Donnerstag, April 06, 2006

moleküle



Leide an Schlaflosigkeit. Habe gestern bis 4 in der Früh IPod gehört und träumend vor mich hingegrinst. Wahnsinn. Das ist vielleicht mal ein Frühling. Es ist ein Gefühl, als würde mir innerhalb der nächsten 3 Tage der Schädel explodieren. Arbeite mal wieder mit Horoskopen. Faszinierend. Das Universum ist präzise und unbeugsam. Es kommt zusammen, was zusammen kommen muss. Und Humor hats auch noch, das Schicksal.

Habe endlich mal kapiert, was mein zweites Haus bedeutet. Bin ewig nicht schlau draus geworden. Also zweites Haus ist der Körper und der Umgang mit Materie. Im übertragenen populär-astrologischen Sinne auch Geld und Besitz und der Umgang damit. Ich hab in diesem Haus das Zeichen Fische. Das hat überhaupt nichts mit Materie zu tun, im Gegenteil. All-eins sein, Auflösung, ganz universell, spüren, sensibel sein, Ursuppe, Verbundenheit mit dem Ursprung allen Seins. In dem Haus und Zeichen sind noch 3 Planeten in Konjunktion (0° praktisch zusammen), Mond (Verbundheit, Gefühl, Fürsorge), Jupiter (Ausdehnung, neue Horizonte, Philosophien) und Chiron (seelische Wunde und Heilung). Die 3 in Opposition (180° also gegenüber) zu Uranus (Exzentrik, Orginaliät, Revolution).



Irgendwie stehts ja auch eindeutig da, ich habs selber einfach nicht verstanden, weil ich immer auf die umgebende Materie geschaut hab, nicht auf mich selber, die Materie aus der ich bin, der Körper. Mir ist einiges klar geworden. Meine Hypersensibilität für Kraftorte (lebendige Wünschlrute sozusagen), ich spüre Handys, Mikrowellen, positive Felder, negative Felder, mit meinem Wlan konnt ich es erst fast garnicht aushalten, eine Informationswelle, die viel zu groß für meine Zellen ausschlägt, war komisch am Anfang.

Körperlich meine Hypersensibilität gegenüber Berührungen. Die Übersetzung von Gefühlen in Körperwahrnehmung. Der absolute Unterschied, wer mich berührt, was wir füreinander fühlen, und was das dann bei mir auslöst. Wenn mich z.B. jemand mit seiner Hand an meiner Schulter berührt, zu dem ich eine tiefe Verbindung spüre, fühlt sich das für mich an, als würde ich augenblicklich allen Platz in dem mir bekannten Universum ausfüllen, mein Molekülverbund dehnt sich ins Unendliche und ich falle weg in Trance. Das ist mehr als heftig. Und es wäre sehr schön, dann aufgefangen zu werden.



Sex, also in herkömmlicher Form, Penetration also, ist da einfach zu viel. Ich glaub ich bräuchte danach dann eine Woche, um das Schreiben meines Namens wieder zu erlernen. Jetzt verstehe ich auch so langsam, warum einige meiner Partner damit nicht klar kamen, das war einfach zu viel. Muss damit mal vorsichtiger umgehen, ganz langsam näher kommen, nicht so hau ruck. Ganze Straßenzüge zusammenzuschreien ist auch nicht unbedingt gemütlich. Andererseits, wenn ich jemand einfach nur attraktiv finde, also so ein typischer One-Night-Stand, ist das auch anders. Normal halt. Wir haben Sex, mir kommt es. Wobei das eben ein wenig fad ist, kann ich selber auch.