Mittwoch, Februar 27, 2008

alle malta fotos

Wildblume an der Golden Bay


Sonnige Stockmalve (danke Ursel!), auch Golden Bay


Kunst im Garten, Mgarr, Malta Norden


Mandelblüte, zwischen Xagra und Nadur, Gozo


Hagar Qim Tempel, Malta. Kann man zur Zeit nur durch den Zaun sehen, er wird restauriert und konserviert.


Insel von den Tempeln Hagar Qim und Mneidra aus gesehen


Mneidra Tempel. Hagar Qim und Mneidra sind ca. 200 auseinander an der Südküste Maltas.


Dicke Lady im Archäologischen Museum Valetta, Hauptstadt von Malta.


Fähre Gozo-Malta von Gozo aus gesehen.


Blick vom Ggantjia Tempel in Gozo Richtung Nadur. Der Tempel ist das älteste freistehende Gebäude der Welt. Auf der Insel Gozo hat angeblich Kalypso Odysseus 7 Jahre lang "festgehalten".


Kirche von Xewjija (Gozo) auf dem Weg nach Xagra (dort steht der Ggantjia Tempel)


Die Küste von Gozo von der Fähre aus.


Die Füße im Tarxien Tempel. Orginal ist im Archäologischen Museeum Valetta.


Calla Lilie beim Tarxien Tempel.


Hobby-Bildhauer, nähe Bidnija, im ländlich dünn besiedeltem Norden von Malta


Friedhof auf Gozo. Bunt und kitschig.


Feigenbaum, Golden Bay, Malta


Burgruine Nähe Bidnija


Sie wollte sich mit mir unterhalten, leider verstand ich kein Wort. Bauernhof in Bidnija.


Skorba, ältester Tempel auf Malta. Im ländlichen Norden, im Dorf Zebbiegh


Typisch Maltesische Katze - rothaarig.


Trockendolde, Golden Bay, Malta


Blühende Dolde, Golden Bay, Malta


Hängt ihn höher!


Die dicken, alten Insel-Ladys. Archäologisches Museeum, Valetta, Malta


Wir leben in der Matrix!


Sonne und Meer zwischen Gozo und Malta.


Mgarr, Hafenstadt Gozo


Schneckenhaus, Golden Bay, Malta


Duffy Duck, Nadur, Gozo


Fleißige Biene, Golden Bay, Malta


Mgarr, Gozo


Botschaften, Gozo


Himmel über Gozo


Gjiantia Tempel, Xagra, Gozo. Hier gibt es auch Honig und Granatapfelmarmelade.


Blick vom Gjiantia Tempel nach Nadur, Gozo.


Vogel, Golden Bay, Malta


Friedhof auf Gozo, Schwarz-Weiß mit Kitschblumen


Botschaft, vor dem Hotel in Qawra


Blume, Golden Bay, Malta


Nachts in der St. Pauls Bay


Reiseandenken, Shop in Qawra


Felsen und Meer, Golden Bay, Malta


Es gibt auch Elfen in Malta, Fenster in Tarxien


Riesenkessel, Tarxien Tempel, Malta


Junges Granatapfelbäumchen. Golden Bay, Malta


Verziehrte Stein, Tarxien Tempel, Malta


Botschaft, Golden Bay, Malta


Botschaft, Golden Bay, Malta


Botschaft, Golden Bay, Malta


Botschaft, nach dem Besuch des Hypogäums (mind. 5000 Jahre alter unterirdischer Totentempel) in Tarxien


Botschaft, nach dem Besuch des Hypogäums (mind. 5000 Jahre alter unterirdischer Totentempel) in Tarxien


Botschaft, Golden Bay, Malta


Straße in Tarxien, Malta


Botschaft, Golden Bay, Malta - Die dunkelste Stunde ist vor Sonnenaufgang.


Botschaft, nach dem Besuch des Hypogäums (mind. 5000 Jahre alter unterirdischer Totentempel) in Tarxien


Botschaft, Golden Bay, Malta


Botschaft, Golden Bay, Malta


Vollmond in Qawra, gesprochen "Aura".


Auf dem Weg zu meinem Zimmer im Hotel "New Dolmen Resort" in Qwara, Malta


Eingang zum Hotel


Spaß für zwei in Qwara


Ruderboot


Hoteleigener Tempel


Nach der Begrüßungs-Vision: Tarotkarten Schaufenster


und 2 Oldtimer

Sonntag, Februar 24, 2008

malta die letzte

Morgen frueh um 6:35 werde ich abgeholt und zum Flughafen gefahren. Schoen wars.

