wolkig

Bin völlig daneben momentan. Höre nur noch ständig Musik mit IPod und falle von einem Entsetzen ins andere. Irgendwann hab ich irgendwie etwas zuende gedacht, und jetzt muss ich wohl erfahren, erleben, wie es weiter geht.

Ich habe ein Spiel, "Erkenne dich selbst" heißt das. Es ist ein Würfelspiel, das tibetische Mönche entwickelt haben. Man würfelt so dahin und macht innere Prozesse durch, aber irgendwann heißt es, ab ins "Feld der Übung", also kein Reflektieren und Analysieren, sondern liveshow. Und jeder Versuch, trotzdem zu reflektieren und zu analysieren fühlt sich an, wie mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen. Und die Tarotkarten verarschen einen sowieso in so einem Fall.

Die nächsten zwei Wochen habe ich Urlaub. Mal ganz banal gesagt. Ich fahre Freundinnen besuchen, im Untergrund. Ich bin nur im Untergrund. Im Untergrund der vom Lebendigen motivierten, unangepassten, nicht klein zu kriegenden Frauen. Drei verschiedene Möglichkeiten: spirituell, politsch, gesellschaftlich. Drei verschiedene Orte, viele verschiedene Frauen. Heute Abend erst mal Sonnwendfeier.

Und das Ereignis der Woche: ein MANN hat zu mir gesagt, dass im Laufe der Geschichte zum Zeitpunkt der Entwicklung des Landbesitzes die Frauen von den Männern entwertet werden und seitdem zum Besitztum des Mannes gehören. Bis heute. Ich staune. Er weiß zwar nix über die Existenz von Matriarchaten, also dass Landbesitz nicht zwingend mit der Entwertung von Frauen einhergeht. Aber immerhin. Vielleicht wird das doch mal irgendwann was mit mir und den Männern.

ipod liveshow urlaub mann matriarchat



4 Kommentare:
schöne Bilder
liebe ingrid,
durch zufall stiess ich heute auf deinen blog, habe mich "festgelesen" und werde dich bestimmt öfter besuchen... und vielleicht, vielleicht sehen wir uns ja sogar einmal in der deg'bücherei...oder im stadtpark...? :)
ich wünsche dir unbekannterweise von herzen alles liebe und mindestens einen glücksmoment heute. und natürlich eine wunderschöne sonnwendfeier!
alles liebe, tanya (rosenbaertlein@gmx.de)
Du scheinst wirklich noch nicht vielen intelligenten, einfühlsamen und liebenswerten Männern begegnet zu sein. Und davon gibt´s doch reichlich auf dem Planeten. Anscheinend verschiebt sich gerade der Focus, und damit hört auch der ewige, künstlich und durch nicht-endendes Klagen über längst Vergangenes hervorgerufene Krieg zwischen Frauen und Männern und Männern und Frauen auf.
Hilfreich auch die Einsicht: Nein, Männer und Frauen können sich nicht verstehen, das ist wahr. Aber Menschen im allgemeinen können sich auch nicht verstehen, denn verstehen will immer nur der Verstand - und dieser, wenn er denn mal ehrlich ist, will im Grunde Recht haben und nicht verstehen. Wir können uns aber begegnen, für Momente. Das ist mehr als genug.
Viel Freude mit den neuen Männern,
Anuja
"...die Farben Deines Himmels Weiß und Blau" fällt mir zu diesen tollen, luftigen Fotos ein. *träller*
Liebe Grüße aus dem nicht- Bayerischen, wo der Himmel derzeit leider grau ist,
Atta
Kommentar veröffentlichen
<< Startseite