Sonntag, März 16, 2008

wünschen



Im Moment setze ich grade meine Forschungen im Bereich Erschaffung von Wirklichkeit fort. Anders, poplärer ausgedrückt: Wunscherfüllung. Ich habe mir das Buch "The Secret" gekauft. Das liegt auch momentan ziemlich auffällig in jedem Buchladen herum. In dem Buch geht es um das Erschaffen von Wirklichkeit. Fakt ist, und das ist das zentrale Geheimnis in "The Secret", wir erschaffen unsere eigene Wirklichkeit - und das ist ja nichts neues eigentlich. Das Buch geht jetzt her und behauptet, man kann sich einfach alles wünschen, was einem einfällt und mit der Beachtung einfacher Regeln wird das auch Wirklichkeit. Als Beispiel wird der Autor des bekannten Buches "Hühnersuppe für die Seele", Jack Canfield angeführt. Er wünschte sich einen Jahresverdienst von 100000 Dollar. Im Jahr zuvor hatte er 800 Dollar verdient. Durch zufällige Umstände lernte er dann jemanden kennen, der ihm behilflich dabei war, sein Buch, das schon sozusagen in der Schublade lag, unter die Leute zu bringen. Er verdiente in diesem Jahr tatsächlich 100000 Dollar.



Da liegt aber der Hase im Pfeffer: er hatte das Buch schon geschrieben. Das Geld regnete es ihm nicht einfach plötzlich zum Dachfenster herein. Ich stimme dem Buch, und vielen anderen, die in die gleiche Richtung gehen, z.b. Erfolgreich wünschen, 7 Regeln, wie Träume wahr werden im Grundsatz zu. Wir erschaffen tatsächlich unsere eigene Wirklichkeit. Und wenn das so ist, warum soll man nicht lernen, wie das geht, um alles gewünschte in unser Leben zu ziehen.



Also, er hatte das Buch schon geschrieben. Womöglich hatte er sich lange vorher schon gewünscht, ein Buch zu schreiben, dass vielen Menschen die Seele erwärmt wie ein Teller Hühnersuppe den Körper. Der Wunsch nach den 100000 Dollar war also nicht die Essenz des ganzen. Irgenwie ein Folgewunsch von einer Sache, die sowieso schon in die Wirklichkeit gebracht worden war. Ich halte es auch für Blödsinn, jeden Wunsch einfach so Wirklichkeit werden zu lassen. Was steht auf den Wunschlisten: Geld und Liebe. Es fehlt doch die Komponente, erstmal im Inneren zu forschen, was man denn nun wirklich will. Wer man ist, und was einen wirklich glücklich macht. Heute lebt Jack Canfield in einem 4 Millionen Dollar Haus. Das ist nicht das, was ich mir unter einem erfüllten Leben vorstelle. Er findet es toll. Das lass ich ihm ja auch. In "The Secret" liegt eben nun mal die Hauptkomponente auf Geld und Besitz.



Das mit dem Realität erschaffen funktioniert definitiv. Ich habe ja auch wieder meine Aufzeichungen der letzten Jahre durchgesehen und dabei festgestellt, wie viele meiner Wünsche sich erfüllt haben, dass viele meiner Vorhaben Wirklichkeit geworden sind. So ziemlich alles grundlegende, was ich gerne wollte, wo ich gerne sein wollte, was ich tun wollte, hat sich erfüllt. Mit Bonusprogramm sogar.

Für mich gehört eben auch die andere Seite dazu, die Innenschau. Alle inneren Ungeheuer entlarven, ans Tageslicht ziehen. Die bilden nämlich auch die Wirklichkeit mit, ohne dass wir es merken. Und da hilft auch kein positives Denken, da diese Kräfte unsichtbar sind. Zum Beispiel ein anerzogenes Gefühl der Minderwertigkeit. Das muss erst man identifiziert werden und geändert werden. Wirklich umgelernt.



Die andere Innenschau ist, wer bin ich überhaupt, was habe ich für Fähigkeiten und Talente, was macht mir Freude, was macht mich glücklich. Also erstmal richtig Wünschen lernen. Sich selber richtig kennen lernen, um zu wissen, was brauche ich. In welchen Lebensumständen fühle ich mich wohl. Ich habe z.b. eine Freundin, die immer sagte, auch wenn sie im Lotto gewinnen würde, würde sich nicht aufhören zu arbeiten. Sie liebte ihre Arbeit, die Herausforderungen, die Kontakte, die Aufgaben.