Der Ort, der mir am Besten gefallen hat: die Ggantija-Tempel auf Gozo. Gefolgt von der Golden Bay in Maltas Norden. Aber keinesfalls am Sonntag da hin fahren. Dann sind naemlich alle da. Unter der Woche um diese Jahreszeit: keiner. Oder hoechstens 3-5.

Habe in zwei Trancen und einem Traum wichtige Erkenntnisse ueber meinen Gesundheitszustand erhalten. Als ich eine Trance machte, um zu erfahren, was ich denn tun koennte, um das was ich im Traum gesehen hatte zu aendern, bekam ich die Botschaft: Kieselsaeure. Ich hab vorhin gegoogelt. Und es passt so perfekt, was da alles steht, also die Auswirkungen von Kieselsaeure Mangel.

Will damit sagen, das selbst ist schlauer als man so denkt.

Meine auch, dass bestimmte Tipps zur Gesundheit nicht auf alle Menschen passen. Bei dem Atlas wusste ich sofort, als ich das hoerte, das ist was fuer mich. Denke aber nicht, dass ich das jedem so einfach empfehlen kann. Das spuert man. Manche Sachen springen einen so regelrecht an. Man weiss, das ist es. Das brauch ich. Das tut mir gut.

Freitag, Februar 22, 2008

malta die zweite

Irgendwie bin ich gestern nicht online gekommen, der Code meiner Karte fuer den Internetzugang war falsch. Die konnte ich natuerlich nicht umtauschen, um 4 Uhr frueh. Ich war wach, weil mich lautes Gebruell im Gang geweckt hat. Dann stand ich auf, weil es Punkt 4 war und ich sehen wollte, ob man die Mondfinsternis auch auf Malta sieht. Nein, hat man nicht gesehen.

Die beiden Schaufenster habe ich noch in der ersten Nacht gefunden und fotografiert. Ich bin mal wieder total stolz auf meinen Orientierungssinn gewesen. Fotos bastel ich dann daheim dazu.

Gestern war ich im duenner besiedelten Norden unterwegs. Hier ist der totale Fruehling ausgebrochen. Alles ist gruen. Ich habe viele wundervolle Pflanzenfotos gemacht.

Fuer eine Visionsuche ist die Insel sehr geeignet. Besser gesagt, man muss garnicht viel suchen, es springt einen foermlich an. Schwer zu erklaeren, denke das sieht man besser auf den Fotos.

Das Essen hier im Hotel ist sooo wunderbar, gestern gab es ein Ingwersueppchen und Fisch mit Knoblauch in Kokossosse.

Heute war ich im Hypogaeum. Das ist eine unterirdische Totenstadt und im Xarxien Tempel, der Tempel der Lebenden in der gleichen Stadt. Ich hoerte zum ersten Mal, dass die Einwohner, die von 7000 vor Christus bis ca. 2500 die Insels bevoelkerten und mit diesen Tempeln ausstatteten, von hier auf jetzt einfach verschwunden sind. Sie waren auch sehr eigen, also ihr Kult ist weltweit einmalig. In meiner Vision kams mir auch wie eine ganz seltsame Sekte vor. Das Massen von Menschen einfach verschwinden kann meiner Meinung nach auch bedeuten, dass sie sich einfach auf eine andere Frequenz begeben haben.

In der Vision hab ich auch gespuert, wie sich das immer wieder bemuehte "stirb und werde" und transformieren so anfuehlt. Das ist ja auch ein Myhtos, der staedig vorkommt, das etwas stirbt, geopfert wird, um fruchtbar zu machen. Die Christen haben es ja auch fuer sich auf ihre Art verwendet. Lieblich fuehlt sich das nicht an. Weiblichkeit ist im Kern nicht lieblich. Ich behaupte weiblich, weil die Fruchtbarkeit einfach weiblich ist. Es beinhaltet immer Sterben.

