am rande
mal so am rande, mit den randgruppen. und den subkulturen. sind ja alles soziologische theorien. das mit den randgruppen/subkulturen.
bin gerne und immer in solchen. in einer randgruppe oder, schöner, subkultur zu sein befriedigt ja beides, individualität und zugehörigkeit. sehr menschlich also. sehr sehr.
lustig ist immer die beschreibung der subkultur von außen, und die von innen. obwohl es wieder bestimmte personen innerhalb einer subkultur sind, die sie beschreiben, die darüber schreiben. viele leben einfach nur. und nicht wenige leben "es" einfach ohne sich einen fartz gedanken darüber zu machen, dass sie mitglieder einer subkultur und/oder randgruppe sind.
über subkulturen gibt es auch sicherlich so viel literatur von außenstehenden, weil es sich so schön für die akadamische methode eignet. interessantes thema und quellen. alles vorhanden. das verfälscht die sache immer, ist aber total irrelevant, da nur künstlich aufgeblasen.
diesen gedanken hatte ich auch bei dem buch "wer bin ich und wenn ja wie viele". das ist ja eine amüsante geschichte der philosophie. aber was macht es aus, dass ein denker (in dem buch gibt es keine denkerinnen, aber das ist wieder was anderes) ein berühmter denker wird? es liegen 100% genialste schriften und ideen in irgendwelchen schubläden herum und keine alte sau interessiert sich dafür. ist popularität wirklich der massstab für relevanz? gilt immer das gesetz der masse?
von der masse zurück zur subkultur. ich sehe das an meinem interesse für sm. natürlich hält sich die bdsm kultur für eine ausgegrenzte, missverstandene (in den büchern derer die dabei sind und darüber schreiben). ich erzähl ja gerne herum, was ich für eine leidenschaft habe, und nicht einE einzigER hat irgendwie blöd reagiert. interessiert diskutiert oder einfach hingenommen. andere reaktionen gab es nicht.
bin ja auch schon geübt in subkulturen. und randgruppendasein. ich denke auch, dass es die "normale" kerngruppe gar nicht gibt. es kaleidoskopt doch schillernd. alles und jedER.