Die letzten Jahre bin unglaublich viel herumgekommen. Für einen Großteil der Unternehmungen hab ich gar kein Geld gebraucht, sie wurden mir bezahlt. Also kann es das Geld nicht sein, sondern das, was man damit machen will. Richtig wünschen lernen hat den Vorteil, sich selber besser kennen zu lernen. Dieses Postulat vom "sich bedienen wie einem großen Warenhaus" hat für mich etwas von jemanden, der im Lotto gewinnt und damit nicht umgehen kann, alles zum Fenster hinaus wirft und sich dabei auch noch mit der ganzen Familie zerstreitet, und am Schluss allein, pleite und unglücklich dasteht. Ich meine nicht, dass Geld "böse" ist. Es ist aber nicht die Essenz, sondern nur das Mittel zum Zweck. Es ist ja selbst noch Energie, keine Materie.



Ich selber mache gerade wieder einen Prozess des inneren Kennenlernens. Ich habe gesehen, wie kraftvoll das alles war und wie gut es funktioniert hat. Und zwar aus einer Lebensituation heraus, die total grauenhaft war. Jetzt möchte ich gerne zu Level 2 übergehen und mehr damit arbeiten. Jetzt steh ich nämlich ganz anders da als damals. Ich kann alles verfeinern und noch genauer in die Wirklichkeit bringen. Zuerst heißt es aber "schöpfen", aus dem Inneren schöpfen, was will ich überhaupt in mein Leben ziehen, was soll sich verwirklichen? Und schon ist es auch gar keine esoterische Zauberei mehr, sondern ganz einfache Selbst-Verwirklichung.



18 Kommentare:

Am/um 11:06 AM , Blogger Stela meinte...

Liebe Ingrid,
Wünschen und Selbstverwirklichung ist auch mein Thema- seit einiger Zeit.
Das ALLERERSTE Buch zu diesem Thema erschien in den Achtzigern und heißt "Wunder" der Autor fällt mir grad nicht ein.
Im Prinzip scheint mir der Bestseller "Bestellungen beim Universum" von Bärbel Mohr direkt von dort abgeschrieben.
Ich versuch das schon seit einiger Zeit und kann berichten,das die Bestellerei und Wünscherei bei mir tatsächlich funktioniert.
Ich könnte da ein Buch drüber schreiben.
Ich hab die verrücktesten Sachen "gekriegt".
Zum Beispiel ein 20m Holzschiff...
Auch Geld,auf komische Art:
Ich hab mir 50.000€ "bestellt" und wenige Tage später rief ein Banker an und wollte mir genau über diesen Betrag einen Kredit aufschwatzen.
So hatte ich mir das natürlich nicht vorgestellt und auch die Erfüllung der anderen Wünsche hat mich nicht unbedingt glücklicher gemacht.
Nur gut,dass die Möglichkeiten auch ungenutzt bleiben können und ein Schiff wieder verkauft werden kann....
Jedenfalls bin ich-wie du zu der Einsicht gekommen,dass ich erst mal in mir forschen möchte,was ich überhaupt wirklich will.
Das Buch Wishcraft von Barbara Sher
hat mich dabei weiter gebracht.
Sie schlägt unter anderem vor, die Kindheitsträume wiederzubeleben,denn da haben wir noch ganz unverdorben unsere Vorlieben und Wünsche gehabt.
Ich fühle mich zufriedener und selbstverwirklichter,seit ich diesen Träumen wieder folge.
Meine Kinder sagen übrigens ich wäre "kindischer" geworden.
Viel Freude bei der Selbstfindung wünscht Stela

 
Am/um 11:06 AM , Anonymous Esmerelda meinte...

Irgendwie bin ich auch gerade indirekt beim Thema wünschen. Ich mache das 40-Tage-Programm, das ich bei einer Freundin im Blog fand, http://www.astro-sophia.de/Seiten/40_tage.htm Das erinnert mich immer wieder an eins der sieben Prinzipien des Hunas: Energie folgt der Aufmerksamkeit.
Es ist ja nicht so, dass ich da nicht dran denken würde, doch oft genug eben auch nicht. Besonders wenn es um die Befriedigung eigener Bedürfnisse und Wünsche/Träume geht.

