Montag, September 01, 2008

delete

Weiß eineR von euch, wie man alte unbrauchbare Programme im Kopf löschen kann?

14 Kommentare:

Am/um 9:25 PM , Anonymous Anonym meinte...

Ne, wissen tu ich das nicht, aber von Computerprogrammen ausgehend würde ich sagen, man sollte sie mit besseren Programmen überschreiben... ;-)
Autogenes Training vielleicht? Oder das, was Dir wichtig ist, was Dich ausmacht, in Merksätze fassen oder reimen - und dann mehrmals täglich kurz entspannen und die Sätze lesen, sagen, singen, denken?

 
Am/um 8:36 AM , Anonymous Anonym meinte...

Yoga hilft mir dabei!

 
Am/um 9:53 AM , Anonymous Anonym meinte...

Wer diese Antwort kennt, bekommt den Nobelpreis!
Nyx

 
Am/um 10:26 AM , Blogger Stela meinte...

Hi Ingrid,
meine Antwort zu dieser Frage kommt aus dem Buch von Ariel und Shya Kane"das Geheimnis wundervoller Beziehungen"(bedingt empfehlenswert da leider sehr amerikanisch):wenn ich das richtig verstanden habe KANNST du alte Programme nicht wirklich löschen.Wenn es dir aber gelingt,sie zu erkennen , zu betrachten und zu sehen wie sie auf dein Leben wirken ,verlieren sie ihre Macht über dich,funktionieren sie nicht mehr.
Liebe Grüsse,Stela

 
Am/um 11:32 AM , Anonymous Anonym meinte...

Radiergummi visualisieren und wegrubbeln ...
Sabine

 
Am/um 9:34 AM , Anonymous Anonym meinte...

die Sache mit dem Radiergummi finde ich richtig gut.

Bei einigen Sachen half mir: Benennnen - in einem Ritual lösen oder löschen - und (ganz wichtig) in dem Bereich etwas Neues zu installieren - also wie oben schon gesagt das Programm überschreiben.

So ganz verschwindet es wohl nie, aber in Dankbarkeit wegschicken (denn irgendwann waren es zu etwas nutze) und die Hinwendung zu einem aktuellen Programm läßt das überholte verblassen.

Gruß Ursula

 
Am/um 9:39 AM , Anonymous Anonym meinte...

Hallo,ingrid,
auch wenn mir sabines antwort besser gefällt-
ich denke ich stimme mit stela überein:
erkennen, bearbeiten, achtsam sein mit sich selbst.
Heißt für mich z.b. meinen gefühlen nicht immer totale macht einzuräumen und ich meine jetzt nicht das "bauchgefühl"sondern das"warum reagiere icht jetzt so" und woher kommt das gefühl".
Hilfreich finde ich in dem zusammenhang alles was harmonisiert, z.b. yoga oder heilströmen(jin shin jyutsu).Neu für mich ist eine methode, die sich EFT nennt und die energieblockaden(vor allem die psychologischen)im körper durch beklopfen bestimmter meridianpunkte auflöst.
Wahrscheinlich bleibt nix über als arbeit an den alten programmen, den alten überlebensstrategien, die ja irgendwann mal sinn machten.
Liebe grüße aus tirol,
Doris

 
Am/um 8:28 AM , Blogger kvinna meinte...

Hm. Die Dankbarkeit, von der Doris schreibt, finde ich wichtig, wenn ich mir das so betrachte.

Es eben nicht hassen, das alte, jetzt falsche Programm und sich daran wundscheuern, sondern es akzeptieren, nachsichtig sein mit sich selbst.

Dann löst es sich leichter.

 
Am/um 10:31 AM , Anonymous Anonym meinte...

wie weise

 
Am/um 2:26 PM , Anonymous Anonym meinte...

