wolkig

Bin völlig daneben momentan. Höre nur noch ständig Musik mit IPod und falle von einem Entsetzen ins andere. Irgendwann hab ich irgendwie etwas zuende gedacht, und jetzt muss ich wohl erfahren, erleben, wie es weiter geht.

Ich habe ein Spiel, "Erkenne dich selbst" heißt das. Es ist ein Würfelspiel, das tibetische Mönche entwickelt haben. Man würfelt so dahin und macht innere Prozesse durch, aber irgendwann heißt es, ab ins "Feld der Übung", also kein Reflektieren und Analysieren, sondern liveshow. Und jeder Versuch, trotzdem zu reflektieren und zu analysieren fühlt sich an, wie mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen. Und die Tarotkarten verarschen einen sowieso in so einem Fall.

Die nächsten zwei Wochen habe ich Urlaub. Mal ganz banal gesagt. Ich fahre Freundinnen besuchen, im Untergrund. Ich bin nur im Untergrund. Im Untergrund der vom Lebendigen motivierten, unangepassten, nicht klein zu kriegenden Frauen. Drei verschiedene Möglichkeiten: spirituell, politsch, gesellschaftlich. Drei verschiedene Orte, viele verschiedene Frauen. Heute Abend erst mal Sonnwendfeier.

Und das Ereignis der Woche: ein MANN hat zu mir gesagt, dass im Laufe der Geschichte zum Zeitpunkt der Entwicklung des Landbesitzes die Frauen von den Männern entwertet werden und seitdem zum Besitztum des Mannes gehören. Bis heute. Ich staune. Er weiß zwar nix über die Existenz von Matriarchaten, also dass Landbesitz nicht zwingend mit der Entwertung von Frauen einhergeht. Aber immerhin. Vielleicht wird das doch mal irgendwann was mit mir und den Männern.

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