Ständig wurde, wird?, gepredigt Bescheidenheit ist erstrebenswert, sich hintenanzustellen mit den eigenen Bedürfnissen, erst kommen die anderen. Keine Kinder? Macht nichts, dann kommen eben statt dessen erst der Rest der Familie und dann vlt. irgendwann das eigene Selbst *grusel*
Solche anerzogenen Gedankenmuster muss mensch erst mal wieder loswerden und dann lernen mit gutem Gewissen für sich selber zu wünschen.
Die nächste Schwierigkeit beim Wünschen ist dann das richtige Wünschen. Es ist gar nicht so einfach auf einem Zettel zu notieren was wirklich ein Herzenswunsch ist.

In der Kindheit war das ganz einfach. Da gab es ellenlange Wunschzettel, voll von Dingen die unbedingt sein mussten.
Lasst uns wieder mit kindlicher Inbrust wünschen :)

Liebe Grüße
Esme

 
Am/um 11:46 AM , Blogger Ingrid Jahn meinte...

beim rausfinden von wahren wünschen und "was will ich wirklich" hab ich ziemlich gute erfahrung mit dem buch "der weg des künstlers" von julia cameron gemacht. da wird auch viel aus der kindheit wieder hergeholt und auch entmutigende kritik von früher geheilt. ist auch für nicht künstler geeignet, denn kreativ ist ja schließlich jeder...
man muss aber lust haben, programme und aufgaben durchzuarbeiten, das mag nicht jeder. ich mach sowas gern.

gruß i.

 
Am/um 3:20 PM , Anonymous Anonym meinte...

Völlig interessiert - wie immer - habe ich eben diesen Thread gelesen. Ja, wünschen funktioniert, auch ich experimentiere damit seit Jahren.

Jetzt ist es Mode.

Wenn ich mich so umschaue - ich lebe in der Natur - werden Bäume beschnitten, Tieren der Lebensraum geraubt, Monsato vereinheitlicht alles ... unsere Grundlagen, Erde, Wasser, Luft und Feuer sind vergiftet, Meere verölt, täglich sterben ganze Tier-Pflanzen arten aus ... usw. usw.

Und wozu wird das Wünschen genutzt?
Für Geld. Und Liebe. "Mr. Right"

Wer wünscht funktionierende Biotope, klare Flüsse mit badenden Menschen, Fischen; soziales Gemeinsystem? Wer hilft Tibet mit Visualitsationen? (Mitleid und Bedauern sind Energien, die diejenigen in ihrem jeweiligen kleinen Status halten ...)

Könnte k*** und bin gerade unglaublich zornig.

Sabine

 
Am/um 4:25 PM , Blogger kvinna meinte...

Hm. Hab' jetzt aus Zeitmangel nicht alles gelesen. Aber von "The Secret" hab' ich mal im Radio gehört.

Und setze das ganz kleinteilig, ganz banal um.

Sprich: Stress-Situation, ich kurve mit Zeitmangel auf Parkplatzsuche durch die Stadt. Schalte schlagartig um auf Slow-Motion:"Ich brauch' so dringend einen Parkplatz! Ich werde einen finden!"

Klappt.

 
Am/um 10:13 AM , Blogger Zwillings-Sonne meinte...

@ Sabine:
"Wer wünscht funktionierende Biotope, klare Flüsse mit badenden Menschen, Fischen; soziales Gemeinsystem? Wer hilft Tibet mit Visualitsationen?"
Ich - und ich weiß auch, daß ich damit nicht alleine bin (nur nicht unbedingt die badenden Menschen in den Flüssen.)
Darüberhinaus wünsche ich mir allerdings auch immer mal wieder etwas für mich.
Die meisten Wünsche gehen in Erfüllung ...
Übrigens: Menschen, die sich zum Beispiel in Form von Meditationen zu bestimmten Themen vernetzen, um eben heilsame Energien zu erzeugen als Ausgleich zum Beispiel für viel gewalttätige Energie - werden ja imer noch gerne als esoterische Spinner bezeichnet. Mensch macht sich also bei den meisten Artgenossen ziemlich lächerlich mit "frommen Wünschen", wie es auch gerne mit abfälligem Beiklang und/oder mitleidigem LÄcheln ob solcher Naivität genannt wird.
Es erfordert also immer den Mut, sich der Lächerlichkeit preiszugeben.
Siehe übrigens auch hier einen sehr umfangreichen und von vielen Seiten beleuchteten Link u.a. zur Wirksamkeit von gemeinsamen Meditaionen/Wünschen/Visualisierungen/Bewußtseinsarbeit etc.:
http://de.wikipedia.org/wiki/Transzendentale_Meditation#Maharishi-Effekt

Ich stehe der Organsiation nicht nah - wie keiner - aber zweifle nicht eine Sekunde an der Wirksamkeit verschiedener Möglichkeiten.

