Fahre ICE nach Düsseldorf. Besuche dort Bekannte, ein Ehepaar, beide Top um mich in die Darkness meiner bizarren Welten zu begeben. Mal wieder. Ingrids bizarre Welt Part 7, oder so. Habe einfach die Grauen erregende Angewohnheit allen Wahnsinn zu realisieren. Dazu ausführlich: a.a.O. Macht Spaß, aber oft denke ich mir schon mittendrin,
verdammt, so hab ich mir das jetzt aber nicht vorgestellt, aber Diamanten werden ja auch nicht so lang gestreichelt, bis sie so schön sind, sondern das geht nur in totaler Dunkelheit unter extremen Druck. Ist aber kein Allgemeinrezept, bin so veranlagt. Da gibt es noch mehr die so sind, Seelenverwandte, ich grüße euch. Das will ich jetzt auch mal verdeutlichen, das alleinige Heil liegt nicht im liebevollen Weichspülen. Es ist einfach eine Frage, wie die einzelne so gestrickt ist. Die Argumentation könnte so oder so gehen, die einen kennen die sanfte Energie der Liebe nicht und die anderen trauen sich nicht das Unerhörte ihrer eigenen Psyche anzuschauen. Nojo. In der Ganzheit liegt es, die Wege sind verschieden. Aus kann keiner.

Lieblingsmusik im Moment:
Tool. Lateralus. Bester Song: ticks and leeches, Zecken und Blutegel... suck me dry...
Also, was ist jetzt, dieser Mann, der Mann, die Männer. Und ich. Und wir. Der 85 Comments Marathon. Habe echt einen Durchbruch erzielt. Danke euch. Der letzte Kick war noch ein super Artikel über Hörigkeit in einem SM Magazin. Wir Frauen ticken da anscheinend alle gleich. Ich skizziere mal: ein Mann, kalt, abweisend, nicht willens irgendetwas zu geben. Eine Frau, brennend vor Sehnsucht, willens alles alles zu tun, nur um ihm Nahe zu sein, nimmt jede Erniedrigung, jede Beschämung in Kauf. Hört nicht auf zu hoffen, dass sie eines Tages erhört wird, dass sie erlöst wird wie in einem Rausch der Extase und gleichzeitig ihn erlöst, von seiner Kälte und beide Erfüllung und Liebe spüren. Soweit so gut. Oder so schlecht. Blos: die Kälte hört niemals auf, die Erlösung findet nie statt. Warum? Weil sich hier nicht zwei ganze Menschen begegnen, sondern das ein Spiel zweier Energievampire ist, Emotionalkörper, die von negativen Emotionen leben. So etwas erzeugt man auf Grund von psychischen Deformationen. Und diese Emotionalkörper ziehen sich gegenseitig an. Und ziehen natürlich den ganzen Menschen in die Hölle, weil man sich ja immer mit diesem Emotionalkörper vollkommen identifiziert. Warum das jetzt so ein typisches Mann-Frau Muster ist und das so viele erleben, tja. Kann man bestimmt auch irgendwie herleiten. Hat sicher Grund und System.

Das psychische Strickmuster des Mannes ist in dem Fall: Versagensangst, Allmachtsfantasien, Machtrausch (erleben der eigenen Macht nicht aus sich selbst sondern nur durch die Verletzung anderer), als Kind missbraucht worden, Hass auf das Weibliche wegen zu dominanter und verletzender Mutter die er aber liebt, Depression, Verlustangst, laufendes Selbstzerstörungsprogramm. Das der Frau: Helfersyndrom, Allmachtsfantasien, Retterengelsyndrom, Erlösungsfantasien, Erlöserfantasien, Minderwertigkeitsgefühle, Hass auf das Männliche wegen zu strengen und abweisendem Vater den sie aber liebt, als Kind missbraucht worden, Aufopferungssyndrom, Liebesprojektion nach außen, statt nach innen zu Ganzheit, SehnSUCHT, Erniedrigung, Schamgefühl wegen der Erniedrigung, Projektion der eigenen Macht auf das Männliche, laufendes Selbstzerstörungsprogamm. So. Diese zwei "Personae" treffen also aufeinander.

Und das wird nichts, ehrlich. Das wird nie was. Da gibt es kein Happy End für solche beiden als Paar. Das ist ja nicht die Absicht der vampirischen Emotionalkörper. Die wollen ja überleben. Die haben sich auch angezogen. Angesaugt, angesogt. Manche gestalten damit langjährige Beziehungen, hab ich auch schon gemacht. Das klingt voll gruselig, ist aber so.
Lösung, für mich als Frau: Abziehen jeglicher Energie aus dem eigenen Emotionalkörper und dem des anderen. Das geht durch Klarheit, dass das nicht real ist, nicht mein ganzheitliches, reales Selbst ist. Essentiell: das Spüren der eigenen Macht (gewaltig!), das Begreifen, dass die gesuchte Erfüllung und der fehlende Teil nicht außen zu finden ist, sondern innen. Und: Erlösen kann ich nur mich selbst (dieser mein Erlösertrip ist hartnäckig, wahrlich, ich sage euch). Dann macht es "plopp". Das Emotionalkörperlein.