Das klingt jetzt ziemlich platt, weil wissen wir ja. Wir machen ja auch Jahreskreisfeste. November die Toten. Nein. In so einer Vision fuehlt es sich so real an. Nicht als, naja wird hoffendlich alles gut gehen, und es trifft ja immer andere und nicht mich, und die Karte Tod im Tarot bedeutet ja nicht wirklich sterben, sondern nur eine Veraenderung. Nein. Es fuehlt sich an, als waere ich jetzt wirklich dran. Das ist erschreckend.

Was noch dazu kommt, ist dass diese Menschen damals einen voellig anderen Bezug zur Realitaet hatten als wir. Das war nicht so getrennt in Subjekt und Objekt. Sie gehoerten zum Land. Sie waren das Land. Es war ein langer Weg, bis die Realitaet voruebergehend so starr wurde, wie in den letzten 100 Jahren. Es wird aber schon kraeftig wieder aufgeweicht. Mir kam es vor, als waere zu der Zeit (als es noch keine Uhren gab), der Individualitaetsbegriff noch garnicht als solches Existent. Brauchten wir die Trennung, um uns als Individuen zu erleben? Es erinnert mich an die Borg (von Raumschiff Enterprise). Mir ist als wuerden wir, also die Leute, die ich naeher kenne (und auch andere natuerlich), versuchen wieder in Verbindung zu kommen, aber dabei die Individualitaet nicht aufzugeben. Wir sind alle eins, aber jeder ist etwas besonderes.

Habe hier auch Luisas neues Buch, Kubabas Granatapfel auf zwei Tage durchgelesen. Ich muss auch unbedingt in die Tuerkei. Die Reise hierher hat mir wieder gezeigt, wie verschieden sich fuer mich die alten Kulturen anfuehlen. Mal sehen, wie das in Anatolien so ist.

Mittwoch, Februar 20, 2008

malta die erste

Gleich nach 15 Minuten auf der Insel, noch im Transferbus ins Hotel, erwischt mich voll eine Vision. Ich spuere zwei riesenhafte Gottheiten/Gestalten. Mein Hals bricht an zwei Stellen. Mein Brustbein bricht. Die Rippen brechen. Eine lachende dicke Frau schlaegt mir den Schaedel ein. Erstmal nichts mehr. Ich weiss, ich muss es zulassen, darf nicht abbrechen aus lauter Angst. Ein Feuer brennt. Die Lebensenergie verlaesst meinen Koerper. Um mich herum ein Kreis von Frauen. Der Rauch und meine Energie gehen spiralfoermig nach oben. Verbinden sich mit den Geistern/Gottheiten/Gestalten. Wie in einem gewaltigen Orgasmus regnet meine Energie auf die Insel nieder, breitet sich in Wellen aus, bis sie alles bedeckt hat. Die Erde ist wieder fruchtbar. Die naechste Ernte gesichert. (Gabi, hast recht gehabt. Ich spuere es auch...)

Nach der Vision fahrt der Bus irrealerweise an einem Laden vorbei, der das Schaufenster mit riesigen Tarotkarten beklebt hatte. Daneben im Schaufenster zwei schwarze Oldtimer. Morgen schau ich mal, da brauch ich unbedingt ein Foto von.

Kvinna trifft mich mitten in eine uralte Wunde. Es ist schon der Hammer. Das passiert mir jetzt schon zum zweiten Mal in diesem Monat. Das jemand einen alten Schmerz abruft. Er kommt hoch. Tut weh und tut weh. Alle bisherigen Moeglichkeiten, mit dem Schmerz umzugehen tauchen auf. Keine ist mehr angemessen. Was tun?

Und es fasziniert mich, wie sowas passieren kann. Ich halte eine offene Wunde in die Landschaft und das passende Messer dazu taucht unweigerlich auf. Und trifft. Ich bitte um Heilung. Die beiden Gottheiten/Gestalten. Ob die sowas machen?

Die uralte Wunde. Du bist noch nicht soweit. Du kennst dich eh nicht aus. Du hast ja keine Ahnung. Und am schlimmsten: du bist ja haengengeblieben.

In der aktuellen Zeitschrift "Astrologie Heute" ist mein Horoskop drin, mit meiner Frage, wie es denn bei mir mit Beruf und Berufung aussieht. Weil ich nicht ganz genau dahinter kommen, was meine Venus im Skorpion bedeutet. Frau Bachmann, die Astrologin, erklaert das ganz gut. Unter anderem schreibt sie, in meinem Horoskop waere zu sehen, dass ich mein Licht unter den Scheffel stelle, oft missverstanden werde, nicht angenommen werde, ausgenutzt werde. Nur allzu bekannt.

