Montag, April 13, 2009

zonen



Ich tauche weiter in München ein. Erstmal vermisse ich schon ein paar Sachen aus Deggendorf. Manches ist eben an bestimmten Orten einfach perfekt und lässt sich nicht ersetzen. Ich müsste einfach was ganz anderes finden-machen.



Ich vermisse von Deggendorf: der Bauernmarkt am Samstag, mit dem Gemüsestand, Selbsterzeuger, Bio-Kreis-Qualität, kaufte ich Gemüse für die ganze Woche für 8-10 Euro. Mein Hügel - meine Hügel eigentlich. Der mit dem Sonnenuntergang und der mit dem keltischen Kraftort und der Kirche. Die Stadtbücherei.

Was ich jetzt schon gefunden habe: Mit dem Rad zur Arbeit am Schloss Nymphenburg vorbei. Der Stadtteil hat unglaubliche Energiezonen. Das Brachland beim Studentenwohnheim, wo meine Packetstation ist. Bekannschaft mit Margret. Hirschgarten - Hendl, große Brezn und Eis. Rotkreuzplatz: Eis und Markt am Donnerstag. Das nur die Hauptpunkte.



Und dann diese Zonen. München ist so wechselhaft. Ich spüre ja Energien so deutlich. München hat so verschiedene Flecken. Übersetzt sagen die Leute ja, München ist ein großes Dorf, zusammengewachsen aus lauter kleinen Dörfern. Ich wohne in einer Art Null-Zone. Entweder spüre ich sie nicht, weil sie mir so ähnlich ist, oder sie ist eine Art Übergang. Rund herum ist die Energie schon deutlich, die Namen sagen es: Schwere-Reiter-Straße, Infantriestraße. Vor mir ist das LKA, hinter mir das Bundespolizeipräsidium Süd.

Meine Straße ist die Kathi-Kobus-Straße, »Kathi Kobus war Wirtin des Lokals "Simpl" in der Türkenstraße. Die nächste Querstraße ist die Barbarastraße. Zwei der 3 Madln. Margret hab ich letzte Woche kennengelernt. Seitlich ist die Elisabethstraße, dazu noch nicht so viele bewusste Assoziationen vorhanden. In der Kathi-Kobus-Straße ist auch noch ein Hotel und ein großes internationales Jugendgästehaus.



Ich gehe davon aus, dass das Bewusstsein assoziativ bildgebend arbeitet, also die wahrnehmbare Umgebung innere Prozesse abbildet. In diesem Sinne das alles. Also wie für mich männliche und weibliche Energien zusammentreffen. Ist aber nur eine mögliche Interpretation. Um das zu erforschen hab ich ja Zeit. Es wird sich mir schon mitteilen.

»Schloss Nymphenburg ist auch noch sowas. Das fiel mir schon von Anfang an hier auf. Kann auch in meiner ersten schamanischen Reise in der neuen Wohnung vor. Der Park. Und eine bestimmte Stelle im Park. Das werde ich mir auch noch alles ansehen, anfühlen.



Lese gerade: »Wer bin ich und wenn ja, wie viele? von Richard Davis Precht. Ein sehr lustiges und gutes Buch. Männlich und interessant. Männlich in dem Sinn, dass sie alles "beweisen" und nach der angenommenen Zeitlinie verfolgen. Es ist witzig und wirklich interessant geschrieben.

10 Kommentare:

Am/um 6:18 PM , Anonymous Anonym meinte...

Hast du deine Mitze noch?

 
Am/um 7:31 AM , Anonymous Anonym meinte...

Ja genau?

 
Am/um 10:31 AM , Blogger Ingrid Jahn meinte...

ja die mitze. die ist in deggendorf bei meiner nachbarin geblieben. die nachbarin hatte sich sowieso schon unter tags um sie gekümmert und wenn ich weg gefahren war.
ich konnte sie nicht mit nach münchen nehmen, weil sie freigängerin ist, und schon 11 jahre alt und davon 7 eben in diesem haus in deggendorf gewohnt hat.
auch wenn ich in münchen eine wohnung im erdgeschoss bekommen hätte, ich bin ja den ganzen tag in der arbeit und oft unterwegs. so bin ich mit meiner nachbarin auf die lösung gekommen, sie bei ihr zu lassen.
war schon schwierig beim übergang, sie hat sie die ganzen hinterläufe kahl geleckt und eine weil nichts gefressen, aber ist drüber weg gekommen.
jedenfalls besser für sie als nach münchen in den 4. stock und nicht mehr raus. wär nicht gegangen.
für mich, ich vermisse sie natürlich - denke sie ist aber so optimal wie es in der situation möglich war aufgehoben.
nachbarin meinte, ich könnte sie und die mitze jederzeit besuchen, werde ich aber nicht machen, ist besser, die mitze vergisst mich.

lg ingrid.

