Freitag, November 30, 2007

wo bin ich



Letztes Wochenende war ich in Malle. Ich hab erst richtig gemerkt, wie schön ich es die 3 Monate hatte. Ich liebe das Nachtleben dort, die Bars, die CLubs, die Nacht durchtanzen. Es war einfach toll. Eine ganz andere Seite von mir, die ich hier nicht lebe. Es passt einfach nicht.



Fühle mich sonst wie bei einem ständigen Neuanfang. Ich wandle, es wandelt, ich hab immer diesen Zustand, alles verändern zu wollen, und bin dabei nicht im Stande den Status Quo schlüssig zu bestimmen.



Wer bin ich überhaupt? Wie bin ich? Was brauche ich wirklich? Wo will ich hin? Was hab ich tatsächlich zur Verfügung?



Das sind lustige Fragen. Ich merke ja zum Beispiel, wenn ich in einem anderen Land bin, dass da Teile von mir zur Geltung kommen, von denen ich gar nichts weiß, die ich hier nicht lebe. Und es geht auch wirklich nicht, weil es einfach nicht passt, die Atmosphäre ist nicht entsprechend. Wenn ich hier abends weg gehen will, krieg ich einfach nur einen Vogel.



In Cornwall fühle ich mich so sanft und leicht, das ist hier einfach nicht. Die ganze Woche in der Arbeit sein. Abends weiter arbeiten. Irgendwas. Kochen. Am Rechner sitzen. Fotos in flickr reinstellen. Schauen, was die anderen so machen. Mit Freundinnen telefonieren. Meine Ausstellung planen, durchführen. Flyer machen, in den Weltladen bringen. Tee kochen, Plätzchen essen. Abgefahrene Plätzchenrezepte suchen. Mit Maracuja Buttercreme Füllung... Ich plane zu Backen. Mal sehen.



Mittwoch, November 21, 2007

wandel

Alles ändert sich irgendwie ständig. Es fließt so dahin und wandelt sich. Jeder Tag ist innerlich neu, äußerlich oft auf der gleichen Bühne, manchmal ganz wo anderes. Das ganz woanders ist ehr kontinuierlich als das immer äußerlich gleiche.

Vielleicht habe ich einen Grundumsatz an Änderung, entweder äußerlich ODER innerlich.

Mein Arbeitsrhytmus ist ein ganz anderer geworden, bin gespannt wie es sich in mir auf lange Sicht entwickelt. Ich habe viel mehr Freizeit am Stück als bisher.

Montag, November 19, 2007

nein

Habe meine Enkelin besucht. Beeindruckend war, wieviel Wert sie auf Grenzen legt. Sie kann sich ja nie an mich erinnern, ich komme ja nur so alle 6 Wochen zu ihr. Also lernen wir uns jedesmal neu kennen. Momentan legt sie großen Wert darauf, zu entscheiden, wann und wie sie auf jemanden zugeht. Zu frühe und zu direkte Annäherungsversuche wehrt sie ab, mit schreien und wegdrehen.



Wenn man das respektiert, kommt sie auf ihre Art von alleine auf einen zu. Klingt jetzt ganz normal, ist aber faszinierend zu beobachten, weil sie ja noch nicht viele Worte sprechen kann, und eben auf alle Arten kommuniziert, die ihr zu Verfügung stehen.



Lustig war auch, als wir mal eine Zeit allein in der Küche waren, hat sie alles durchprobiert, was sie nicht darf, um zu sehen, was ich dazu sage. Finger in die Steckdose stecken und so. Als ich "nein" sagte, lachte sie, weil sie es lustig fand, dass ich an der selben Stelle "nein" sagte, wie ihre Eltern.

Montag, November 12, 2007

ohne schnee

Das Schneechaos ist an mir vorübergegangen. Ich war ganz frech einfach in Südtirol und hatte Sonne.

Luisa und Ilse hatten ein flickr-Treffen einberufen, aber es kam nur ich...und war froh über diese gute Idee ein Wochenende im November in Südtirol zu verbringen. Alles war wunderbar, schon nach einer halben Stunde dort war mir klar, es hatte sich gelohnt. So wohltuend diese Gegend, so mild das Klima.

Wir redeten, kicherten, aßen, tranken, waren spazieren und fotografierten.

Luisa


Foto: ganggerl @flickr

Ilse


Foto cuoredimarmo @flickr

Ich

mitze