Donnerstag, Dezember 27, 2007

ziemlich weiß



Als Kind hab ich so gerne Lametta glatt gestrichen. Das zerknitterte Lametta von vergangenem Jahr.



Sonst habe ich das Gefühl, die endlos tiefe, dunkle Nacht ist nicht mehr so endlos tief. Bin wieder besser drauf. Es geht weiter.



Wirklich komisch war das. So alles gar nicht mehr zum Aushalten, keine Perspektive, wer bin ich, was will ich überhaupt? Ich weiß es eigentlich schon länger. Die Lehre, die ich aus den letzten Wochen ziehe, ist: sei nicht so streng mit dir selbst.



Ja, das Lametta. Das war immer, als ich Oma half, den Baum zu schmücken. Heute bedeuten mir die freien Tage viel, ich kann Familie und Freunde sehen. Das Weihnachtsfest an sich geht mir ehr ein bisschen auf die Nerven. Mit dem Christentum hab ich nichts am Hut, also ist es ja auch nicht mein Fest. Und ich hasse diesen Weihnachtsdeko-Kitsch.

4 Kommentare:

Am/um 3:59 PM , Blogger artemis meinte...

Ich mag auch keinen Weihnachtskitsch.

Ich mag die Fotos in diesem Post!

Die drücken alles aus, was an dieser Zeit so besonders ist: Besinnung auf das Dunkle, die Stille. Und Hoffnung...

Besonders das Bild vom Friedhof. Das hat Klick gemacht, mich an etwas erinnert. Weiß nicht was, aber auch egal. Ich schau es mir jedenfalls immer wieder an... Danke dafür!

 
Am/um 4:03 PM , Anonymous Jutta meinte...

Mir gefällt das neue Layout!
Jutta

 
Am/um 6:23 PM , Blogger Sylke meinte...

Das Foto mit der Bank auf dem Friedhof ist wunderschön!
Kaltes Hellblau und dann dieses warme Licht-toll!
Scheinbar gehen vielen Menschen in dieser Zeit tiefere Gedanken um...das geht mir auch schon eine ganze Weile so.
Alles Gute für dich!

 
Am/um 12:09 PM , Blogger Corriendo Mundo meinte...

Wenn wir mal ganz ehrlich sind: Kein Mensch auf diesem Planeten weiß wirklich, wer er ist und was er will.
Zwar mag es manchen so scheinen und manch anderen wenigstens für eine zeitlang ein Lichtlein dazu aufgehen oder ein temporäres Ziel aufblinken, nach dessen Erreichung wieder das große Fragezeichen auftaucht - jedoch sind wir nichts weiter als permanent wechselnde, getanzte Energie in grenzenloser und unsichtbarer Verknüpfung zueinander - was kann man als temporäre Erscheinung von etwas, das für immer mysteriös und völlig ungreifbar bleibt, schon wissen über sich?!
Für mich gibt´s da nur eins: Es so leicht wie möglich zu nehmen und mich mit der unumstößlichen Nichtwissenheit und der Grenzenlosigkeit und Freiheit dieses Spiels hier anfreunden.

Schickes neues Outfit übrigens, klare Struktur sozusagen.
Sah jetzt auch erstmals den Astrologie-Blog, der sicher gerne weitergeführt werden will ...

Guten Rutsch und ein erfolg-reiches gesundes und erfülltes 2008 schon mal vorab, Anuja und der schwarzfederne Sternenreiter

 

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