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6.
Dezember 2003 Samstag 17:30 Uhr Tag 8 |
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| Ich wollte
mit den Schwertern weiter machen, mit der Schwert 7 genau gesagt.
Es funktionierte einfach nicht. Irgendetwas stimmte nicht, ich wusste
ich kam nicht klar bei den Schwertern mit einzelnen Karten. Ich
beschloss, mir die Sequenz im Ganzen anzuschauen, bei verschiedenen
Decks. |
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Diese Arbeit hat gute Ergebnisse gebracht. Ich kam darauf, dass die
übliche, klassische Sequenz der Schwerterkarten so für mich
überhaupt nicht stimmt. Sie haben recht wenig mit meiner Auffassung
vom Element Luft zu tun. Luft steht für die Welt der Gedanken.
Die klassischen Schwerter haben viel zu viel mit Kampf und Niederlagen
zu tun. Und viel zu viel mit Gegnern im "Aussen". Meine
Karten haben alle mit inneren Prozessen zu tun, da ich davon überzeugt
bin, dass alles was sich im Aussen abspielt ein Spiegelbild unserer
inneren Prozesse ist.
Die erste Konsequenz ist auf alle Fälle mal endlich weg zu gehen
von den Bezeichnungen Kelch, Schwert, Pentakel, Stab. Ich habe mich
entschlossen die Karten beim richtigen Namen zu nennen, also einfach
Wasser, Luft, Erde und Feuer. |
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Bei der klassischen Sequenz der Schwerter konnte ich auch nicht diese
Dynamik feststellen, die sich in jeder Sequenz verbirgt. Ein Element
verfeinert sich spriralförmig von Karte 2 nach 10. Von Karte
zu Karte erfolgt eine Einsicht und dann wieder eine praktische Anwendung,
die das gelernte umsetzt, und auch wieder die Grenzen des erfolgten
Lernschritts aufzeigt. Bei den Schwertern ist da keine Abfolge, vor
allem die 10 der Schwerter verstehe ich so überhaupt nicht, sie
ist in den klassischen Karten und denen, die sich daran orientieren,
eine sehr "schlechte" Karte, sie bedeutet Ruin, Zusammenbruch.
Wo ist da der Ruin, wenn ich die Luft meistere?
In die gleiche Richtung denkt auch Margarte Peterson. Sie hat, wie
schon erwähnt, sowieso schon mal die Schwerter als Federn umbenannt.
Sie beschreibt genau den spiralförmigen Erkenntnisprozess der
dem Element Luft innewohnt.
Auch im Doughters of the Moon ist die 10 der Schwerter eine positive
Kommunikationskarte. Obwohl dort auch nicht so großer Wert gelegt
wird, den spiralförmigen Entwicklungsprozess herauszuarbeiten.
Da liegen die Prioritäten in der Feminisierung. Was auch gut
gelöst ist, ist die 3 Schwerter. Die Karte bedeutet im Doughter
of the Moon Fokusierung, Gedankenbündelung. Diese Interpretation
richtet sich nach dem Zahlenwert 3. In der prozessgebundenen Interpretation
bekommt die 3 eine ganz andere Bedeutung, die mir von der Zahlenmagie
an sich etwas gegenläuft. Die Darstellung einer Entwicklung ist
mir aber trotzdem wichtiger.
Ich überlege wieso die Schwerter so negativ, so katastrophal
sind. Da kommt als Lösung der männliche Weg (in patriarchalen
Religionssystemen) in Betracht, der ja in vollkommener Loslösung
und Transzendierung des Irdischen besteht. Der Verstand ist etwas
sehr menschliches, es sind unsere Gedanken, die die Welt beschreiben.
Die Welt selbst ist unfassbarer und größer als der Verstand
es abzirkeln kann. Das hat Margarete Peterson sehr schön in ihren
Karten mit einem Kreis auf jeder Federkarte dargestellt. Bei Carlos
Castaneda heißt das Tonal und Nagul. Das Tonal ist die winzige
Insel des Verstandes, des ichs, wie wir es definieren. Nagul ist alles
andere, was da sonst noch ist.
Ich bin keine Tranzendiererin des körperlichen, des menschlichen,
des Irdischen. Ich sehe die Lösung nicht im Aufgeben des Verstandes
sondern darin mit ihm zu spielen. In zu dehnen zu weiten, als Brücke
und Sprungbrett in andere Welten zu verwenden. Mir ist ja auch ganz
unglaublich suspekt, dass hinter jeder Transzendenz-Schule ein "Meister"
steht. Was tut er dann mit seinen Jüngern, die alle ihren Verstand
verloren haben?