Zu "The Secret" - war sagt das Buch lange nicht die ganze Wahrheit, Stimmen wie Esther Hicks hat man aus Buch & Film wieder gestrichen mit der Begründung, die breite Masse wäre noch nicht bereit (soweit) - aber ich freue mich dennoch sehr über den Erfolg des Buches, ist es doch eine gute Möglichkeit, dem Mainstream ein heilsameres Denken und Bewußtsein näherzubringen.
Vertiefen kann es ja dann jeder für sich, wenn er mit der Sache über "The Secret" erst einmal in Kontakt gekommen ist.
Deshalb freue ich mich auch sehr über die ständig wachsende Esoterik/Lebenshilfe/Heilung- Bücherecke in der größten Buchhandlung Kölns

So long (der Kommentar), Anuja

 
Am/um 10:20 AM , Blogger Zwillings-Sonne meinte...

PS/Nachtrag: Es geht um den sogenannten "Maharishi Effekt", der die vorhandenen Energien vor ort beeinflußt ...
Hier gibt es immer wieder Beiträge zu den Effektien: http://www.astrologix.de/cgi-bin/forum/forum.cgi
Und oben fehlt noch ein z für zwar statt war ...
Anuja

 
Am/um 6:58 PM , Blogger artemis meinte...

Mich macht die zugrunde liegende Botschaft vieler "Wünsch-dir-was-du-willst-Bücher" wütend. Ich hab nix dagegen, wenn sich Leute Geld etc. bestellen - nichts ist grundsätzlich 'böse'. Aber wenige dieser Bücher machen uns damit vertraut, dass jede Handlung, also auch ein Wunsch, mit Folgen daherkommt. Natürlich funktioniert wünschen, weil Energie mit den Gedanken reist. Und aus lauter Freude bestellen wir dann Parkplätze wie blöde, oder Geld, und vergessen dabei, dass das eigentlich Wichtige beim Wünschen die Klarheit ist, dass alles was ich mir bestelle, von irgendwoher kommen muss. Der gewünschte Parkplatz oder Koffer Geld regnet ja nicht aus dem Nirgendwo auf uns runter, sondern muss bereitgestellt werden und seine Bestellung löst eine Umgewichtung der vorhandenen Energie aus. Aber - und das haben wir von großen Konzernen gelernt - wir 'out-sourcen' wie die Profis. Mit den Konsequenzen für anfallenden energetischen & materiellen Raubbau wollen wir uns nicht beschäftigen.

Wie gesagt, ich habe NICHTS gegen das Bestellen und Wünschen an sich - nur etwas dagegen, wenn genügend dieser Bücher das 'Universum' als eine Art Selbstbedienungsladen darstellen, aus dem sich jeder nach Belieben und ohne Rechenschaft ablegen zu müssen so viel holen kann, wie er möchte. Wo liegt da noch der Unterschied zu frisch-fröhlichem Konsumwahn, zur All you can eat - Mentalität? Wir setzen die Ausbeutung der materiellen Ebene einfach nur auf einer energetischen fort. Aber das nennen wir dann "spirituell".

"Deshalb freue ich mich auch sehr über die ständig wachsende Esoterik/Lebenshilfe/Heilung- Bücherecke in der größten Buchhandlung Kölns"...
Hm... Vielleicht bin ich heute einfach das gefürchtete Haar in der Suppe, aber erschreckend viele dieser neuen Bibeln kochen doch im Wesentlichen auch mit dem schon lange bekannten Gehirnwäsche-Wasser. Endlösungen. Glücks-Formeln. Guru XY's Methode für lebenslange Gesundheit. Die allermeisten dieser Bücher propagieren ein Gedankenmodell, in dem Weisheit und spirituelle Entwicklung uns von außen gegeben werden müssen oder mit speziellen Methoden zusammenhängen. Als ob ich spiritueller wäre, nur weil ich gelernt habe, Auren zu sehen...
Viele Ratgeber verwechseln die Nebewirkungen eines spirituellen Weges mit dem spirituellen Weg selbst. Z.B. werden Sensibilität für Energien, Chakrenarbeit, oder die Fähigkeit, Materie zu beeinflussen (= erfolgreiches Wünschen) so verkauft, als wären sie es, die den Menschen wirklich heilen könnten...