 
Am/um 9:57 AM , Anonymous Anonym meinte...

Hallo, ingrid!
find ich schön, wie du dir münchen erspürst!
Ich kenne das, tierische gefährten zurückzulassen. wobei ich mir nicht sicher bin, ob sie einen tatsächlich vergessen-grade katzen.
Lg,Doris

 
Am/um 1:13 PM , Anonymous Anonym meinte...

das ist raurig. ich habe auch mal eine Katze zurückgelassen. kann sein, dass sie mich vergessen hat, ich sie nicht. lg

 
Am/um 3:12 PM , Blogger Ingrid Jahn meinte...

ja mitze. schwierig. anfangs wäre es für mich nicht in frage gekommen, sie wegzugeben. dann hab ich aber eingesehen, dass ich ihr nichts gutes tue. mein lebensstil ist nichts für haustiere, ohne familie oder gute nachbarn, die sich kümmern geht das nicht.
sie ist ja 11 jahre alt, anfangs lebte ich mit familie und wg, dann eben bei dieser netten nachbarin.
jetzt wäre sie dann praktisch fast immer allein und eingesperrt. fand ich jetzt ein größeres übel, als dass sie mich nie wieder sieht...
ist wie wählen zwischen pest und cholera. aber ich denke für sie besser....
ich nehme mir jetzt kein haustier mehr. man hat ja echt verantwortung für um die 15-20 jahre... das kann man so kaum absehen...obwohl, katzen lieb ich ja sehr sehr.

 
Am/um 12:08 PM , Anonymous Anonym meinte...

Ja, aber man selbst vermisst sie halt doch, oder? Dann sind 15-20 Jahre wieder eher ziemlich kurz. An die zurückgelassene Katze denke ich heute noch, vermisse sie richtig, nach 15 Jahren. Und eine Streunerin, die ich bis vor kurzem gefüttert habe und die nicht mehr kommt, fehlt mir auch schon. Nach weniger als einem halben Jahr und einer Bekanntschaft, die ungefähr so verlief: Katze kam so zwischen 5 un 8 am Abend, hat ein bisschen gefressen und was getrunken, dann war auf der Heizung liegen und putzen dran, danach auf meinem (ehemaligen) unter-dem-Schreibtisch-gegen-die-Fusskälte-Kissen schlafen, nach höchstens 5 maligem Streicheln fauchen und schlagen (ohne Krallen, sie hatte Erziehung!), vorzugsweise so zwischen ein und drei Uhr morgends wieder raus wollen, aber natürlich nicht sofort und ganz und auf einmal. Jetzt kommt sie seit ca 6 Wochen nicht mehr und ich vermisse das kratzbürstige Mistviech! Gerlinde hiess sie. Hat perfekt gepasst. Irgendwie bringen sie es fertig, eine Verbindung aufzubauen.

 
Am/um 11:46 AM , Anonymous Lucia meinte...

hmm... ich hab selber drei - http://lucia.twoday.net/stories/5644671/ - zwei davon sind noch österreicher. bin mit ihnen und noch einem kater, der letztes jahr mit 25 gegangen ist aus ösiland hierher gezogen.
die haben alle mindestens 4 umzüge mitgemacht, der alte sicher noch mehr. zurücklassen wär für mich nie eine option gewesen. gut, waren auch nie freigänger.

lucia

 
Am/um 10:15 PM , Blogger 365 Tage meinte...

ich sehe du hast auch den Löwengarten entdeckt! Dein München sieht ziemlich interessant aus...

 
Am/um 5:36 PM , Anonymous michaela 3er meinte...

hallo ingrid, komme grad vom bauernmarkt bei uns hier in traunstein und verstehe, das du das vermißt! ich hab seinerzeit in münchen immer am markt am elisabethplatz eingekauft - auch bioprodukte von selbsterzeugern wird da angeboten - glaube mal das ist heut noch so. aber klar, die preise sind ein bißerl anders in der "landeshauptstadt".

 

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