Hallo Ingrid,
bei mir funktioniert es so, nicht immer aber immer öfter :)). Erst einmal mußte ich irgendwann erkennen, daß ich immer wieder an einer Stelle ankomme, wo es mir nicht gut ging. Also bewußtwerden, daß ich in ein Muster einraste über das ich scheinbar keine Macht habe und Mut zur Selbstkritik. Dann habe ich erkannt, daß ich es allein nicht schaffe, weil ich schon so vieles und so oft allein vergeblich ausprobiert hatte. Das war schwer für mich, da ich zwar gern mit meinen FreundInnen zusammen bin aber doch auch eine Einzelgängerin bin. Ich habe mir also eine Gruppe (ohne ChefIn, jede/r ist für sich selbst verantwortlich und nur für sich selbst) gesucht, in der die Menschen ähnliche „Problem“ hatten, wie ich. Vielleicht kennst du ja das Phänomen, bei anderen die Dinge klarer zu sehen, weil es eben nicht so nah ist. Und in meiner Gruppe kam es mir dann vor, als würde mein Gegenüber von mir erzählen. Das tröstet (ahh ich bin nicht allein so verrückt) und es gibt Kraft, wenn du auch noch hörst, daß und wie er/sie Lösungen gefunden hat (warum sollte es bei mir nicht auch klappen). Dann war auch wichtig zu erkennen, daß es Geduld braucht (sehr schwere Lektion für mich). Hinter den Mustern stehen ja meist Traumata, die wir meist in der Kindheit erlebt haben, als wir noch weich wie Wachs waren und später haben wir die Muster dann vielleicht Jahrzehnte selbst noch manifestiert, logisch, daß die Platte da nicht über Nacht glatt wird. Und Vertrauen/Verbundenheit in/mit dein Leben brauchst du natürlich auch. Ich pflege das zum Beispiel an Kraftorten (im Wald, am Wasser, in den Bergen ….) und zwar dann, wenn es mir gut geht. So daß ich vielleicht nicht unbedingt Zugang zu dieser Kraft habe, wenn ich im Muster hänge aber weiß, was ich machen kann, damit es mir wieder besser geht. Ja und neben der Geduld ist auch dranbleiben ganz wichtig. Ich kenne viele aus meinen Gruppen, die solange kommen, wie es ihnen schlecht geht und die dann wieder wegbleiben und abstürzen. Da stellt sich so ein Jojoeffekt ein. Außerdem glaube ich, daß diese Muster nicht völlig verschwinden, eine Narbe wird bleiben und außerdem unterstützt die Welt da draußen eher deine kranken Muster als deine Ganzheit. Es ist für mich selbst unbegreiflich, wie ich Dinge immer wieder vergesse, obwohl ich schon dachte, daß ich sie endlich geschnallt habe. Vielleicht als Abschluß noch eins, es ist ein sehr komplexes Thema und ich könnte dich zuschreiben damit. Für mich war es auch wichtig zu erkennen, daß die Muster einen Sinn haben. Früher haben sie mich vom Schmerz und der Erinnerung an meinen Mißbrauch geschützt, den/die ich früher noch nicht ertragen hätte UND sie haben mich auf meinen spiritullen Weg geführt. Also gehe sanft mit dir um. Es grüßt dich herzlich Silvia aus Berlin

 
Am/um 12:15 AM , Blogger Juansi meinte...

Eine einfache aber langwierige Methode gibt es noch: kauf Dir eine CD mit dem gewünschten neuen Programm und hör die ca. 1 Jahr lang so gut wie jeden Tag. So werden alte Programme per Gehirnwäsche überschrieben.

Schönen Gruß
Juansi

 
Am/um 9:56 AM , Anonymous Anonym meinte...

eine cd mit einem neuen hirnprogramm????
Gibts sowas wirklich?????

Lg,
Doris

 
Am/um 11:44 AM , Anonymous Anonym meinte...

Liebe Ingrid,

es gibt im NLP einige Übungen/Formate, die helfen alte Programme (sie werden dort Glaubenssätze oder Beliefs) genannt zu entmachten. Wie die anderen schon gepostet haben, geht es auch im NLP erstmal ums Erkennen, ums Annehmen und ums Würdigen des alten Programms, das seinen Dienst gut erfüllt hat. Dann kann eine Neuausrichtung auf ein anderes Programm initiiert werden, das deinen neuen Bedürfnissen besser angepasst ist und dich zu deinen Zielen führt. Ich habe schon sehr gute Erfahrungen damit gemacht im Laufe meiner nlp-resonanz Ausbildung. Und gleichzeitig halte ich eine meditative versöhnliche Haltung gegenüber dem eigenen Verhalten für ebenso wichtig. Im Sinne von "Annehmen was ist" und immer wieder zum eigenen Zentrum zurückkommen.

Herzlich
Heike

 
Am/um 11:11 AM , Anonymous Anonym meinte...

Liebe Ingrid - ich weiß es klingt banal - körperliche Erschöpfung bringts immer wenn der Kopf in die Quere kommt - gehen, gehen, gehen bis du nicht mehr kannst. Kopf kann man nicht mit Kopf auslöschen! LG Ilse

 

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