Herzliche Grüße und wie immer vielen Dank für deinen wunderbar anregenden Blog!
Artemis

 
Am/um 9:26 AM , Blogger Zwillings-Sonne meinte...

"Die allermeisten dieser Bücher propagieren ein Gedankenmodell, in dem Weisheit und spirituelle Entwicklung uns von außen gegeben werden müssen oder mit speziellen Methoden zusammenhängen. Als ob ich spiritueller wäre, nur weil ich gelernt habe, Auren zu sehen..."

Kuckuck!
Zuallererst mal dies: Es gibt keine Defintion von Spiritualität, die für alle anwendbar wäre. Ich bin nun seit vielen Jahren reichlich in Berührung gekommen mit den verschiedensten "spirituellen Modellen" - und manche davon sind äußerst hilfreich. Für eine Weile. Dann heißt es in der Regel, sie wieder zu vergessen und weiter zu gehen. Es gibt einfach kein Ankommen, sondern nur das In-Bewegung-Sein.
Sicher hast du recht - es gibt da auch viel Quatsch, der in den Büchern steht. Besonders, wenn es sich um Anleitungen zu irgendwas handeln soll.
Es geht m.E. auch hier um Selbstverantwortung: Wie/mit welcher Haltung lese ich solche Bücher und was nehme ich für mich daraus mit. Egal, ob es sich um Aura-Soma-Chakra oder Hexenrezepte etc. pp. handelt.
Es bleibt meiner Ansicht nach immer genau das hängen, was für deinen eigenen Weg hilfreich ist. Auch, wenn es sich scheinbar negativ auswirken mag.

Von außen vorgegeben ist übrigens auch Das Yoga-Konzept - welches ich für äußerst hilfreich erachte und auch dauerhaft nützlich. Aber es ist ebenso ein "spirituelles Konzept" und du als Fachfrau wirst dich sicher mit den vielen verschiedenen Richtungen/Schulen und damit zum Teil verbundenen Grabenkämpfen auskennen, die die Vertreter des Konzeptes untereinander austragen - völlig unspirituell. Genau wie Buddhistens, Christens, Reikianer und so weiter ....

Ich möchte aber auch dringend mal anmerken, daß z.B. The Secret sich eben nicht auf die Themen "mehr Kohle" und "Wunschpartner" beschränkt. Es beinhaltet viel mehr und ich wiederhole mich: Jeder nimmt nur das auf, was für ihn gerade hilfreich und/oder ersichtlich ist. Die Lesart ist also von entscheidender Bedeutung.

Eine letzte Anmerkung dazu: Ich habe festgestellt, daß gerade Glaubenssätze zu/über Geld die größten Widerstände und Proteste erzeugen - eine wunderbare Gelegenheit, ganz tief und ehrlich zu schauen, was wir über Geld gelernt haben, wie unsere Programmierung dazu genau ist. Die meisten halten Geld für schlecht, begrenzt, charakterverderbend, schwer zu bekommen usw. Dabei ist Geld genauso nur Energie wie alles andere - und außerdem unbegrenzt.

Louise Hay sagt in einem ihrer Bücher dazu: Es ist schwerer, ein Seminar über Geld als über Sexualität mit den Leuten zu machen - eben weil wir so vehement an unseren tiefsitzenden Glaubensmustern dazu festhalten wollen.

Anuja

 
Am/um 12:24 PM , Blogger artemis meinte...

Hallo,

zur Spiritualität: es gibt da so ein Rollenspiel (Name vergessen) mit Zauberern und allerhand Ungetüm. Jeder Zauberer kann eine Reihe von "Methoden" anwenden und diese perfektionieren. Allerdings - und das finde ich einfach genial von den Spielerfindern - ist kein Zauberer mit noch so hoch entwickelten Fähigkeiten so stark, wie einer, der sie alle maximal entwickelt und sie dann "weggeworfen" hat. Der Entwickeltste ist in diesem Spiel derjenige, der jederzeigt im Einklang mit allem schwingt, so dass er keine "Krücken" mehr benötigt. (Dieses Beispiel könnte glauben machen, dass unsere "Entwicklung" irgendwann beendet ist - das soll damit aber net gemeint sein, eh klar...)

Was ich da noch anmerken möchte: natürlich machen viele dieser Krücken unheimlichen Spaß, mir z.B. Kartenlegen. Allerdings habe ich gemerkt, dass ich mit dem Grade meiner "Entwicklung" immer weniger nach den Karten greife - weil ich sie nicht mehr benötige, um in mich zu gehen.