Bin in einem richtigen Touristenhotel. Ist total befremdlich, obwohl ich ja auch Touristin bin. Hat einen eigenen alten Tempel im Garten, der Speisesaal heisst "Menhir Diner". Das Hotel "Dolmen Resort". Das Essen ist lecker. Fisch mit Fenchel. Fein, fein.

Bis Morgen Ladies...

Dienstag, Februar 19, 2008

weiblicher kreis



Sehr interessant, die ganzen Comments. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, über meine Haltung. Dass ich mich im Kreis drehe stimmt. Im Kreis drehen ist weiblich. Eigentlich ist es ja eine Spirale. Ich komme immer wieder an der selben Stelle vorbei, und lerne immer wieder einen anderen Blickwinkel dazu.



Das Buch Schwarzmondtabu habe ich gelesen (siehe comment von kvinna). Ja. Als das dann mit dem Christentum losging, die Autorin ist christliche Feministin, musste ich das Lesen wieder aufhören. Das Christentum ist einfach absolut nicht meins. In dem Buch geht es um die Geschichte der Menstruation, bzw. die kulturelle Bedeutung der Menstruation. Das ist schon sehr interessant, es werden viele verborgene Symbole erklärt und Geschichte vermittelt. Die Autorin vertritt die Ansicht, dass erst die Frauen die Macht hatten, jetzt die Männer und in Zukunft wird es einen Ausgleich geben. Das geschwisterliche Miteinander der Geschlechter.



Ich hab was ganz anderes gemerkt. Wenn ich denke, wie weit ich bin und mir dabei eine Wegstrecke vorstelle, ist das linear, also nicht natürlich, nicht weiblich. Mir ist die totale Vielfalt der weiblichen (euerer und meiner) Weltbilder aufgefallen. Jedes ist doch für die einzelne Frau stimmig und hat mir ihrer Geschichte und den Informationen, die sie hat und die sie sich sucht, zu tun. Wenn ich Unverständnis zeige (wie im letzten post "wiederholung"), oder wir uns gegenseitig deswegen kritisieren und in die Wolle kriegen, dann fallen wir ja wieder nur auf einseitiges, lineares Denken rein. Da werden wir der Vielfältigkeit nicht gerecht. Das ist auch so ein Phänomen der heutigen Zeit. Es ist so schwierig, den Jetzt-Zustand zu definieren, weil er so vielfältig ist. Ich werde mir mal weiterhin Gedanken machen, welche vielfältigen Formen der Feminismus in der jetzigen Zeit hat, oder, noch neutraler, welche Lebensmodelle Frauen heute haben.



Beim Nachdenken über meinen individuellen Weg ist mir auch aufgefallen, dass ich vergessen habe, dass ich in die schwarze Phase übergehe, also bald in die Menopause komme. Deswegen fällt es mir auch so leicht, ohne Mann zu leben. Mein Hormonspiegel ist schon um einiges abgesunken, die Männer üben bei weitem keinen solchen Reiz mehr aus. Früher, als junge Mutter, war einfach der Nestbauinstinkt so groß und bezog viele Menschen mit ein. Mich um andere zu kümmern stand im Mittelpunkt. Zu der Zeit, ich war knapp 30, kam ich im Studium so richtig mit Feminismus in Kontakt. Erst war mir völlig unklar, was die Feministinnen überhaupt wollten.



Ich schrieb schon in einem Comment, dass ich früher mal wirklich fest davon überzeugt war, Männer und Frauen wären eine Einheit und würden auf alle Fälle spirtuell verschmelzen. Ich visionierte das sogar oft sehr intensiv. Ich musste mich auf männliches beziehen, weil ich mich sonst unvollständig fühlte.



Hat das nicht mit den Phasen weiß-rot-schwarz zu tun? Jungfrau-Mutter-Alte? Selbstständige junge Frau, Jägerin, Mutter, Nest bauen, für andere da sein, Alte, wieder für sich alleine sein? Jetzt fahre ich erst Mal in Urlaub. Nach Malta. Auf den Spuren der alten Matriarchate ... bis bald!!



