Donnerstag, Juni 21, 2007

wolkig



Bin völlig daneben momentan. Höre nur noch ständig Musik mit IPod und falle von einem Entsetzen ins andere. Irgendwann hab ich irgendwie etwas zuende gedacht, und jetzt muss ich wohl erfahren, erleben, wie es weiter geht.



Ich habe ein Spiel, "Erkenne dich selbst" heißt das. Es ist ein Würfelspiel, das tibetische Mönche entwickelt haben. Man würfelt so dahin und macht innere Prozesse durch, aber irgendwann heißt es, ab ins "Feld der Übung", also kein Reflektieren und Analysieren, sondern liveshow. Und jeder Versuch, trotzdem zu reflektieren und zu analysieren fühlt sich an, wie mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen. Und die Tarotkarten verarschen einen sowieso in so einem Fall.



Die nächsten zwei Wochen habe ich Urlaub. Mal ganz banal gesagt. Ich fahre Freundinnen besuchen, im Untergrund. Ich bin nur im Untergrund. Im Untergrund der vom Lebendigen motivierten, unangepassten, nicht klein zu kriegenden Frauen. Drei verschiedene Möglichkeiten: spirituell, politsch, gesellschaftlich. Drei verschiedene Orte, viele verschiedene Frauen. Heute Abend erst mal Sonnwendfeier.



Und das Ereignis der Woche: ein MANN hat zu mir gesagt, dass im Laufe der Geschichte zum Zeitpunkt der Entwicklung des Landbesitzes die Frauen von den Männern entwertet werden und seitdem zum Besitztum des Mannes gehören. Bis heute. Ich staune. Er weiß zwar nix über die Existenz von Matriarchaten, also dass Landbesitz nicht zwingend mit der Entwertung von Frauen einhergeht. Aber immerhin. Vielleicht wird das doch mal irgendwann was mit mir und den Männern.



Sonntag, Juni 10, 2007

alle sinne



Habe die letzten Tage mit Frauen verbracht, bin in Frauenenergie gewandelt, und es fühlt sich immer besser an. C.M. danke für den Tipp wegen Strömen, dass machen auch Freundinnen von mir, ich habe es selbst aber noch nicht ausprobiert, anscheindend sollte ich.



Heute war ich mit Ilona im "Deggendorfer Markt der Sinne". Besonders lustig war ein Stand mit zwei Frauen, die Marmelde, Sirup und Likör verkauft haben, alles selbst gemacht mit Früchten aus dem eigenen Garten. Und so lustig und lebhaft waren die! Die ganze Atmosphäre war zauberhaft.



Wir aßen Eis, Rosenblütesahne und Schokolade. Es gibt so viele schöne Sachen und so kreative Menschen.



Donnerstag und Freitag waren Rosmarie, Christine, Gabi und ich bei Angelika. Wir waren in einem kleinen See baden, das war schön. Auch das Reden, Essen, Lachen. Vielleicht sollte ich doch eine Frauenwohngemeinschaft in Erwägung ziehen. Eine Wohngemeinschaft mit Rückzugsmöglichkeit. Mit Garten. Mit Holunder. Und Hasel. Und Kirschbäumen. Und Salbei. Und so weiter.



Es war alles so verzaubert, sanft und doch kraftvoll. Gestern war ich mit Kollegin und ehemaligen Kolleginnen Essen. Viel Gelächter und Erstaunen über Parallelen bezüglich männlicher Vorgesetzter und Kollegen. Dazu kein Kommentar, das kennt ihr ja selber.



Jedenfalls gibt es bei uns nicht diese "Stutenbissigkeit", ein doofer Ausdruck, sowieso. Wir sind ganz dicke und verstehen uns prima, natürlich obwohl oder weil wir auch sehr verschieden sind.



Eine Politikerin von den Grünen schlug vor, Frauenlöhne geringer zu besteuern. Klasse. Find ich mal eine richtig gute Idee. Laut Fernsehen sind da auch Frauen dagegen (eine einzige wurde auf der Straße interviewt), ich nicht. Ich bin dafür.



Nachher gehe ich wieder auf meinen Lieblingshügel und sehe zu, wie die Sonne unter geht. Ein schöner Abschluss von diesem langen Wochenende. In Bayern war ja Donnerstag Feiertag, und den Freitag hatte ich mir frei genommen.



Mittwoch, Juni 06, 2007

knochen richten



Ich breche grad wieder so weg. Es gibt immer so Phasen, in denen ich das Gefühl habe, ganz weit weg von mir zu sein. Kein Bezug zur Natur, kein Bezug zu meinem Körper, zu meinem Inneren. Keine Trancereise. Nur ein seltsames Abwarten.



Letztens träumte ich, dass ich in einen Bus einstieg mit lauter lustigen, eigenartigen Gestalten. Sie muteten sehr surreal und geisterhaft ein. Die leitende Gestalt erklärte mir, ich läge im Koma und müsste erwachen. Ich überlegte mir einen Grund, für den sich das Erwachen lohnte. Meine Arbeit war es nicht, es war Annalena, die ich unbedingt aufwachsen sehen will und der ich einiges mitgeben möchte.



Das Koma geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht träume ich das alle nur? Um Klarheit zu gewinnen, möchte ich ganz ungewöhnliche Wege gehen. Der laufende Uranus ist gerade in mein 2. Haus gekommen. Das bedeutet, eine überraschende Änderung im Verhältnis zu meinem Körper. Eine Bekannte aus Palma, die letzte Woche hier war, erzählte mir von einer Methode, alles wieder in Fluss zu bekommen. Bei dieser Methode wird der Atlas-Knochen, also der oberste Knochen der Wirbelsäule wieder eingerenkt. Info - bitte klicken. Der ist angeblich bei allen Menschen verrenkt. Dadurch werden Blutgefäße und Nerven, die aus einem Loch aus dem Schädel in die Wirbelsäule führen, mehr oder weniger abgeklemmt. Ist der Atlas wieder in der richtigen Postion, setzen unmittelbar die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder ein. Das muss ich unbedingt ausprobieren, ich habe schon einen Termin.