Montag, September 29, 2008

im mittelmeer



Bin am Wochenende nach Palma de Mallorca geflogen, für eine Nacht. War ja irgendwie so eine Schnapsidee von mir. Aber - wie sich manchmal etwas wertvolles ergibt und verdichtet, ist schon sehr magisch. Hatte intensive Begegnungen und bekam Hinweise, die überaus wichtig und sehr hilfreich waren. Hat sich wirklich gelohnt, die Reise. Und, für mich persönlich beweist sich mal wieder die enorme Heilkraft von Mittelmeerinseln an sich. Obwohl ich den Wald hier sehr schätze, insbesondere im Herbst. Aber das Wegfahren bringt wohl das Gehirn aus dem gewohnten Trott in eine ungewohnte Aufnahmebereitschaft.

Donnerstag, September 25, 2008

barbie fetisch

Damit das ein wenig verständlicher wird, mein Fetisch mit den Puppen. Was machen kleine Mädchen mit ihren Puppen? Meistens Rollenspiele, und im Grunde versetzen sie einen Teil ihrer Persönlichkeit in die Puppe. Da wird daraus fluchx ein magischer Fetisch.

Die Schamanenbarbie. Der Kaktus und der Totenkopf gehören dazu. Sie durchstreift alleine karge Landschaften, kennt den Tod und reist in verschiedene Welten und Ebenen. Sie ist auch der Impuls, der mich von einer Reise nach Taos, New Mexico träumen lässt. Dazu ein Buch von Felicitas Goodman: Wo die Geister auf den Winden reiten.



Die Prinzessin mit ihrem Drachen. Sie leben zusammen und ihnen geht es wundervoll dabei. Der Drache hütet das Weltenei und niemand wartet auf den Prinzen. Und wenn einer kommt, dann nur kurz zu Besuch und er hat die Finger vom Drachen zu lassen.



Eine wirkliche Göttin. Mit ihrer Tollkirschenfrisur und der Spinnwebkette. Viel Göttin an jedem Tag.



Die afrikanischen Gefühle, das Stampfen von Hirse vor der Hütte im Dorf, das Erdige. Die Klanmutter. Gesänge, Trommeln, Trancen, Medizinfrauen.



Geisha-Barbie. Asiatische Frauen haben sehr genau herausgefunden, was patriarchalen Männern gefällt. Aber auch, wie sie das für sich nutzen können. So direkt ganz blöd waren Frauen ja noch nie. Dazu zwei Bücher: Die sexuellen Geheimnisse der weißen Tigerin und Der Weg der Kaiserin: Wie Sie die alten chinesischen Geheimnisse weiblicher Lust und Macht für sich entdecken. Ich mische zwar hier China mit Japan, ein No-Go (sozusagen) eigentlich, aber es ist ja meine Welt. Die Geisha Barbie ist einfach mein Sinnbild für Unterwerfung, die eine andere Dimension hat.



Das Wildweib. Die befindet sich bei allen anderen unter der Oberfläche. Sie im speziellen ist eine Tschechin. Aus dem schönen Städtchen Krumau.



Out-Door Barbie. Sie geht in den Wald, sammelt Federn, Steine, kommuniziert mit Pflanzen, liebt die Elemente und isst gerne Blaubeeren.



Cyper-Barbie. Sie ist cool, intelligent, hat voll die Ahnung von Computern und Internet. Und Spaß mit ihren sieben Jungs in der Arbeit (Ich arbeite momentan mit sieben Jungs in einem Büro).



Eine Hexe: sie ist meine Kreativitätsschutz-Hexen-Barbie. Hilft beim Planen, Schreiben, Ideen finden. Rumzetteln. Über den Haufen werfen. Zusammenkehren. Neues finden.



Eine zweite Hexe: steht über meiner Vitrine mit der Tarotkartensammlung. Sie ist für die Kunst der Divination zuständig. Tarot und Astrologie. Auch magische Rituale fallen in ihren Bereich.



