Donnerstag, Oktober 25, 2007

lieber wald

Blick aus meinem Hotelzimmer.


Wieder zurück aus Berlin. Danke, dass ihr so mit mir mitfühlt. Ich und meine doofen Zähne. Der Kongress war im Hotel Concorde und es gab auch entsprechendes Essen, tja. Zum Glück sind Nachspeisen grundsätzlich weich. Da gabs Marzipan-Griesflammerie und Schokomousse mit Mangosoße... Übernachtet hab ich da allerdings nicht. A bissi teuer.

Kaiserin Ingrid im S-Bahn-Nichtraucher-Märchen?


Ja Berlin übt auf mich keinen solchen Reiz mehr aus, wie noch vor ein paar Jahren. Ich brauch einfach Wald. Und Hügel oder Berge. Habe mich mit Silvia getroffen, die auch ab und zu Comments in den Blog schreibt. Das ist interessant gewesen. Sie ist Ingenieurin bei der Bahn. Beim Heimfahren hab ich eine 80jährige Frau kennengelernt, sie war Maschinenbautechnikerin bei der Bahn. Seltsame Zufälle.

Konsumtempel KaDeWe


Habe kurzzeitig als ich vom Hugendubel Kudamm wieder auf die Straße kam, die Energie von Berlin gespürt. Oder was für mich die Energie von Berlin ist. Es ist sehr stark, und fühlt sich an wie Berlin in den 20er Jahren. Ich kanns nicht anders beschreiben. Warum spür ich das auf diese Art und Weise? Fühlt sich Berlin tatsächlich so an und mir kommt es wie die 20er Jahre vor? Kennt meine Seele die 20er Jahre in Berlin so gut? Nehme nur ich persönlich das auf diese Art und Weise wahr? Berlin und 20er Jahre hat für mich schon irgendeine Bedeutung, schon als Mädchen gehabt. Ich fand es immer faszinierend. Die Clubs, die Salons, die Mode, die Kunst, den Rausch.

Ein Orginal von Luisa bei Silvia.


2 Kommentare:

Am/um 6:18 AM , Anonymous Anonym meinte...

Hallo Ingrid

Kennst Du die Bierwerbung in dem ein Mann, ähnlich wie Max Rabe singt....Berlin..du bist so wunderbar..Berlin?
So empfand ich auch Berlin, wie in den 20er Jahren, diese Werbung erinnert mich auch daran. Ich elbet mal kurzzeitig dort in Schöneberg, Altbauwohnung mit Stuck an den Decken und zweiflügeligen Türen und auch einem Dienstmädchenaufgang hinter der Küche mit einer schmalen Wendeltreppe, während vorne eine herrschfaltich breit geschwungene Treppe vorhanden war auf der man wie eine Prinzessin zum Ball schreiten konnte. So ist Berlin wie ich es liebe am Winterfeldtplatz und mich an die 20er Jahre erinnert. Trotzdem hatte Berlin 2000 kaum noch etwas von dem Flair das ich aus den 70ern in Erinnerung hatte. Es war kraftvoll, mutig, war rebellisch und auch weiblich. Das ist für mich vorbei. Das Berlin das ich liebte versinkt in Aktenbergen, grotesk gebauten Regierungsgebäuden und vielen Snobs. Schade um das Herz der Stadt.
Tja und das mit den Zähnen..Arnicaglobuli helfen abheilen...mir steht das auch zur Zeit bevor...grausam* ;-)
lg viv

 
Am/um 1:32 PM , Blogger Ingrid Jahn meinte...

ja ich kenn den spot, empfinde das genauso. den winterfeldplatz schau ich mir mal an, wenn ich das nächste mal da bin. lg i.

 

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