*-*-*

Ich habe gestern noch lang und breit über diesen Post und die Wünsch-Bücher diskutiert, bes. über Geld. Für meinen Teil stimmt das, ich habe einen sehr ambivalenten Zugang zu Geld - auf der einen Seite ermöglicht es mir, die Dinge zu tun, die ich mir wirklich von Herzen wünsche. Auf der anderen Seite steht es für mich für Energie - z.B. die ich oder ein anderer Mensch hinein gesteckt hat, durch Arbeit. Ich persönlich finde es irgendwie krank, Geld einfach nur so um des Geldes Willen anzuhäufen, das ist wie ein Energiestau. Als würde ich Schweiß und Blut, aber auch die lebendige Freude, die ich und andere in die Arbeit/das Geld gesteckt haben, festhalten und für mich beanspruchen wollen.
Wenn ich mir 1 Million € wünsche, dann muss ich mir dessen bewusst sein, dass ich da eine große Menge Energie anfordere. Unter Umständen werde dann auch ich einen entsprechenden Beitrag leisten müssen, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Frage ist: bin ich überhaupt in der Lage, eine so große Energie-Verschiebung zu händeln? Wenn ich weiß, dass auch gewünschtes GEld nicht ohne Einsatz daher kommt - WILL ich das dann überhaupt noch? DAS ist es, was mich an den Wünsch-Büchern stört: dass sie glauben machen, Gewünschtes wäre Geschenktes. Für einen gewünschten Lappen muss ich genauso "arbeiten" wie für jeden andern auch; nur dass die Definition von Arbeit praktischerweise viel weiter gesteckt ist.

Das mit dem Geld-Wünschen finde ich v.a. deshalb tricky, weil es eine sehr indirekte Form des Wünschens ist. Wofür brauche ich zB 1 Million? Es scheint mir sinnvoller, dann darum zu bitten, dass sich für die Erfüllung eines Wunsches Tür und Tor öffnen mögen, statt um Geld allein zu bitten. Das Leben kann dann schöpferisch handeln, uns Geld schicken, aber auch Bekanntschaften, Träume, Ideen. Wir gehen auf eine Reise, die uns noch viel mehr Schönes bringt, als wir mit Geld allein hätten erleben können.

LG,
Artemis

 
Am/um 6:08 PM , Blogger Ingrid Jahn meinte...

ja gut - moral hin oder her. aber glaubt ihr wirklich im ernst, dass man sich nur mal schnell 10 millionen euro wünscht, und die kriegt man dann auch???

 
Am/um 9:08 PM , Blogger kvinna meinte...

Ehrlich gesagt, bin ich jetzt ein bisschen verwirrt ob der Wertigkeit des Wünschens...

Meine Vorstellung ist eigentlich eher die, dass mir eben nicht etwas in den Schoß gelegt wird, sondern das meine Haltung etwas mit mir macht, nämlich sich durch das Wünschen meine Wahr-Nehmung ändert.

Also nichts wird verschoben oder anders bilanziert - weil ja alles immer da ist.

Und sich 10 Millionen Euro zu wünschen, resultiert, mit Verlaub, nicht aus einer Haltung, die der Effektivität des Wünschens zuträglich ist.

Da muss anders 'rangegangen werden.

Danke, dass ich hier ungewaschen meine Gedanken ordnen durfte!

 
Am/um 10:04 AM , Blogger Zwillings-Sonne meinte...

"ja gut - moral hin oder her. aber glaubt ihr wirklich im ernst, dass man sich nur mal schnell 10 millionen euro wünscht, und die kriegt man dann auch???"

Ich habe es ja selbst ERLEBT - ich habe mir vor Jahrzehnten 25.000 DM gewünscht, um damit einen Kiosk zu eröffnen und meine eigene Chefin zu sein. Tatsächlich angekommen sind 478.000 DM !!! Den Kiosk habe ich sein gelassen und jede Menge andere Dinge erlebt. Die ganze Palette, alles zwischen Hölle und Himmel, um es bildlich zu sagen.

Diese moralinsauren Vorstellungen, man müsse etwas für´s Geld tun oder verantwortlich, moralisch integer oder was auch immer sein - sind nur Vorstellungen.

Und dennoch stimmt es: Wenn du dir 10 Millionen wünschst - und dann vielleicht noch mehr bekommst (siehe meine persönlich Erfahrung oben) - ist es schon gut, wenn du damit etwas tust, was auch anderen zugute kommen kann. Warum nicht!
Aber es gibt auch da kein Müssen. Nur KÖNNEN.