Dschungelprinzessin, noch ziemlich diffus, dieser mein Wesensanteil. Ich war noch nie im Fernen Osten, werde das bald mal ergründen müssen. Als Kind haben mich Filmaufnahmen von Tempeltänzerinnen endlos fasziniert. Mal sehen. Kürzlich habe ich erfahren, dass es auf Indonesien eine Megalithkultur mit Steinkreisen gibt. Tja. Wenn das nicht wieder eine neue Spur ist.



Die Sängerin im Blues-Club. Sie singt den Blues der unerfüllten Liebe, von der nicht erwiderten Liebe, von der Liebe zu den falschen Männern, von Sucht und Selbstzerstörung. Sie transformiert Schmerz in Kreativität und Schönheit.



Die Nymphe oder Elfenkönigin. Erinnert mich an ein Zwiegespräch mit einer Quellnymphe an einer Wishing-Well in Cornwall. Sie erklärte mir, das Liebe an sich einfach eine Energie ist, die nicht verformt werden kann. Es ist einfach Liebe und Punkt. Es ist nicht die Energie, die die Schmerzen verursacht. Es sind die Menschen, die sie nicht erfassen können. Liebe macht niemals Schmerzen. Schmerzen kommen immer nur von Haß, Neid, Eifersucht, Misstrauen, Besitzstreben.



Ja die neueste, die vom letzten Eintrag, ist das böse kleine Mädchen. Die lieber mit Spinnen und Ratten spielt als mit den anderen Kindern. Knochen hat sie auch ganz gerne. Und schwarze Katzen. Und giftige Pflanzen. Und Friedhöfe. Eigentlich ist sie die schlimmste von allen. Böseböse.

Mittwoch, September 24, 2008

insider

DAS ist einer ... manchmal bekomme ich wenig, aber dafür heftig.

Sie ist die neueste Puppe in meiner Sammlung. MEIN Fetisch.

Montag, September 22, 2008

muttermilch

Der "Skandal" in China hat mit den Praktiken der Konzerne zu tun, Müttern einzureden ihre Milch sei wertlos und die Industriemilch viel besser. Ein Thema, mit dem ich mich während meiner Schwangerschaft (1983) intensiv beschäftigte.

Das beste Buch, dass ich damals gelesen hatte: Leben mit einem Neugeborenen von Barbara Sichtermann. Mir war das vorher so überhaupt nicht bewusst. Bei uns in Deutschland ist das auch schon so ins Allgemeingut eingeflossen, dass (ich habe die aktuellen Zahlen nicht) schätzungsweise nur so 10% aller Frauen voll stillen, also nie und zu keiner Zeit Milchfläschen geben. Mir wurde auch gleich im Krankenhaus gesagt, ich könne nicht stillen, weil ich zu wenig Milch hätte. Ich ging daraufhin sofort nach Hause und bekam bei der Entlassung einen Karton mit massenhaft Milupa-Proben. Ich stillte meinen Sohn problemlos.

Ins Bewusstsein vieler Frauen ist die Fremdheit vor dem eigenen Körper eingesickert und der Glaube, ihre Milch sei wertlos, ja sogar vergiftet. Ich weiß nicht, wie jetzt aktuell die Lage ist, da ich mich ja nur als Schwangere und Stillende für das Thema interessierte. Damals gab es ja viele Initiativen, das Stillen wieder ins Bewusstsein zu rücken. Haben sie gefruchtet?

Ah ja. Hab gleich was gefunden. Hammermäßig. So funktioniert perfide Propaganda. Du liebe "Zeit". Und: Immer noch nur 10% stillen voll.

Sonntag, September 21, 2008

ja

Teilchenbeschleuniger vermutlich für Monate ausgebremst (der mit dem schwarzen Loch) juhujuhu.

Es geht mir ja dabei ums Prinzip. Auch wenn es Schmarrn sein sollte, dass dabei ein schwarzes Loch entstehen könnte, das das ganze Universum vernichtet, es ist einfach eine Frechheit etwas so kostspieliges zu bauen, was einem Großteil der Menschen schlichtweg Angst macht. Zumal es nach Vorgaben total altmodischer Physik gebaut wurde. Ein einzig riesiger Größenwahnsinn.

