wo bin ich

Letztes Wochenende war ich in Malle. Ich hab erst richtig gemerkt, wie schön ich es die 3 Monate hatte. Ich liebe das Nachtleben dort, die Bars, die CLubs, die Nacht durchtanzen. Es war einfach toll. Eine ganz andere Seite von mir, die ich hier nicht lebe. Es passt einfach nicht.

Fühle mich sonst wie bei einem ständigen Neuanfang. Ich wandle, es wandelt, ich hab immer diesen Zustand, alles verändern zu wollen, und bin dabei nicht im Stande den Status Quo schlüssig zu bestimmen.

Wer bin ich überhaupt? Wie bin ich? Was brauche ich wirklich? Wo will ich hin? Was hab ich tatsächlich zur Verfügung?

Das sind lustige Fragen. Ich merke ja zum Beispiel, wenn ich in einem anderen Land bin, dass da Teile von mir zur Geltung kommen, von denen ich gar nichts weiß, die ich hier nicht lebe. Und es geht auch wirklich nicht, weil es einfach nicht passt, die Atmosphäre ist nicht entsprechend. Wenn ich hier abends weg gehen will, krieg ich einfach nur einen Vogel.

In Cornwall fühle ich mich so sanft und leicht, das ist hier einfach nicht. Die ganze Woche in der Arbeit sein. Abends weiter arbeiten. Irgendwas. Kochen. Am Rechner sitzen. Fotos in flickr reinstellen. Schauen, was die anderen so machen. Mit Freundinnen telefonieren. Meine Ausstellung planen, durchführen. Flyer machen, in den Weltladen bringen. Tee kochen, Plätzchen essen. Abgefahrene Plätzchenrezepte suchen. Mit Maracuja Buttercreme Füllung... Ich plane zu Backen. Mal sehen.

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