Das korrespondiert auch mit Luft an sich, mit der Luft die wir atmen.
Sie ermöglicht unser irdisches Dasein. Mögen wir uns auch
noch so weit in andere Welten vorwagen, ohne Luft schauts schlecht
aus. Und die Luft verbindet uns mit dem Aussen, wir kommunizieren,
wir sind mit allem verbunden über die Luft. |
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Nun schreibe ich einfach die Notizen der grünen Zettel (siehe
Foto oben) ab:
Luft 1: Gesamt Himmel Foto mit hellen + dunklen Wolken !! und Sonne
usw.
Luft 2: Bilden einer Gedankenwelt durch Einteilung -------- kann Form
geben und ab und zu eng werden --------- abwägen -------- blauer
Himmel mit Wolken bayrisch hihi
Luft 3: Überhang ---> Zerlegen mit Gedanken, Gedanken in Bereich
verwenden in denen sie nutzlos, schädlich, irrelevant sind ANGST?
zwanghaftigkeit MISSBRAUCH Fühlen und geschehen lassen wäre
wichtiger, besser/Vernuft geht zu weit Versuch etwas mit begrenzten
Gedanken zu lösen das nicht lösbar ist ---- Wolke wird schwarz,
Sonne dahinter, Rauch? Dreck? Schornstein. Bild: Umweltverschmutzung,
Kalkül, dass zu engstirnig zu weit geht. Nichts damit erreichen,
alles kaputt machen, Leid erzeugen
Luft 4: Klärung jenseits der eigenen überkommenen Gedankenkonstruktion
trüber Himmel mit Turm STILLE
Luft 5: loslassen, aufgeben des bisherigen Gedankenkonstrukts, ist
schmerzlich!!! bisheriges bringt nichts...aufgeben, Erkenntnis von
falscher Verwendung der Luft, Ahnung von größerem als meine
Gedanken fassen können Bild: Sonnenuntergang "so gehts nicht
mehr" früher "Niederlage" EINGESTÄNDNIS
Luft 6: ziemlich optimaler Zustand von Luft, Einsicht in Zusammenhänge,
was der Verstand kann, Gedanken, die dich in eine neue Ebene führen,
Treppe, Leiter, Weite, VERBUNDENHEIT, bild von Bogenberg, Nase, Atem,
Atmen, wundervolle Gedankenstrukturen, wir sind alle durch die selbe
Luft verbunden ÜBERBLICK
Luft 7: in eigenen Gedanken verfangen ---> das Unbewusste beeinflusst
unsere Gedankenformen, die Illusion des Intellekts, Nutzlosigkeit
des Intellekts, Einsicht in die eigenen Tunnel und Denkstrukturen,
fliegende Vögel!! REFLEKTION BETRACHTUNG INNENSCHAU
Luft 8: Überkomme Gedankenstrukturen werden zur Last, zum gefängnis,
können nicht mehr gelebt werden. Sturmwolken, Gewitter, falsche
Werkzeuge, die bloße Einsicht das Korsett wird zu eng EINSCHNÜRUNG
ein bissel Himmel zwischen hässlichen Häusern?? behindern
ohne dass eine den Ursprung erkennt, belasten, BEGRENZUNG
Luft 9: Zum Ursprung hemmender giftiger beängstigender Gedankenstrukturen
zurückkehren, Konstruktionsebene unseres Gedankengebäudes
betrachten, die Dämonen durch hinschauen verwandeln , Verdrängung
ende, Psychotherapie, Regression, Baum im Nebel, See im Nebel, nur
die Einsicht von 8 nutzt leider nichts ----> eine muss die Leichen
in ihrem Gedankenkeller anschauen. HINSCHAUEN ... meist wird aus dem
gruseligen Monster einfach eine verletzende Bemerkung der Verwandten,
die wir mit 4 Jahren gehört haben
Luft 10: wunderbarer Wolkenhimmel mit allem!! Keine Verstrickung mehr
mit Schuld und Scham --- Luft ist eng mit unserem Lebendigsein verknüpft,
hinkt in gewisser Weise nach anderen Bereichen, als Erkenntnis, dass
meine Gedanken nie absolut sind; das Denken schätzten als das
was es ist, SPRUNGBRETT Verstand als Brücke in andere Bereiche
um einzutauchen und auch um das erlebte wieder ins Bewustsein einarbeiten
zu können. VEHIKEL Foto von Wolken und Flugzeug |
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