Freitag, September 19, 2008

nett

Meine Freundin Margot

Montag, September 15, 2008

haps

Habe das Buch "Menstruation: Von der Ohnmacht zur Macht" von Dagmar Margotsdotter-Fricke gelesen. Ist sehr interessant für Grundwissen, wie das Patriarchat den Frauen die Kraft gebrochen hat. Da ist eben die Herleitung gut dargestellt, deren Unkenntnis mich immer wieder hier im Blog in sinnlose Diskussionen verwickelt.

Die ganze Gehirnwäsche, aus der frau so schwer rauskommt. Ganz logisch, gar "wissenschaftlich" erklärt. Mit ganz vielen Quellenangaben und Literaturhinweisen. Also ein richtiger Klassiker sozusagen.

Was mir sehr gut gefallen hat, dass ich da zum ersten Mal schwarz auf weiß gelesen habe, was mir schon länger aufgefallen ist. In Büchern von männlichen Esoterikern (will das jetzt mal so nennen, in Ermangelung eines anderen Wortes) werden Frauen auch auf eine total einseitige Weise dargestellt, die meiner Art Frau zu sein überhaupt nicht entspricht. Diese Männer beschreiben die ideale Frau allesamt als hingabefähig, aufnahmebereit, liebevoll, passiv, nährend, schützend, gebend. Pah! Ich bin wild, fordernd, grausam. Manchmal.



Wie tief steckt denn die Angst der Männer vor einer wirklichen Frau? Und wissen sie nicht, was ihnen fehlt, wenn sie ewig den phantasierten Kindfrauen hinterher sind? Nahezu alle Frauen sind doch auch nicht so, es ist alles nur Show, bewusst oder auch unbewusst, antrainiert, verinnerlicht. Mit Gewalt beigebracht. Auch die Männer zahlen einen hohen Preis dafür.

Wenn Männer nicht diese Angst verlieren und endlich wieder wirklich in der Frau aufgehen, sich hingeben, sich verlieren können, dann, ja dann... dazu müssen sich auch die Frauen wieder erinnern. An Macht und Potenz. Eine notwendige Verschiebung der Energien in die richtigen Hände.

Bevor das nicht passiert, habe ich kein Interesse an einem Quantensprung. Wir sind nicht gleich. Sonst wären wir ja nicht so verschieden. Ach, wie gerne würde ich den einen oder anderen von euch verschlingen...

Mittwoch, September 10, 2008

puh

Was soll ich sagen, ja erstmal eure Tipps, fantastisch. Ich kombiniere einfach alle...



Dann: zur Zeit ist es wirklich extrem bei mir, mich schreddert es total durch. Ich habe die letzten Wochen mein komplettes Leben in Frage gestellt. Also die Gestaltung meines Lebens, nicht mich selbst an sich. Ergebnis letztendlich: so schlecht ist es doch nicht.



Männergeschichte: Flop. War klar. Ich bin einfach ganz woanders und die Anziehung beruhte wohl auf einen wunden Punkt, der raus wollte und heilen. Interessant war, dass ich merkte, wie sehr ich mich geändert hab, die 8 Jahre mannfrei. Ich gebe keinen Zentimeter Boden im Namen der Liebe. Früher war es für mich doch tatsächlich selbstverständlich mich für die Erlösung des Mannes aufzugeben und zu opfern. Ist keinesfalls mehr drin. Jetzt bin ich ehr so eine Art Ishtar-Kali.



Es spielte sich auch fast alles total intensiv nur in meinem Kopf ab. Das war total seltsam. Anscheinend brauch ich nur eine Art virtuelles Gegenüber als Katalysator.

Montag, September 01, 2008

delete

Weiß eineR von euch, wie man alte unbrauchbare Programme im Kopf löschen kann?