Nochmal: Natürlich funktioniert es. Aber nur unter der Voraussetzung, daß du es dir auch wirklich wünschst. Dafür ist es notwenig, seine eigenen Wünsche überhaupt auf dem tiefsten Bodensatz zu erkennen, und das ist manchmal sehr schwer. Schließlich arbeiten oftmals noch ganz andere, nicht einfach erkennbare Energien in uns, die die oberflächlich geäußerten Wünsche nach einer Menge Kohle z.B. oder dem TRaumpartner blockieren - weil das Unbewußte nämlich gerade etwas ganz anderes erleben will.

Bei mir kam z.B. der Wunsch, mal wieder ohne Geld leben zu wollen, einfach um zu sehen, ob ich das noch kann. Und auch dieser Wunsch wurde mir prompt und sorgfältig erfüllt.
Außerdem sind alle "großen Wünsche" in meinem Leben vorbehaltlos erfüllt worden und ich habe noch viel mehr bekommen, als ich mir zuvor vorstellen konnte. Es ist wunderbar und ich bin sehr dankbar dafür.
Anuja

 
Am/um 12:21 PM , Blogger Stela meinte...

10 Mio € oder ein Lottogewinn ,das sind sicher die Wünsche,die sich in den selteneren Fällen erfüllen.
Vielleicht liegt es daran,dass die Wünschenden es nicht wirklich wollen oder die Möglichkeit ausschließen und damit blockieren.
Bei "kleineren" Geldbeträgen hat das bei mir oft schon geklappt.
Das Wünschen ist für mich ein Werkzeug,ein Mittel, mal diese ganzen
ja-abers auszublenden und mein Leben neu zu gestalten,jeden Tag ,nach MEINEN Vorstellungen.
Genau das will ich loswerden:
das Gefühl ich darf was nicht haben, weil ich es dadurch jemand anderem wegnehme
oder weil ich damit der Umwelt schade etc.
Alles Ängste und Sorgen,die pausenlos von AUSSEN an uns herangetragen werden.
Es ist ein Hilfsmittel, sich mal zu fragen :was würdest du wollen-tun
wenn du z.B. "alles Geld der Welt" zur Verfügung hättest.
Bei den meisten Menschen kommt doch
ganz anderes zum Vorschein,wenn sie
dieses materielle Mangelgefühl erstmal loslassen können!
Im übrigen glaube ich,dass das ganze Universum prallvoll mit Energie ist- und Geld ist auch Energie-mehr als wir je "verbrauchen " können- wir müssen nur die Antenne finden,diese Energie aufnehmen zu können.
Ganz konkret hat das übrigens der
teilweise verleugnete Wissenschaftler Nicola Tesla vorgemacht: mit einem Fahrzeug ,das seine Energie mit einer Art Antenne aus dem "Äther" bezogen hat.
Allseits fröhliches Wünschen wünscht Stela

 
Am/um 2:47 PM , Blogger artemis meinte...

Hallo!

"Diese moralinsauren Vorstellungen, man müsse etwas für´s Geld tun oder verantwortlich, moralisch integer oder was auch immer sein - sind nur Vorstellungen."

Genau so hab ich das gemeint: erwarte ja nichts umsonst, gönn dir und andern nix und greif beim Wünschen ja nicht nach den Sternen. *zwinker*

Was ich mit "dafür tun" meine, ist die Haltung einzunehmen, die das von mir Erwünschte auch in mein Leben kommen lässt. Auch eine empfangende Haltung zu entwickeln und loszulassen, bedeutet, aktiv etwas für sein Glück zu tun. In manchen Fällen geht das wie nix, in andern erfordert es tatsächlich einen Aufwand, weil es Angeübtes in Frage stellt und aufbrechen will.

Vielleicht gelte ich jetzt als furchtbar "moralinübersäuert", wenn ich finde, dass verantwortungsvolles Wünschen wichtig ist, weil es mich & andere vor evtl. Fehlern schützt; die Durchschlagskraft meiner Wünsche erhöht und dabei gar nix Verbittertes haben muss. (Ich führe jetzt keine Beispiele an, sonst wird das hier furchtbar lang, aber hols gern nach, wenn unklar sein sollte, was ich meine.)
In diversen Blogs wird viel über Eigenverantwortung geschrieben, aber die Vorstellung, auch beim Wünschen Verantwortung zu übernehmen, wird als Selbstbeschneidung verstanden. Liegt es vielleicht daran, dass wir die Idee des Verantwortungsbewusstseins bloss als klever getarnte Aufforderung zur Unterordnung und Aufopferung vermuten? Wir leben in einer (Werbe!)-Gesellschaft, die die Ideale von Selbstverwirklichung und Selbstbefreiung zu Dogmen erhoben hat - mit denen sich auch Autos, Getränke, Kleidung, Bücher etc. erfolgreich verkaufen lassen.