Mittwoch, Februar 13, 2008

wiederholung



Jedes mal das selbe Thema.. es fällt mir halt immer wieder auf. Möchte einer Freundin das Buch "Das Maß aller Dinge" von Angelika Aliti leihen. Sie hat bei Amazon nachgesehen, um zu sehen, was ich ihr da verpasse. Aus Neugier hab ich auch nach gesehen, wegen den Buch-Rezessionen. Und was les ich da?



"Sie schreibt in bekannt-gewohnter Weise, doch erfreulicherweise reibt sie der Leserin ihre schlechte Meinung über Männer nicht (mehr) bei jeder Gelegenheit unter die Nase." Und: "Natürlich ist Aliti eine überzeugte Feministin, manchmal haben mich die Angriffe auf das Patriarchiat schon etwas genervt." Was soll das immer? Wieso sind Frauen immer so ganz vorauseilend bereit, Männer und unsere jetzige Gesellschaftsform zu verteidigen? Fällt mir immer wieder auf, nicht nur in diesem Zusammenhang. Das ist immer das erste was kommt, wenn eine Frau zu kritisieren anfängt. Aber nicht etwa von Politikern, Führungskräften und Männern. Nein, von den Frauen selbst. Von ganz normalen Frauen, wie du und ich.



Ich wundere mich. Warum sind wir so bereit sofort ein System zu verteidigen, das uns so wenig zu bieten hat? Das dazu beträgt, die Erde zu vernichten und auf Haß und Konkurrenz aufgebaut ist? Manchmal glaub ich, Frauen haben einfach Angst, die damit verbundene Verantwortung zu übernehmen und Selbstständig zu werden. Oder liegt das tiefer? Jahrhundertelange patriarchale Massenhypnose? Die Wirkung der gewaltsamen Zurichtung, seit Generationen, gespeichert in unseren Zellen? Vorauseilender Gehorsam und Männer-Verteidigung als Selbstschutz? Quasi: tut mir nichts, ich bin ja auf eurer Seite? Überlebenswichtig?



Abgesehen davon, fanden die Frauen, die ich zitiert habe, das Buch von Aliti sonst im Großen und Ganzen gut. Ich verstehe aber nicht, wie das dann gehen soll. Das ist so eine grundlegende Message bei Aliti, das mit dem Patriarchat. Das ist die zentrale Botschaft. Sie postuliert die Notwendigkeit der Auflösung des Patriarchats. Sie meint auch, es hätte sich eh schon selbst erledigt. Nahezu. Ihre Kernaussagen drehen sich immer wieder darum, wie Frauen sich selbst finden können und jenseits patriarchaler Strukturen leben können. Sind Frauen aus lauter Angst und Hypnose schon so programmiert, dass sie diesen einfachen Denkschritt nicht machen können?



Montag, Februar 04, 2008

wieder heller



Wieder einmal Imbolc/Lichtmess. Mein 5. Jahr, dass ich Jahreskreisfeste mache. Es war schon ganz besonders. Meine Empfindungen waren stärker denn je. Wir feierten in einer kleinen Kapelle im Wald. Was mich zu einer Diskussion anregte. Meine Meinung ist, dass ich das nicht mehr mache. An einem christlichen Ort feiern. Das passt für mich nicht. Die anderen Frauen sahen das nicht so. Ich möchte auch nicht, dass mir jemand in mein Ritual ein Kreuz hineinlegt. Es ist der Respekt vor Menschen, die Spiritualität ganz anders verstehen. Und dass für mich der Ort und seine Symbolik einfach nicht passt.



Trotzdem war es ein sehr wirkungsvolles Ritual. Alte Verletzungen kamen ans Licht, konnten gesehen und gewürdigt werden. Die Zeitqualität ist danach. Ich denke auch, dass meine Empfindungsfähigkeit besser geworden ist, durch die Ernährung mit Vollwertkost und die Bachblüten, die ich gerade nehme. Wir tranken Damiana-Tee. Der ist heftig, aber wirklich gut. Sehr psychodelisch. Ich kann halt mit solchen Sachen.



Habe eine ganz tolle Frau entdeckt: Beatrice Wood. Sie wurde 105 Jahre alt. Mit dem Vergnügen, dass sie am Leben hatte, keine Minute zu viel. Ich denke, sie machte, was sie wollte. Auf dem Foto ist sie schon 100. Allein schon diese Geste! Mehr zu lesen auf ihrer Webseite: www.beatricewood.com