wie sommer
Seit ein paar Tagen beobachte ich den Sonnenuntergang und das anschließende Auftauchen von Mondsichel und Venus. Sah ich am Freitag von meinem Küchenfenster aus und war total entzückt. Heute wollte ich es ganz genau sehen, ganz in der Natur und bin ins Himmelreich gegangen.
So heißt bei uns eine Straße, die einen Berg hinauf führt. Auf der anderen Seite hat man einen wundervollen Blick nach Westen. Es war wundervoll. Die Sonne ging neben dem Bogenberg unter. Von Kulthügel zu Kulthügel.
Draußen fühlt es sich an wie Sommer, es ist Wahnsinn. So lau, so satt.
Ich fing heute zu bluten an. Meine Theorie, das PMS eine Folge von ungemütlichen Zuständen im Leben ist, bestätigt sich. Über die Jahre hab ich festgestellt, dass mein starker Unmut vor den Tagen nicht etwa etwas Fehlerhaftes in oder an mit ist, sondern, dass ich dann einfach die Zustände so seht wie sie sind, ohne Beschönigung.
Im Moment entwicklet sich alle wunderbar, und mein PMS wirkte sich als Drang zum Space-Clearing, also Putzen und Ausmisten aus. Kein schlechtes Gefühl, garnichts. Einfach im Fluss.
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