kann ich gut verstehen,dass du neu anfangen wolltest.Respekt,Respekt,soviel Mut
hätte ich nicht gehabt.Verstehe ich richtig,dass du aber hauptsächlich auch wegen ihm ausgewandert bist?
Möchte dir und auch Ingrid ein Buch empfehlen welches heute wieder in meine Hände fand:
"Beziehungen im Spiegel der Aura"
wie Energiefelder das zwischenmenschliche Zusammenleben beeinflussen.Autorin ist
Manuela Oettinger.
Wenn eine Beziehung einen so fertig macht,dass nix mehr geht,ist eine Trennung schon auch eine Lösung.
Aber ich seh es in meiner 2. Ehe,
dran arbeiten lohnt sich.Es erfordert eben absolute Ehrlichkeit
sich selber gegenüber und noch mehr
Ehrlichkeit dem Partner gegenüber.
Es ist hart dem andern zu sagen was für Ängste und welchen Verdacht
man gegen ihn hegt und dann einfach weitermacht und zusammenbleibt.Einer starken Liebe schadet das offensichtlich nicht.
Mich berührst du halt stark weil ich das aus eigener Erfahrung kenne
und weil ich mir in Übersee wohl
nicht zu helfen wüsste.Das ist mein hysterisches Naturell,dass ich da meistens gleich mittendrin bin.
Ich hoffe dir in keinster Weise zu Nahe gekommen zu sein und wünsch
euch gutes Gelingen.
Möge es euch gutgehen und Wachstum
auf allen Ebenen gegeben sein.
Erika
@Ingrid !
Vielen, vielen Dank !!
@gauzibauz !
Ach so, nein, das hab ich nicht gesehn, dass Du die anonima bist.
genau, ich bin schon wegen ihm mitgekommen. Er hatte sich in Deutschland nie sehr wohl gefühlt..
Die Arbeit im OP war klasse, aber schon aufreibend und wir hatten eine ein bisschen "verrückte", überdrehte Chefin. Echt crazy :), aber professionell DER WAHNSINN.
Danke für Deine guten Wünsche !!
JA, jetzt sind wir erstmal hier und schauen weiter. Ich will wirklich gern dran arbeiten, denn ich habe gespürt, dass sich was getan hat bei ihm..
Nein, Du bist mir wirklich nicht zu nah getreten ;)
Ich kenn' Teile Brasiliens schon länger und spreche vor allem auch die Sprache schon recht gut, das hilft enorm.
Liebe Grüsse
Ursel
Hallo Ursel,
jetzt bin ich aber platt! Ich hatte echt einen ganz anderen Eindruck von Deinem Leben in Brasilien, wie Du es in Deinem Blog beschreibst. Ich erinner mich noch gut an eine Eurer Lieblingsbeschäftigungen während der Regenzeit...
Hast Du vielleicht grad einen Dezemberdurchhänger? Ich meine, so kontroverse Gedanken tauchen ja bei jeder auf, immer mal wieder genau die Gedanken darüber, wie es eben grade NICHT ist in der eigenen Alltagsrealität.
Das ist ja überhaupt eine der Haupttätigkeiten von Gedanken: Zweifel säen.
Gestolpert bin ich allerdings darüber, dass Du auf etwas zu warten scheinst, was sich bei Deinem Mann verändern soll. Das funktioniert meiner Erfahrung nach nicht so gut.
Liebe Grüße von Juansi
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