
Mitten aus der Schneekatastrophe, einige Fotos. Gestern Abend gegen 21 Uhr räumten Soldaten den Schnee direkt gegenüber auf der Turnhalle. Den Schnee finde ich nicht so schlimm, habe kein Auto, kein Flachdach und wohne 5 Minuten zu Fuß von der Arbeit weg. Mir macht der Gedanke Angst, was ist, wenn das alles taut. Möglicherweise mit viel Regen dazu. Visualisiere ich mir eine Katastrophe? Gedanke über die Natur und Natur"katastrophen" drängen sich auf. Gibt es den Klimawechsel? Sind wir schuld? Schlägt die Natur zurück? Ich denke, die Natur "ist" einfach. Wir bekommen sie nie unter Kontrolle. Das macht Angst. Ist aber so. War immer so, wird so bleiben. Alles, was wir tun können ist, das zu respektieren und mitzuschwingen.

Gehe in letzter Zeit durch Ängste. Über die sich immer leicht reden lässt, wenn man selber nicht davon betroffen ist. Arbeitslosigkeit zum Beispiel. Oder eben alles zu verlieren in einer Überschwemmung. Es sagt sich leicht: loslassen und neu anfangen. Es muss sein. Es ist aber nicht einfach und nicht leicht. Immer wieder sterben und neu geboren werden. Es ist unser ureigenster Rhythmus. Einatmen, Ausatmen.

Ich lege Karten. Es gibt wieder eine Standortbestimmung in meinem Leben.
Eine liebe Freundin hat mir geschrieben. Sie war auch in
Chymorgen. Dieser Ort zeigt uns, was in uns steckt, wer wir sind, was wir können. Faszinierend. Liebe Grüße ins Sauerland!

Habe heute im
Hexenboard gelesen. Das ist ein Forum, ganz interessant, viel los. Ich las über den Altar in der Wohnung. Alle beschrieben ihren Altar oder zeigten Fotos davon. Schon Zsusa sagte letzte Woche, es ist immer wieder interessant, wie verschieden jeder seine Persönlichkeit in der Wohnung zeigt. In meiner Wohnung gibt es eigentlich nur Altäre. Keine Deko. Oder anders, jede Deko ist kultisch.
Noch ein interessanter Artikel: "Einer im Tee"