Aber was ich meine, hat nichts mit Selbstkasteiung zu tun.

Verantwortungsvolles Handeln kann nicht aus einem Gefühl von Mangel und Unwert-Sein entspringen. Ich meine Verantwortung als Geisteshaltung, die ganz von selbst in uns aufkommt, wenn wir uns mit allem verbunden und gleichwertig fühlen. Deshalb finde ich nicht, dass sie dem Wünschen gegenüber steht - beide beruhen auf dem Gedanken, dass alles zusammenhängt; alles jederzeit da ist.

 
Am/um 3:35 PM , Blogger Zwillings-Sonne meinte...

"Wir leben in einer (Werbe!)-Gesellschaft, die die Ideale von Selbstverwirklichung und Selbstbefreiung zu Dogmen erhoben hat" - Hoppla, jetzt war ich einen Moment lang echt sprachlos.
.... Ich lebe noch nicht in so einer Gesellschaft - in der, in der ich lebe, werden die Massen mittels Medienmonopolen und Werbung für dumm verkauft und Eigenverantwortung ist nicht wirklich erwünscht (siehe z.B. Krankenversicherungspflicht, Gurtpflicht, Helmpflicht, Dings- und Bumspflicht). Aber vielleicht ist es in Austria anders? Und hoffentlich sind wir alle auf einem guten Weg dahin.

Ich möchte mich nochmal auf "verantwortliches und fehlerfreies Wünschen beziehen - hier war´s ... " dass verantwortungsvolles Wünschen wichtig ist, weil es mich & andere vor evtl. Fehlern schützt"

Verantwortung heißt für mich nicht mehr und nicht weniger, als die Konsequenzen meines Handelns anzunehmen und auf jede Situation zu antworten - was ich sowieso tun muß, ob ich will oder nicht.
Wer also die Verantwortung für sein Tun gerne übernimmt, kann das für alles tun, auch für die Dinge, die vielleicht anderen als Fehler erscheinen - aber letztlich gar keine Fehler sind, sondern nur zu meinem ureigenen Lernprozess im Leben gehören. In Wahrheit gibt es nichts Falsches und keine Fehler, sondern nur Erfahrungen. Es sei, denn, Bewertung setzt ein und die ist IMMER anerzogen, gelernt und ändert sich alle paar Meter auf diesem Planeten.

Diese andressierte Angst davor, etwas falsch machen zu können, kann einen schon davon abhalten, sich wirklich das zu wünschen, was man sich wünscht. Weil - man eben sobald es kommt auch antworten wird, und auf diese Antwort kann man sich schlicht nicht vorbereiten.
Deshalb kann das Wünschen meines Erachtens ruhig und nur aus dem Bauch raus erfolgen, ohne als Wohlüberlegtheit und Verantwortlichkeit getarnte Versagensangst im Vorfeld. Es kommt wie immer sowieso ganz anders, als Mensch vorher denkt.

Ich stimme Stela und Kvinna zu: Alles ist bereits da und es gibt nichts, was man einem anderen wegnehmen könnte.

Anderenfalls wäre das Universum begrenzt und Gott auch, wie man ES auch immer nennen will.

Jetzt will ich doch mal dem Herrn Tesla und dem Äthermobil nachspüren ... tolle Sache ... und wünsche mir, daß ich schnell kompakte und gut verständliche Informationen erhalte.
Außerdem wünsche ich mir, daß immer mehr Menschen Fülle erkennen und materialisieren, gerne für alle - und daß besonders Frauen aufhören, perfekt sein zu wollen und einfach mal locker sind und sich alles wünschen, was sie wollen.
Anuja

 
Am/um 3:50 PM , Blogger Ingrid Jahn meinte...

hallo anuja,

wenn du nach tesla recherchierst, verwende auch den begriff "freie energie" - da ist eine menge interessantes zu finden.

lg ingrid.

 
Am/um 3:55 PM , Blogger Zwillings-Sonne meinte...

Da! Es funktioniert schon wieder mit dem Wünschen! Danke für den Tip ...

 

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